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Luftbefeuchter

Luftbefeuchter passend für jede Wohnung auswählen – der Ratgeber macht es möglich! Hier erfährst du, was der Unterschied zwischen einem Verdunster und einem Verdampfer ist und warum der Luftbefeuchter auch in deiner Wohnung auf keinen Fall fehlen sollte. Die Luftbefeuchter sorgen für frische Luft in jedem Zimmer und gehören damit zu den wertvollsten Haushaltsgeräten.


Kaufberatung Luftbefeuchter

Der Luftbefeuchter übernimmt eine wichtige Aufgabe: Er verteilt einen feinen Nebel in der Luft und wirkt damit effektiv der Trockenheit entgegen. Gute Geräte können die Feuchtigkeit schnell, gründlich und gleichmäßig verteilen und sorgen damit für ein optimales Klima in jedem Zimmer. Es verwundert daher nicht, dass dieses kleine, praktische Gerät sich großer Beliebtheit erfreut. Wer den Ratgeber gelesen hat, der findet schneller ein geeignetes Modell für seinen Bedarf. Wir stellen dir jetzt wichtigsten Kaufkriterien vor und zeigen dir, worauf es bei deiner Bestellung im Online-Shop wirklich ankommt.

Was ist der Unterschied zwischen Verdunstern und Verdampfern?

Mit den Verdampfern, den Verdunstern und den Zerstäubern sind drei Typen von Luftbefeuchtern zu unterscheiden. Sie weisen die folgenden Eigenschaften auf:

  • Verdunster: Verdunster pumpen Luft in einen Wassertank, damit das Wasser verdunstet und sich dann langsam im Raum verteilt. Die technische Konstruktion ist nicht besonders aufwendig und es ist typisch für diesen Luftbefeuchter, dass die Verteilung im Raum nur sehr langsam vorangeht. Die Luftbefeuchtung kann viele Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Ein wenig Geduld ist also gefragt. Als vorteilhaft erweist sich, dass eine Überfeuchtung kaum zu befürchten ist. Zudem ist das Risiko einer Schimmelbildung minimal.
  • Verdampfer: Die Verdampfer versprühen einen Wassernebel, der sich überall im Raum verteilt. Der Vorteil dieser Geräte besteht in der hohen Geschwindigkeit der Verteilung. Schon nach wenigen Minuten ist die Luft im Raum angefeuchtet. Ist das Gerät zu lange aktiv, kann es aber zu einer Überfeuchtung kommen.
  • Zerstäuber: Die Zerstäuber gelten als die Hochleistungsmaschinen unter den Luftbefeuchtern. Das Zerstäuben erfolgt hier per Ultraschall. Wenn die Luftbefeuchtung nicht schnell genug gehen kann und du ein Modell für die Verwendung in großen Räumen suchst, sind die Zerstäuber die richtige Wahl.

Raumbefeuchter – das ist die optimale Luftfeuchtigkeit

Wer einen Diffusor bei sich zu Hause einsetzt, möchte natürlich wissen, wann die optimale Luftfeuchtigkeit überhaupt erreicht ist. Die optimale Luftfeuchtigkeit hängt dabei vom betrachteten Raum ab:

Raum

optimale Luftfeuchtigkeit

Wohn- und Arbeitsräume

40 bis 60 Prozent

Küche

50 bis 60 Prozent

Schlafzimmer

40 bis 60 Prozent

Die Luftfeuchtigkeit kann Maximalwerte von bis zu 70 Prozent erreichen und wird immer noch als angenehm empfunden. In der Regel solltest du am Diffusor einstellen können, welche Luftfeuchtigkeit gewünscht ist.

Für welche Raumgröße ist der Luftreiniger geeignet?

Die Leistung der Luftbefeuchter muss an die jeweilige Raumgröße angepasst sein. Davon hängt auch ab, wie viele Liter der Wassertank des Gerätes haben muss, um überall ausreichend Feuchtigkeit verteilen zu können. Hier gilt es zu unterscheiden, ob die Hersteller die Angaben für die Quadratmeteranzahl der Räume vornehmen oder die Kubikmeter angeben:

  • Quadratmeterangaben: Diese Angaben beziehen sich auf die Fläche der Räume. Finden sich in einer Produktbeschreibung Angeben zur Quadratmeterzahl, bezieht sich die Leistungsfähigkeit auf Neubauten. Diese weisen eine niedrigere Decke auf als Altbauten. Bei gleicher Grundfläche haben Neubauten daher ein geringeres Raumvolumen.
  • Kubikmeterangaben: Einige Hersteller geben statt der Fläche das Raumvolumen an. Kubikmeterangaben haben den Vorteil, dass es keine Rolle spielt, ob eine Verwendung in Neu- oder Altbauten erfolgen soll. Hier wird immer das gesamte Raumvolumen berücksichtigt und damit die Höhe der Decken.

Luftbefeuchter sind in einer Vielzahl von Leistungsklassen verfügbar. Üblich sind zum Beispiel Befeuchter für Raumgrößen von 20 bis 30 oder von 20 bis 70 Quadratmetern. Hier findet jeder ein passendes Gerät für seinen Bedarf.

So gelingt die Umrechnung von Quadratmeter- in Kubikmeterangaben

Was ist zu tun, wenn der Hersteller eines Modells alle Angaben in Quadratmetern vornimmt, ich aber in einer Altbauwohnung lebe? In diesem Fall hilft eine Umrechnung der angegebenen Werte. Das gelingt mit der folgenden Formel:

Kubikmeter = Fläche mal Deckenhöhe

Du musst also nichts weiter tun, als die Quadratmeterangabe mit der Höhe einer typischen Neubaudecke zu multiplizieren. Die Höhe der meisten Neubaudecken liegt bei 2,5 Metern. Auf diese Weise kannst du herausfinden, ob das Modell für deine Altbauwohnung leistungsfähig genug ist.

Wie hoch fällt der Stromverbrauch aus?

Wer einen Luftbefeuchter einsetzt, braucht keine hohen Stromkosten zu befürchten. Tatsächlich handelt es sich um sehr sparsam arbeitende Geräte, die kaum Kosten verursachen. Die typische Leistungsaufnahme für einen Diffusor liegt bei etwa 10 bis 30 Watt. Eine Ausnahme bilden hier aber die Verdampfer mit Heizkörper. Diese Form der Verdampfung verbraucht tatsächlich viel Strom, die Leistungsaufnahme kann deutlich oberhalb von 200 Watt liegen. Es lohnt sich also, vor dem Kauf einen Blick auf die angegebenen Werte zur Leistungsaufnahme zu werfen.

Die Lautstärke

Da Luftbefeuchter in der Regel in Wohnräumen aufgestellt werden, sollte man auf die Lautstärke im laufenden Betrieb achten. Die Lautstärke wird in Dezibel angegeben. Ein in normaler Lautstärke geführtes Gespräch ist zum Beispiel etwa 55 Dezibel laut. Das sanfte Rauschen des Windes wiederum ist nicht lauter als 40 Dezibel. Ein guter Luftbefeuchter sollte also im Optimalfall nicht deutlich lauter als 40 Dezibel sein. Hier lohnt es sich durchaus, etwas mehr Geld auszugeben.

Was sieht es mit Pfützenbildung aus?

Wird der Luftbefeuchter über längere Zeit hinweg intensiv eingesetzt, kann es tatsächlich zu einer kleinen Pfützenbildung kommen. Das passiert gerade dann, wenn die Befeuchtungsintensität schwankt. Es entsteht dann eine Art feiner Regen, der kleine Pfützen auf dem Boden verursachen kann. Die Niederschläge können sich auch direkt am Gerät bilden. Viele Befeuchter sind heute jedoch so konzipiert, dass eine Pfützenbildung ausgeschlossen werden kann. Das wird durch eine gleichmäßige Leistungsabgabe erreicht.

So kann die Überfeuchtung vermieden werden

Luftbefeuchter versprühen konstant Wasser im Zimmer, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Es ist daher wenig überraschend, dass grundsätzlich die Gefahr der Überfeuchtung besteht. Übertreibst du es mit dem Einsatz deines Raumbefeuchters, kann im schlimmsten Fall sogar Schimmel entstehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Luftbefeuchter korrekt einzustellen.

Bei Verdunstern ist eine Überfeuchtung praktisch ausgeschlossen. Besonders groß ist die Gefahr hingegen bei den leistungsfähigen Zerstäubern. Gute Geräte werden deshalb mit einem Feuchtigkeitssensor ausgestattet. Das Gerät erkennt, wann die optimale Luftfeuchtigkeit erreicht ist, und passt die Intensität der Luftbefeuchtung an. Statt eines Feuchtigkeitssensors kann auch ein extern montierter Hygrometer verwendet werden.

Welche Vorteile bietet die Wasserreinigung?

Jeder Luftbefeuchter ist mit einem Wassertank bestimmter Größe ausgestattet. Die Tanks weisen eine Größe von 2.500 bis 6.000 ml auf. Da das Wasser längere Zeit in diesen Tanks aufbewahrt wird, bis es verbraucht ist, spielt die Bildung von Keimen eine Rolle.

Ein guter Raumbefeuchter sollte in jedem Fall mit einer Wasserreinigung ausgestattet sein. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine UV-Vorrichtung handeln, die die Keime abtötet. Möglich ist auch die Verwendung eines Filters. Weiterhin ist der Einsatz von Silberionen denkbar, um die Keime aus dem Wasser zu entfernen. Welche Methode hier genutzt wird, spielt keine so große Rolle. Wichtig ist für dich vor allem, dass dein neuer Luftbefeuchter überhaupt über eine Wasserreinigung verfügt, um die Gesundheit der Bewohner zu schützen.

Wichtige Ausstattungsmerkmale im Überblick

Luftbefeuchter unterscheiden sich voneinander in einer Vielzahl von Details. In der folgenden Liste findest du einige der wichtigsten:

  • Abschaltautomatik per Timer zum Stromsparen
  • Abschaltautomatik per Sensor, sobald die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht ist
  • Abschaltautomatik bei leerem Tank, um unnötigen Betrieb und damit Stromverbrauch zu vermeiden
  • Fernbedienung für eine Steuerung vom Sofa aus
  • Display für eine komfortablere Bedienung
  • Selbstständige Anpassung des Befeuchtungsgrads

Höherwertige Geräte sollten in jedem Fall über mehrere dieser und weitere Ausstattungsmerkmale verfügen.

Checkliste: Das solltest du beim Kauf der Luftbefeuchter beachten

Du möchtest gleich einen neuen Luftbefeuchter für dein Wohnzimmer bestellen? Dann solltest du vorher noch einmal die Checkliste durchgehen:

  • Für welche Raumgröße ist der Raumbefeuchter ausgelegt?
  • Soll die gewünschte Luftfeuchtigkeit schnell erreicht werden? Dann sind Verdampfer und Zerstäuber vorzuziehen.
  • Wie laut ist das Gerät?
  • Werden die Angaben zur geeigneten Raumgröße in Quadratmetern oder in Kubikmetern vorgenommen?
  • Wie hoch ist der Stromverbrauch im laufenden Betrieb?
  • Verfügt das Modell über eine Wasserreinigung?
  • Ist der Zerstäuber mit einem Feuchtigkeitssensor ausgestattet, um Überfeuchtung zu vermeiden?
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