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Mit einer guten Waschmaschine geht das Wäschewaschen leicht und unkompliziert von der Hand. Hier erfährst du, worauf es beim Kauf ankommt, welche Bauarten und Größen es gibt und wie du beim Waschen Geld sparst und die Umwelt schonst. Zusätzlich findest du nützliche Hinweise auf die unterschiedlichen Waschprogramme und Ausstattungsmerkmale von Waschmaschinen. Hier geht's zum Ratgeber

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Waschmaschinen und Waschtrockner – clevere Haushaltshilfen mit vielen Extras

Ein Haushalt ohne Waschmaschine ist heute fast undenkbar. Kein Wunder: Sie liefert dir auf Knopfdruck saubere, herrlich frische Wäsche und nimmt dir damit jede Menge Arbeit ab. Außerdem sparen moderne Geräte von Siemens, Miele, Bauknecht & Co. mit ihrem geringen Strom- und Wasserverbrauch bares Geld. Dazu kommen interessante Extraprogramme, die die Wäschepflege noch einfacher machen können. Doch welche Waschmaschine ist die richtige für dich? Hier erfährst du, worauf du beim Waschmaschinen-Kauf achten solltest und wie du ein passendes Gerät für deine Bedürfnisse findest.

Toplader oder Frontlader : Welche Bauart soll es sein?

Die Auswahl an Waschmaschinen ist beeindruckend. Wenn du ein neues Gerät kaufen möchtest, ist es daher von Vorteil, wenn du dir schon vorab Gedanken darüber machst, was dir daran besonders wichtig ist. Am besten gehst du die einzelnen Punkte Schritt für Schritt durch.

Als Erstes stellt sich die Frage nach der Bauart. Waschmaschinen gibt es als Frontlader und als Toplader. Bei einem Frontlader füllst du die Wäsche von vorn in die Trommel der Maschine, beim Toplader durch eine Klappe im Deckel.

Beide Varianten haben ihre Vorteile. Frontlader kannst du gut nutzen, wenn du ein Unterbaugerät benötigst, zum Beispiel um es in der Einbauküche im geeigneten Unterbauschrank zu integrieren. Oder wenn du den Trockner auf die Waschmaschine stellen möchtest, um in Waschküche, Haushaltsraum oder Bad Stellplatz zu sparen. Das bedeutet: Frontlader sind immer dann ideal, wenn du oberhalb des Gerätes wenig oder keinen Platz zur Verfügung hast.
Bei Topladern ist es umgekehrt. Steht deine Waschmaschine in einem schmalen Raum, ist es unter Umständen schwierig, die Tür nach vorn hin zu öffnen und die Wäsche bequem hineinzugeben oder herauszuholen. Dann ist es besser, die Maschine von oben zu befüllen und zu entleeren.

Die Anschlüsse der Waschmaschine

Waschmaschinen brauchen immer folgende drei Anschlüsse:

  • Wasseranschluss für Frischwasser
  • Ablauf für das Abwasser
  • Stromanschluss

Um deine neue Waschmaschine mit Strom zu versorgen, reicht eine normale Haushaltssteckdose völlig aus. In den meisten Häusern sind inzwischen die Wasseranschlüsse für Waschmaschinen standardmäßig im Keller oder in Küche und Bad installiert. Ist das nicht der Fall, kannst du die Wasseranschlüsse meist mithilfe von Adaptern am Siphon von Waschbecken oder Spülbecken nachrüsten.

Wichtig:
Waschmaschinen besitzen bereits Frisch- und Abwasserschläuche. Sind diese zu kurz, um an den gewünschten Standort des Waschautomaten zu gelangen, kannst du sie durch geeignete Schlauchverlängerungen und passendes Zubehör ergänzen. Beim Wasseranschluss für das Frischwasser benötigst du übrigens einen Druckschlauch, da das Wasser mit einem gewissen Wasserdruck aus der Leitung kommt, dem normale Schläuche auf Dauer nicht gewachsen sind.

Die Vorteile eines Warmwasseranschlusses

Hast du die Möglichkeit, die Waschmaschine an das Warmwasser anzuschließen, sparst du bares Geld. Denn dadurch benötigt der Waschvollautomat weniger Strom, um das Wasser auf die gewünschte Temperatur hochzuheizen. Er holt es sich einfach über die Warmwasserleitung des Hauses. Das senkt deine Stromrechnung im Laufe des Jahres merklich.

Die Energieeffizienzklassen von Waschmaschinen

Neben dem Anschluss an die Warmwasserversorgung kannst du zusätzlich bei der Auswahl der Waschmaschine Geld sparen. Denn je nach Maschinenmodell unterscheidet sich der Stromverbrauch pro Jahr erheblich. Damit Käufer einen Überblick darüber bekommen, sind Waschmaschinen in sogenannte Energieeffizienzklassen eingeteilt. Sie geben an, wie viel Strom das Elektrogerät im Jahr verbraucht. Die Modelle sind in folgende Klassen unterteilt:

  • A
  • A+
  • A++
  • A+++

Dabei ist A die Produktkategorie mit dem höchsten Stromverbrauch, während Geräte der Klasse A+++ mit besonders hoher Energieersparnis punkten.

Früher gab es auch Waschmaschinen in den Klassen B, C oder D, doch heute bilden Maschinen mit Energieeffizienzklasse A die neue Untergrenze. Geräte, die noch mehr Strom verbrauchen, dürfen nicht mehr in den Handel.

Gut zu wissen:
Die Energieeffizienz gilt für Waschmaschinen von bekannten Marken wie Miele, Bauknecht, AEG oder Bosch ebenso wie für weniger populäre Produkte von Beko, Gorenje und anderen Herstellern. Daher bietet dir diese Klassifizierung einen sehr guten Gesamtüberblick über die Sparsamkeit der Waschmaschinen und ist damit ein wichtiges Auswahlkriterium.

Welche Schleuderdrehzahl brauche ich?

Eine gute Waschmaschine soll nicht nur saubere, sondern auch möglichst nach dem Waschvorgang nicht nicht mehr tropfnasse Wäsche liefern (sofern es sich nicht gerade um empfindliche Materialien wie Seide handelt, die nicht gewrungen werden dürfen). Hier kommt die Schleuderleistung ins Spiel.

Waschmaschinen gibt es mit unterschiedlicher Schleuderdrehzahl, auch Touren genannt. Sie wird auf dem Datenblatt der Maschine in „Umdrehungen pro Minute“ oder kurz „U/Min“ angegeben und bezeichnet den Wert, wie oft sich die Waschtrommel während des Schleuderns pro Minute dreht. Das ist wichtig, da eine schneller drehende Trommel mehr Wasser aus der Wäsche drückt.
Waschvollautomaten erhältst du sowohl mit relativ niedrigen Touren bis 1000 oder 1200 U/Min als auch mit Maximalwerten wie 1400 oder 1600 U/Min.

Eine besonders hohe Schleuderdrehzahl von 1200 bis 1400 oder 1600 U/Min und damit relativ trockene Wäsche eignet sich

  • für den Wäschetrockner
  • für das Trocknen im Innenbereich
  • für unempfindliche Stoffe wie Handtücher oder Bettwäsche

Eine niedrigere Schleuderdrehzahl bis 1200 U/Min ist ideal für

  • Wäsche, die an der frischen Luft trocknet
  • empfindlichere Materialien, die schnell knittern

Trommelgröße und Ladevolumen der Waschmaschine

Ein weiterer wichtiger Punkt für den Kauf einer Waschmaschine ist die Trommelgröße beziehungsweise das Ladevolumen. Je mehr Wäsche du regelmäßig waschen musst, desto größer sollte das Ladevolumen sein. So kannst du auch in einem großen Haushalt den angesammelten Wäscheberg bequem in der Maschine unterbringen und die Arbeit in ein bis zwei Waschgängen erledigen. Das spart wiederum Geld und jede Menge Zeit.

Generell gelten folgende Trommelgrößen als empfehlenswert:

  • 1 bis 2 Personen: 5 bis 6 kg Ladevolumen
  • 3 bis 4 Personen: 7 bis 8 kg Ladevolumen
  • ab 5 Personen: 9 kg und mehr Ladevolumen


Wichtig:
Neben der Anzahl der Personen in deinem Haushalt kommt es auch darauf an, was du mit der Waschmaschine wäschst. Wenn du häufig umfangreiche oder schwere Dinge wie Gardinen, Vorhänge oder Bettdecken waschen möchtest, brauchst du ebenfalls ein Gerät mit größerer Trommel.

Programme und Zusatzfunktionen beim Waschen

Nach Stromverbrauch, Größe und Schleuderdrehzahl kommt es natürlich auch darauf an, wie die Waschmaschinen eigentlich waschen. Moderne Geräte verfügen über ein breit gefächertes Auswahlmenü mit den verschiedensten Waschprogrammen.

Dabei gibt es zwei Gruppen: Die sogenannten Basis- oder Standardprogramme und Zusatzfunktionen. Standard-Waschprogramme beinhalten Einstellungen, die sich im Laufe der Zeit im Alltag bewährt haben und die du voraussichtlich auch am meisten benötigst. Dazu gehören Programme wie

  • Vorwäsche
  • Buntwäsche
  • Kochwäsche
  • Feinwäsche
  • Pflegeleicht-Wäsche
  • Schonprogramme für Wolle und Seide

Zusatzprogramme ergänzen die Basiseinstellungen der Waschmaschinen mit sinnvollen Extras. Zum Beispiel kannst du mit der Einstellung „Halbe Ladung“ auch kleinere Wäschemengen sparsam reinigen lassen, selbst wenn die Trommel nur halb voll ist. Andere Funktionen dienen der Reinigung und Pflege spezieller Wäschestücke wie Jeans aus dickem, schweren Denim-Stoff oder Daunenjacken und Federkissen. Außerdem gibt es besondere Waschprogramme, um deine Wäsche zu stärken, zu imprägnieren oder hartnäckige Flecken einzuweichen.
Hier kannst du ganz individuell entscheiden, welche Zusatzprogramme du brauchst und welche nicht. Hast du eher normale Wäschestücke ohne besondere Anforderungen, kommst du wahrscheinlich bereits mit den Standardprogrammen gut zurecht. Gibt es in deinem Haushalt dagegen viele empfindliche oder pflegeintensive Kleidungsstücke, ist ein entsprechendes Zusatzprogramm Gold wert.

Das Gleiche gilt, wenn du Kinder hast. Die Kleinen stellen den Waschvollautomaten mit sandigen Spielplatzhosen oder bekleckerten Spinat-Lätzchen vor ganz andere Herausforderungen. Hier sind zusätzliche Programme wie Einweichen, Fleckenentfernung oder Intensivreinigung mit Vorwäsche und Extraspülen eine große Hilfe.

Nützliche Extras: Die Ausstattung der Waschmaschine

Zusätzlich zu den Waschprogrammen bieten viele Maschinen von Samsung, Siemens, Bosch oder Beko interessante Zusatzausstattungen. Sie machen dir den Alltag leichter und ist einfach praktisch. Die interessantesten sind

  • Mengenautomatik zur individuellen Berechnung der Spülwassermenge
  • Startzeitvorwahl
  • Wäsche nachlegen
  • Unwuchterkennung beim Schleudern
  • Restlauf-Anzeige
  • Wasserschutzfunktion

Mit der Startzeitvorwahl hast du beispielsweise die Möglichkeit, die Waschmaschine um bis zu 24 Stunden zeitverzögert zu starten. Das ist beispielsweise interessant, wenn du einen günstigeren Nachtstromtarif hast und diesen zum Waschen nutzen möchtest. Oder wenn du die fertig gewaschene Wäsche gleich nach dem Aufstehen aufhängen möchtest. Dann machst du die Waschladung am Abend vorher fertig und programmierst die entsprechende Startzeit. Den Rest erledigt die Waschmaschine für dich.

Eine andere komfortable Funktion ist „Wäsche nachlegen“. Hierbei kannst du das laufende Waschprogramm anhalten, um vergessene Wäschestücke dazuzugeben.

Extras wie

  • automatische Waschmitteldosierung
  • Füllmengenerkennung
  • Eco-Funktion
  • Wasserspar-Programme

schonen beim Waschen zusätzlich die Umwelt und sorgen für eine besonders effiziente Nutzung der Waschmaschine.

Eine weitere clevere Funktion bei Waschmaschinen sind die sogenannten Smart Home Geräte. Eine Waschmaschine mit dieser Ausstattung lässt sich über Smartphone oder WLAN vernetzen und steuern. Gerade große Markenhersteller setzen bereits bei einigen ihrer Modelle auf diese innovative Technologie. Du kannst deinen Haushalt damit noch einfacher handhaben und manchmal sogar weitere zusätzliche Waschprogramme herunterladen und einprogrammieren.

Sonderform Waschtrockner

Eine Sonderform der Waschmaschine ist der Waschtrockner. Dabei handelt es sich um ein gut durchdachtes Kombigerät aus Waschmaschine und Trockner. Waschtrockner gibt es von vielen Herstellern von Siemens und Bauknecht bis hin zu Beko und Privileg. Sie sind perfekt, wenn du wenig Platz in Wohnung oder Keller hast. Außerdem ergänzen sie deine Waschmaschine sinnvoll, wenn du nur gelegentlich einen Trockner benötigst. Trocknest du Wäsche hingegen regelmäßig mit dem Wäschetrockner, sind zwei getrennte Geräte wirtschaftlicher. Vor allem, weil du sie hinsichtlich Fassungsvermögen und Energieeffizienz frei auswählen kannst.

Gut zu wissen ist darüber hinaus, dass Waschtrockner beim Stromverbrauch oft besser abschneiden als ihr Ruf. Es gibt neben Ausführungen in Klasse A durchaus auch Produkte der Kategorie A+++ im Handel.

Die Kaufkriterien für Waschmaschinen auf einen Blick

Allgemein solltest du beim Kauf deiner neuen Waschmaschine darauf achten, dass sie folgende Kriterien erfüllt:

  • hohe Energieeffizienzklasse mit A+, A++ oder A+++
  • dem Waschverhalten und der Personenanzahl angepasste Trommelgröße
  • optimale Schleuderdrehzahl
  • Wasserschutzfunktion

Auch umweltschonende Waschprogramme wie

  • Eco
  • Wasser sparen
  • automatische Waschmitteldosierung

sind wichtige Zusatzpunkte.

Hast du hier eine geeignete Waschmaschinen gefunden, vergleichst du sie am besten hinsichtlich ihrer Ausstattung und Zusatzprogramme, um die Suchergebnisse weiter einzugrenzen. Auch persönliche Vorlieben und Bedürfnisse wie

  • Front- oder Toplader
  • Unterbaufähigkeit
  • Waschtrockner-Kombinationen

helfen dir dabei, dich für genau die richtige Maschine zu entscheiden.

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