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Kühlschränke kaufen - so klappt es

Wie unverzichtbar der Kühlschrank ist, wird einem erst dann deutlich, wenn das gute Stück den Geist aufgegeben hat. Damit dir das Durchwälzen von unzähligen Angeboten erspart bleibt, erfährst du hier Wissenswertes rund dem Kauf eines neuen Kühlschrankes!

Einbaumodell oder frei stehender Kühlschrank?

Beim Kauf eines neuen Kühlschrankes ist so einiges zu beachten, über das man sich im Vorfeld nie so richtig Gedanken macht. So stellt sich zu aller erst natürlich die Frage, ob es ein Einbaumodell oder ein frei stehender Kühlschrank sein sollte. Dies hängt in erster Linie natürlich von dem vorhandenen Platz in der Küche sowie den eigenen Vorlieben für Kühlschränke ab. Ein Einbaukühlschrank integriert sich harmonisch in das Gesamtbild der Küche, wohingegen ein frei stehender Kühlschrank zu einem wahren Highlight werden kann. Heutzutage gibt es Kühlschränke von eleganten Edelstahlmodellen bis hin zu flippigen Retromodellen. So ist garantiert für jeden Geschmack eine passende Kühlschrank-Variante dabei.

Welches Gerät lohnt sich finanziell?

Die Frage, für wie viele Personen der Kühlschrank sein sollte, ist natürlich ebenfalls sehr wichtig. Auch wenn die typischen amerikanischen Side-by-Side Kühlschränke – mit separatem Kühl- und Gefrierteil – sehr imposant aussehen, reicht für einen Single-Haushalt in der Regel ein kleinerer Kühlschrank mit ca. 100 Liter Nutzvolumen. Denn ansonsten zahlst du unnötig Strom für das Kühlen von Nutzflächen, die du gar nicht verwendest. Für jede weitere Person im Haushalt werden als Faustregel 50 Liter zusätzliche Nutzfläche hinzugerechnet. Die neuen Kühlschränke sind alle mit Energieeffizienz-Labels ausgestattet, die Auskunft über den Stromverbrauch des Gerätes geben. Die benannte Wertungsskala reicht von der Bestnote A+++ bis zu D, obwohl eigentlich nur noch Kühlschränke mit A+ und besseren Noten im Handel erhältlich sind. Welchen Kühlschrank du kaufen solltest, solltest du im Vorfeld einmal durchkalkulieren. So kann es beispielsweise auch sein, dass ein Gerät der Klasse A+, das im Angebot war, im Unterhalt schlussendlich lohnenswerter ist als ein Kühlschrank der Klasse A+++. Die Rechnerei klingt jetzt etwas komplizierter als sie tatsächlich ist. Wer möchte, kann sich natürlich auch im Laden beraten lassen.

Welche Anforderungen muss der Kühlschrank erfüllen?

Nachdem du die grundlegenden Fragen geklärt hast, geht es nun endlich an das Aussuchen der Kühlschränke. Neben dem äußeren Erscheinungsbild der Kühlschränke – vorausgesetzt es handelt sich um einen freistehenden Kühlschrank – spielt auch das Innenleben eine entscheidende Rolle! Als kleiner Tipp: Du solltest lieber davon Abstand nehmen, einen Kühlschrank zu kaufen, bei dem das Gefrierfach integriert ist, da diese nur unnötig Strom fressen. Wenn du nicht auf einen Gefrierschrank verzichten kannst, dann wähle ein Modell bei dem Gefrier- und Kühlteil voneinander getrennt sind. Zurück zum Innenleben des Kühlschranks: Je nach Essgewohnheit benötigst du eine unterschiedliche Einteilung für die Lebensmittel. Am besten eignen sich flexibel einsetzbare Böden aus Sicherheitsglas für die Kühlschränke, so kannst du die Stauräume individuell an deine Bedürfnisse anpassen. Wer beispielsweise gerne viel Obst und Gemüse isst, sollte neben den Böden auch genügend vorgesehene Obst- bzw. Gemüse-Boxen haben. Moderne Kühlschränke haben auch noch Funktionen wie Kaltlagerfächer, Abtauautomatik, NoFrost-Funktionen und andere sinnvolle Zusatzinformationen, wie beispielsweise einen Eiswürfelspender.

Die Aufteilung macht’s: So lagerst du Lebensmittel richtig

Kühlschränke, die ausreichend Platz bieten, ermöglichen auch eine optimale Aufteilung der Lebensmittel. Was nämlich wo im Kühlschrank Platz findet, ist unter anderem ausschlaggebend für die Haltbarkeit der jeweiligen Produkte. Das liegt daran, dass die Temperatur in den verschiedenen Bereichen der Kühlschränke variiert: Oben ist es am wärmsten, nach unten hin wird es kälter. So sollten Obst und Gemüse getrennt voneinander ganz unten, geschützt in den für sie vorgesehenen Fächern aufbewahrt werden. Direkt über dem Gemüsefach der Kühlschränke herrschen etwa zwei bis drei Grad. Dort gehören leicht verderbliche Produkte, wie Fleisch, Wurst und Fisch hin. In der Mitte ist der perfekte Ort für Sahne, Joghurts und Quark. Lebensmittel, die nur leicht gekühlt werden müssen, dazu gehören Butter, Marmelade und Eier, fühlen sich ganz oben im Kühlschrank am wohlsten.

Warum du den Kühlschrank regelmäßig reinigen solltest

Auch die Hygiene im Kühlschrank hat großen Einfluss auf die Haltbarkeit der Lebensmittel. Die Vermehrung von Bakterien und Schimmelpilzen, die im Kühlschrank durchaus vorkommen, lassen Produkte schneller verderben. Deshalb ist es empfehlenswert, Kühlschränke monatlich einmal gründlich zu säubern. Dazu solltest du natürliche Reinigungsmittel wie Zitronensäure oder Essigessenz verdünnt in zwei Litern heißem Wasser verwenden. Chemische Reinigungsmittel sind keinesfalls zu empfehlen, wenn es darum geht, einen Kühlschrank zu kaufen, da sich giftige Inhaltsstoffe auf die Nahrungsmittel übertragen können. Räume den Kühlschrank ganz leer und wische ihn gründlich durch. Verwende für die Kühlschränke bitte ein Tuch, das zuvor bei etwa 90 Grad gewaschen wurde und somit möglichst keimfrei ist.

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