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Genießer setzen auf Kaffeevollautomaten statt auf Filterkaffeemaschinen. Sie produzieren per Knopfdruck frisch aufgebrühten, würzigen Espresso und leckere Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato. Doch Kaffeeautomat ist nicht gleich Kaffeeautomat. In unserem Ratgeber erfährst du, wie sich die einzelnen Modelle unterscheiden und wie du beim Kauf die richtige Entscheidung triffst.


Kaffeevollautomaten

Kaffeegenuss auf Knopfdruck

Kaffeevollautomaten werden immer beliebter, in heimischen Küchen und in Büros. Kein Wunder, schließlich sind sie praktisch und schnell und bereiten einen wunderbar würzigen und aromatischen Kaffee zu. Auch wenn du deinen Kaffee am liebsten als cremigen Cappuccino genießt, wirst du mit einem solchen Kaffeeautomaten glücklich. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten. Sie beginnen bei der Mechanik und schließen den Geschmack des fertigen Kaffees mit ein.

Automatisch leckerer Kaffee

Beim Kaffeevollautomaten ist der Name Programm. Anders als bei der guten alten Filterkaffeemaschine reicht hier schon ein Knopfdruck, damit die Zubereitung in Gang kommt. Dabei stellen Kaffeevollautomaten ihre Kaffeespezialitäten mit frisch gemahlenen Bohnen her. Auf Wunsch kommt noch Milch beziehungsweise Milchschaum hinzu, fertig ist der Latte macchiato. Zusätzlich sind aufwendige Geräte mit diversen Möglichkeiten zur Programmierung und anderen Zusatzfunktionen ausgestattet.

Zentrale Unterscheidungsmerkmale zwischen einzelnen Modellen sind

  • Mechanik
  • Bedienerfreundlichkeit
  • Einstellungsmöglichkeiten
  • Wartung
  • Verarbeitung

Auch das Design spielt für viele Menschen eine Rolle. Tatsächlich sind einige Premium-Kaffeeautomaten optisch eine Klasse für sich. Das macht sie zu echten Schmuckstücken für die heimische Küche oder das Büro.

Funktionsweise von Kaffeevollautomaten

Ein Kaffeevollautomat bereitet Kaffee in zwei Schritten zu:

  • Das Gerät mahlt die Bohnen direkt vor dem Brühvorgang.
  • Anschließend presst es eben erst erhitztes Wasser mit einem Druck von 7-9 bar durch den Kaffee.

Viele Kaffeevollautomaten können außerdem mithilfe von Wasserdampf Milch aufschäumen, was die Palette an Getränken um beliebte Klassiker wie Latte macchiato, Café au lait oder Cappuccino erweitert. Im Vergleich zu Filterkaffeemaschinen bieten Kaffeevollautomaten einen entscheidenden Vorteil: Da die gerösteten Bohnen erst kurz vor der Zubereitung frisch gemahlen und das erhitzte Wasser direkt durch das Kaffeepulver gepresst wird und dieser Vorgang meist nur 20 bis 35 Sekunden dauert, werden dabei besonders viele Aromen und Duftstoffe freigesetzt. Eine Kaffee-Variation aus dem Kaffeevollautomaten ist dadurch besonders frisch und aromatisch. Die sogenannte Crema, die sich auf der Oberfläche des Getränks bildet, schließt diese wertvollen Aromen ein, solange der Kaffee heiß ist.

Unterschiede der Modelle

Kaffeevollautomaten gibt es in verschiedenen Größen und Designs von unterschiedlichen Herstellern, angefangen bei Philips über Siemens bis hin zu De'Longhi. Doch wichtiger als Aussehen und Marke ist das Innenleben der Geräte. Denn dieses entscheidet letztendlich darüber, wie der fertige Kaffee schmeckt. Außerdem spielen Kriterien wie die Benutzerfreundlichkeit eine Rolle beim Kauf von Kaffeevollautomaten.

Das Mahlwerk – Material und Funktionsweise

In der Regel besteht das Mahlwerk eines modernen Kaffeevollautomaten aus Stahl oder aus Keramik. Beide Materialien sind robust und langlebig – eine gute Verarbeitung vorausgesetzt. Allerdings gelten Keramik-Mahlwerke im direkten Vergleich als noch verschleißfester, ein Grund, warum sie – neben den etwas höheren Kosten – in den meisten Premium-Kaffeeautomaten Anwendung finden.

Abgesehen vom Material unterscheiden sich Mahlwerke in Kaffeevollautomaten in der Funktionsweise. Auch hier liegen vor allem zwei Varianten vor:

  • Scheibenmahlwerke: In diesem Fall findet der Mahlvorgang zwischen zwei aufeinanderliegenden Scheiben statt. Eine davon steht fest, die andere treibt ein Elektromotor an. Während der Zerkleinerung wandert die Kaffeebohne von innen nach außen.
  • Kegelmahlwerk: Kegelmahlwerke funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip, allerdings mit Kegeln statt Scheiben. Sie bringen den Vorteil mit, dass sie mit geringeren Drehzahlen auskommen. Dadurch ist weniger Erhitzung notwendig, was wiederum die Kaffeearomen schont.

Schlagmahlwerke dagegen, wie sie früher noch häufig anzutreffen waren, werden heute kaum noch verbaut. Wegen ihres ungleichmäßigen Mahlgrads sind sie für Espresso nicht geeignet.

Welches ist nun das bessere Mahlwerk?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Denn mittlerweile gibt es schon Scheibenmahlwerke, die es schaffen, die Erhitzung gering zu halten. Deshalb findest du beides in jeder Preisklasse, sowohl Kegel als auch Scheiben.

Milchaufschäumer – integriert oder extra

Deutlich ist der Unterschied zwischen sehr einfachen und hochpreisigen Geräten, wenn es um das Aufschäumen von Milch geht. Erstere besitzen dafür häufig eine außen an der Maschine befestigte Dampfdüse, die du selbst per Hand bedienst. In teureren Kaffeeautomaten steht ein Milchschaumbereiter zur Verfügung. Der saugt die Milch über einen Schlauch an und schäumt sie in einer Wirbelkammer mithilfe von Dampf auf. Manchmal ist es dabei notwendig, die Tasse zu verschieben, in anderen Fällen fließt gleich beides in dieselbe Tasse, was besonders bequem ist. Allgemein spart ein integrierter Milchaufschäumer Zeit und Mühe bei der Zubereitung von Cappuccino, Latte macchiato und Co.

Einfache Bedienung und Wartung zahlen sich aus

Für passionierte Kaffeetrinker zahlt es sich aus, wenn ein Kaffeevollautomat leicht zu bedienen ist. Das beginnt bei der Übersichtlichkeit und reicht bis hin zu großen Tasten und festen Bedienelementen. Große Displays, die den Füllstand von Bohnenbehälter und Wassertank anzeigen, sind ebenfalls eine Hilfe. Dabei liefern Premium-Automaten mittlerweile schon Touch-Displays. Außerdem macht die Art der Reinigung einen Unterschied. Reinigt sich die Maschine auf Knopfdruck selbstständig, ist der Arbeitsaufwand gering und ein sauberes Ergebnis gewährleistet. Sinnvoll ist es auch, wenn sich die Brüheinheit entnehmen und separat reinigen lässt.

Einstellmöglichkeiten – auf die richtigen kommt es an

Knöpfe und verschiedene Einstellmöglichkeiten haben moderne Kaffeevollautomaten einige zu bieten. Allerdings reichen in manchen Fällen schon wenige vollkommen aus. Dazu gehören die folgenden:

  • Mit der Möglichkeit, den Mahlgrad zu verstellen – am besten stufenlos – lässt sich die Zubereitung für unterschiedliche Kaffeesorten optimieren. Außerdem kannst du auf diese Art die Stärke des Kaffees variabel bestimmen.
  • Eine gleichzeitige Zubereitung von zwei Tassen ist vor allem an den Orten sinnvoll, an denen mehrere Kaffeetrinker zusammenkommen.
  • Manche Kaffeeautomaten bieten es dir an, verschiedene Zubereitungsweisen als „Profil“ zu speichern. So schmeckt der Kaffee beim nächsten Mal bestimmt genauso gut. Hochwertige Maschinen speichern eine große Anzahl solcher Profile für die ganze Familie oder dein ganzes Team.
  • Du liebst Abwechslung? Manche Kaffeevollautomaten erlauben die Zubereitung einer Reihe von Kaffeegetränken bis hin zum Ristretto.
  • Die Option, eine ganze Kanne Kaffee zu produzieren, schätzen vor allem Familien oder Vieltrinker, die morgens Kaffee für den ganzen Tag zubereiten.

Tipp: Du willst deinen Kaffee auch mal ohne Koffein trinken, und das, ohne gleich den gesamten Kaffeeautomaten auseinanderzunehmen? Dann achte darauf, dass das Gerät ein separates Kaffeepulverfach aufweist.

High-End-Kaffeevollautomaten – Luxus für Genießer

Du legst besonders viel Wert auf guten Kaffee, und nicht nur du, sondern auch deine Kollegen? In diesem Fall lohnt sich der Griff zu einem Premium-Gerät mit reichhaltiger Ausstattung. High-End-Kaffeevollautomaten zeichnen sich vor allem durch folgende Eigenschaften aus:

  • ausgefeilte Brühtechnologien und variabel einstellbare Brühtemperatur
  • hochwertige und leise Mahlwerke
  • automatische Reinigung
  • Zubereitung einer großen Anzahl von Kaffeespezialitäten und teilweise anderer Getränke

Schließlich kommt es auf die Größe an. Ein stattlicher Wassertank und ein großer Bohnenbehälter ermöglichen es, bequem viele Tassen leckeren Kaffees pro Tag zuzubereiten, und das bei einer hochwertigen Verarbeitung über viele Jahre.

Vorteile von Kaffeevollautomaten

Du liebst den Geschmack von Filterkaffee und bereitest ihn morgens am liebsten kannenweise zu? Dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn du aber eine Vorliebe für aromatischen Espresso, Cappuccino und Latte macchiato hast, ist ein Kaffeevollautomat die ideale Entscheidung.

Dieser punktet vor allem mit den folgenden Eigenschaften:

  • aromatischer Geschmack durch frisch gemahlene Bohnen
  • schnelle tassenweise Zubereitung
  • einfache Zubereitung vieler Kaffeespezialitäten
  • wartungsarm und zeitsparend

Im Prinzip gilt: Je mehr Kaffee du konsumierst, desto eher lohnt sich ein Kaffeevollautomat. Zwar ist der Anschaffungspreis höher als bei herkömmlichen Maschinen, dafür aber der Preis pro Kaffeetasse niedriger. Zu bedenken ist jedoch, dass ein Kaffeevollautomat mehr Platz in der Küche benötigt und der Wartungsaufwand größer ist.

Einfach oder aufwendig

Letztendlich ist der Geschmack das Entscheidende. Hier haben Kaffeevollautomaten aus der Oberklasse die Nase vorn, dank ausgefeilter Brühtechnologien und hochwertiger Mahlwerke. So wird die Kaffeepause zum Luxuserlebnis für alle Sinne.

Doch schon der Kaffee aus günstigen Maschinen unterscheidet sich durch sein vielfältiges Aroma deutlich von herkömmlichem Filterkaffee. Welche Kaffee-Spezialität trinkest du am häufigsten? Welche Menge an Kaffee trinkest du pro Tag? Die erste Frage gibt Aufschluss über die Ausstattung und Features des Vollautomaten, die zweite bestimmt die Qualität der verarbeiteten Bauteile. Das Zusammenspiel dieser beiden Komponenten bildet im Endeffekt den Preis. Trinkst du nur wenig Espresso oder Mocca? Dann erfüllt auch ein preiswerter Kaffeevollautomat seinen Zweck. Bist du aber Liebhaber von erstklassigem Latte Macchiatos, dann solltest du auch mit höheren Preisklassen liebäugeln. Denn bei teureren Maschinen lassen sich Feinabstimmungen und Mengenverhältnisse dem eigenen Geschmack anpassen. Oft ist ein höherer Preis auch mit mehr Komfort verbunden, so zum Beispiel mit einer vollautomatisierten Reinigungsfunktion oder einem integrierten Milchschaumbereiter.

Kaffeevollautomaten arbeiten mit hohem Druck, brauchen exakt temperiertes Wasser und die richtige Menge an frisch gemahlenem Kaffeepulver, um perfekten Kaffeegenuss zu ermöglichen. Je genauer das Gerät diese Vorgaben einhalten kann, desto besser funktioniert es. Um den erforderlichen Druck erzeugen zu können, sollte ein guter Kaffeevollautomat sehr massiv gebaut sein. Achte auch auf eine einfache Bedienung des Kaffeevollautomaten. Egal ob du Touchscreens oder klassische Tasten bevorzugst: Die Handhabung sollte möglichst selbsterklärend sein – insbesondere dann, wenn mehrere Personen das Gerät benutzen, etwa in einem Büro.

Damit er dir lange Freude macht, achte beim Kauf vor allem auf folgende Kriterien:

  • Art und Material des Mahlwerks
  • Milchschäumer in der Maschine integriert oder extern
  • einfache Bedienung und Wartung
  • Vorhandensein der (für dich) wichtigen Einstellmöglichkeiten

Tipps zur Reinigung

Das kritischste Element eines Kaffeevollautomaten ist und bleibt der Wassertank. Er sollte jeden Tag ausgespült und mit frischem Wasser aufgefüllt werden. Wird der Wassertank zudem einmal die Woche entkalkt, haben Keime keine Chance sich festzusetzen. Damit kein Schimmel entsteht, sollten auch der Kaffeesatzbehälter und die Auffangschale täglich geleert und gespült werden. Wichtig ist es ebenfalls, den Kaffee-Auslauf jeden Tag herauszunehmen und mit einer Bürste zu putzen. Vor allem an der Brühgruppe können sich hartnäckige Ablagerungen bilden, darum sollte sie einmal in der Woche mit heißem Wasser gereinigt werden. Besondere Pflege benötigt der angebrachte Milchaufschäumer: Er muss in seine Einzelteile zerlegt und in einen Spezial-Milchreiniger eingelegt werden. Danach gut ausspülen und wieder zusammenbauen. Der Bohnenbehälter sollte ebenfalls von Zeit zu Zeit ausgewischt werden. Hierfür aber nur trockene Tücher verwenden, damit keine Feuchtigkeit ins Mahlwerk eindringt.

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