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Wäschetrockner

Den passenden Wäschetrockner für die Großfamilie oder den Single finden – mit unserem Ratgeber schafft das jeder! Hier findest du alle wichtigen Informationen zu den aktuellen Modellen und erfährst, welche Bedeutung die Energie-Effizienzklassen haben. Zudem gehen wir auf die Themen Trockenzeit, Fassungsvermögen und einige andere mehr ein.


Kaufberatung Wäschetrockner

Der moderne Wäschetrockner mit allen seinen Möglichkeiten findet sich in immer mehr Haushalten. Auch wenn das Trocknen der Wäsche auf der Wäscheleine einige Vorzüge hat. An der Luft trocknet die Wäsche ganz von alleine und es entstehen keine Kosten. Doch diese traditionelle Methode ist nicht besonders schnell und gerade bei einem großen Wäscheaufkommen wenig praktikabel. Wenn Businesshemden am nächsten Tag schnell wieder zur Verfügung stehen müssen oder kein Platz für einen Wäscheständer in der Wohnung zu finden ist, führt kein Weg am Trockner vorbei. Der Kaufberater gibt dir alle wichtigen Informationen und beantwortet Fragen zu diesem wichtigen Haushaltsgerät:

Wie groß sollte das Fassungsvermögen meines Wäschetrockners sein?

Das vielleicht wichtigste Kaufkriterium betrifft das Fassungsvermögen des Trockners. Die leistungsfähigste und am besten ausgestattete Maschine nutzt wenig, wenn du nicht deine ganze Wäsche darin unterbringen kannst. Die Hersteller passen das Fassungsvermögen der Modelle an die typischen Nutzungsszenarien an:

  • Kleine Modelle für Single finden sich ebenso wie große Wäschetrockner für Familien mit mehreren Kindern. Die maximale Einfüllmenge bewegt sich bei den meisten Geräten zwischen 5 und 10 Kilogramm. Das dürfte für die allermeisten Haushalte ausreichend sein.
  • Mehr ist aber nicht in jedem Fall besser! Wer seinen Wäschetrockner als Singles nutzt, verbraucht mit einer zu großen Maschine nur unnötig Energie. Hier gilt es, für jeden Bedarf die passende Größe auszuwählen.
  • Als guter Mittelwert hat sich ein Fassungsvermögen von 8 Kilogrammerwiesen. Solche Maschinen sind für Singles nicht zu stark überdimensioniert, bieten aber genug Reserven für Paare und deren Kinder.

Wichtig ist vor allem, dass der Trockner mit der Waschmaschine harmoniert. Die Größen beider Geräte sollten im Idealfall aufeinander abgestimmt sein. Grundsätzlich gilt: Das Fassungsvermögen des Wäschetrockners muss ein wenig größer sein als das Fassungsvermögen der Waschmaschine. Warum das so ist? Die Hersteller der Waschmaschinen geben das Fassungsvermögen für trockene Wäsche an. Die Wäsche wird jedoch nass in den Trockner gegeben und wiegt dann mehr. Kann deine Waschmaschine zum Beispiel 6 Kilogramm Wäsche aufnehmen, sollten es beim Wäschetrockner wenigstens 8 Kilogramm sein.

Dauer der Trocknung im Trockner

Niemand wartet gern lange auf seine trockene Wäsche. Die Trockenzeit ist daher ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Wäschetrockners. Die Hersteller geben die Trockenzeit für ihre Maschinen für das Standardprogramm bei voller Beladung der Maschine an.

Gute Werte liegen zum Beispiel bei 150 bis 220 Minuten. Das stellt eine angemessene Zeit dar für die Trocknung deiner Wäsche.

Wäschetrockner ist nicht gleich Wäschetrockner: die Arten im Überblick

Wäschetrockner sind mit verschiedenen Funktionsprinzipien erhältlich. Wichtig sind insbesondere die folgenden.

  • Kondensationstrockner: Diese Trockner erhitzen die Luft im Inneren der Maschine und trocknen so die Wäsche. Die kalte Luft von außen kühlt die feuchte Luft ab, wobei Kondensationswasser entsteht. Dieses wird in einem Behälter aufgefangen, der in der Regel nach jedem Trocknungsvorgang geleert werden muss. Der Kondensationstrockner kann praktisch überall aufgestellt werden, nur eine Steckdose ist in der Nähe erforderlich. Der Energieverbrauch liegt jedoch etwa 10 Prozent über dem eines Ablufttrockners.
  • Ablufttrockner: Diese Wäschetrockner überzeugen durch ihren sehr geringen Preis. Wenn du auf niedrige Anschaffungskosten Wert legst, solltest du dich daher zuerst bei den Ablufttrocknern umsehen. Allerdings kann der Trockner nur dort aufgestellt werden, wo ein Abluftschlauch angeschlossen werden kann. Das macht ihn weniger flexibel als den Kondensationstrockner. Zudem fällt hier der Energieverbrauch recht hoch aus.
  • Wärmepumpentrockner: Wärmepumpentrockner gewinnen immer höhere Marktanteile. Der Grund dafür liegt in der hervorragenden Leistung und dem geringen Energieverbrauch der Trockner. Im Prinzip handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Kondensationstrockner, die Luft wird aber per Wärmepumpe erhitzt. Dadurch lässt sich eine bessere Energieeffizienz erreichen. Allerdings musst du bei Wäschetrocknern in dieser Bauart von höheren Anschaffungskosten ausgehen.

Die Bedeutung der Energie-Effizienzklassen

Wenn du wissen möchtest, wie der Energieverbrauch deines neuen Wäschetrockners im laufenden Betrieb einzuschätzen sein wird, lohnt sich ein Blick auf das Energie-Label. Die Energie-Effizienzklassen reichen von A+++ für die besten Maschinen bis hin zu B und C für weniger energieeffiziente Maschinen.

Hier gilt: Je besser die Energie-Effizienzklasse ausfällt, in die eine Maschine eingeteilt wurde, desto geringer ist der Stromverbrauch.

Allerdings ist davon auszugehen, dass für bessere Maschinen auch ein höherer Anschaffungspreis zu zahlen ist. Bei einer mehrjährigen Nutzung rechnet sich das aber praktisch in jedem Fall.

Bei sehr guten Wäschetrocknern der Energie-Effizienzklasse A+++ kannst du von einem Stromverbrauch von etwa 160 bis 180 kWh pro Jahr ausgehen. Das entspricht Stromkosten von etwa 50 Euro. Wie hoch die Kosten tatsächlich ausfallen werden, hängt von deinem jeweiligen Stromtarif ab.

Die wichtigsten Trocknungsprogramme im Überblick

Zu den besten Ergebnissen gelangst du nur dann, wenn du für deine Wäsche das richtige Programm ausgewählt hast. Moderne Wäschetrockner bieten in der Regel zwischen 10 und 16 dieser Programme an. Für eine große Auswahl ist also gesorgt. Doch wie wählt man das richtige Programm aus und was leisten diese überhaupt? Die folgende Liste gibt Aufschluss:

  • Extratrocken: Wähle dieses Programm aus, wenn du deine Wäsche knochentrocken haben möchtest. Der Trocknungsvorgang dauert ein wenig länger.
  • Schranktrocken: Das ist das richtige Programm, wenn die Wäsche nach dem Trocknen sofort in den Schrank soll.
  • Wolle: Dieses Programm wird speziell für Wollkleidung angeboten.
  • Pflegeleicht: Empfindliche Stoffe profitieren von diesem Programm und werden kaum belastet.
  • Bügelfeucht: Möchtest du die Wäsche nach dem Trocknen sofort bügeln, solltest du dieses Programm auswählen.
  • Schonen plus: Das richtige Programm für besonders empfindliche Textilien.
  • Lüften warm: Manchmal soll die Wäsche nur gelüftet und aufgelockert werden. Das übernimmt dieses Programm.
  • Hygiene: Das wichtigste Programm für Babykleidung. Bakterien haben hier keine Chance.
  • Schonglätten: Ist deine Kleidung zerknittert, kannst du sie häufig mit diesem Programm retten.

Unterschiede zwischen freistehend und unterbaufähig

Am wenigsten Arbeit macht bei der Aufstellung der freistehende Wäschetrockner. Ihn kannst du frei im Raum aufstellen, solange genug Platz dafür vorhanden ist. Diese Maschinen sind mit einer Geräteabdeckung versehen, die nicht abgenommen werden kann.

Anders sieht es beim unterbaufähigen Wäschetrockner aus. Bei dieser Bauart kann die Abdeckung abgenommen werden, um den Trockner in einer Küchenzeile zu integrieren. Das ist besonders platzsparend und macht Sinn, wenn du das Gerät in der Küche unterbringen möchtest. Soll der Trockner gemeinsam mit der Waschmaschine im Waschkeller aufgestellt werden, bietet ein unterbaufähiges Modell in der Regel keine Vorteile.

Toplader und Frontlader im Vergleich

Wer sich einen Wäschetrockner anschafft, muss zwischen Topladern und Frontladern auswählen.

  • Der Toplader ist immer dann die richtige Wahl, wenn du wenig Platz hast. Die Maschine wird an der Oberseite geöffnet, das Platzangebot vor dem Gerät spielt also keine Rolle. Typisch für die Toplader ist die etwas schmalere Bauweise. Das ist möglich, da hier, anders als beim Frontlader, keine Tür verbaut werden muss. Der Toplader passt also auch in Nischen.
  • Wenn du keine Platzprobleme hast, kannst du zu einem Frontlader greifen. Die Frontlader haben den entscheidenden Vorteil der zusätzlichen Stellfläche oben auf dem Gerät. Zudem ist die Öffnung am Frontlader für kleinere Personen besser zu erreichen. Weitere Vorteile der Frontlader sind der etwas geringere Anschaffungspreis und die Tatsache, dass sich diese Maschinen einfacher reparieren lassen.

Die Hersteller bieten ihre Modelle in der Regel in beiden Varianten an, sodass du frei auswählen kannst.

Checkliste: Darauf kommt es bei Wäschetrocknern an

Gehe am besten vor dem Kauf die folgenden Aspekte noch einmal durch. So findest du heraus, ob das Produkt wirklich zu deinem Bedarf passt:

  • Bietet der Wäschetrockner genug Platz für mein gesamtes Wäscheaufkommen?
  • Ist das Fassungsvermögen des Trockners etwas größer als die maximale Füllmenge meiner Waschmaschine?
  • Habe ich genug Platz für die Aufstellung des Trockners? Sieh dir noch einmal dessen Abmessungen an.
  • Ist der Stromverbrauch des Geräts für mich akzeptabel? Richte dich hier nach dem Energie-Effizienzlabel.
  • Benötige ich einen freistehenden Trockner oder ist eine unterbaufähige Maschine für die Küchenzeile besser geeignet?
  • Verfügt der Trockner über eine Kindersicherung? Bei aktivierter Sicherung lässt sich das Programm nachträglich nicht mehr ändern.
  • Bewegt sich die angegebene Lautstärke des Geräts in einem für mich annehmbaren Bereich? Zwischen 60 und 70 dB werden noch als angenehm empfunden.
  • Wie viele Programme benötige ich für meine Trocknungsvorgänge?

Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast findest du deinen passenden Trockner auf BAUR.de. Profitiere dabei vom Kauf auf Rechnung oder Raten!

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