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Die Gestaltung der Babymöbel ist für viele Eltern ein wichtiges Ereignis. In diesem Leitfaden erfährst du, was zur Ausstattung eines neuen Kinderzimmers gehört und was du beim Kauf der Möbel beachten solltest. Außerdem erhältst du nützliche Tipps zur Farbwahl und Kindersicherheit in Babys eigenem Reich. Zum Ratgeber für Babymöbel

Weitere Babymöbel

Babyzimmer Grau
Babyzimmer Weiß


Ratgeber Babymöbel

So gestaltest du ein gemütliches und sicheres Zimmer für dein Kind

Ist ein Baby unterwegs, beginnt die spannende Zeit des Wartens und Planens. Das Einrichten der Babymöbel ist dabei ein bedeutender Meilenstein. Denn schon ein Säugling benötigt einen eigenen Bereich, der seine besonderen Bedürfnisse nach Schutz und Geborgenheit berücksichtigt. Das Kinderzimmer dient als wichtiger Ruhepol und sorgt mit seiner gemütlichen Atmosphäre für eine ruhige und entspannte Atmosphäre beim Schlafen, Füttern und der Babypflege. Hier liest du, wie du Schritt für Schritt mit geeigneten Möbeln, Spielsachen und Dekoration einen ansprechenden und sicheren Wohn- und Schlafbereich für dein Baby einrichtest.

Sanft und beruhigend: Diese Wandfarben eignen sich für die Raumgestaltung

Babymöbel stehen für Ruhe und Gemütlichkeit an erster Stelle, damit sich die junge Familie dort von Anfang an wohlfühlt. Wenn du das Kinderzimmer planst, beginnst du am besten mit der Wand- und Bodengestaltung. Hier spielt die Farbwahl eine wichtige Rolle, denn ein Säugling reagiert bereits in den ersten Lebenswochen und -monaten stark auf seine Umwelt. Kräftige, bunte Farben und Muster wirken anregend und lassen viele Kinder unruhig werden. Setze daher besser auf Wandfarben oder Tapeten in beruhigende Nuancen. Dazu gehören Pastelltöne wie Cremeweiß oder -gelb, Lindgrün, sanftes Himmelblau, Rosé und Apricot.

Dasselbe gilt für Tapeten mit Mustern: Klein und dezent ist hierbei besser als großflächige, auffällige Dekors.

Tipp: Wenn du den Wänden im Babyzimmer zusätzlich eine lebendige, fröhliche Ausstrahlung verleihen möchtest, kannst du in Deckennähe oder auf halber Höhe eine Bordüre mit kindgerechten Motiven anbringen. Das lockert den Raum auf und verleiht ihm im Nu eine verspielte Note.

Möbel, Zubehör & Co – was gehört zu Babymöbeln?

Babymöbel gibt es in vielen Designs und Farben. Du kannst die Einrichtung des Kinderzimmers in Grundausstattung und Extras einteilen.

Grundausstattung Babymöbel

  • Babybett oder eine Wiege
  • Wickelkommode
  • Kleiderschrank

Ergänzungen für Babymöbel

  • Bequemer Sessel oder Schaukelstuhl mit Stillkissen zum Ausruhen und Entspannen
  • Spielecke mit Babyteppich und Spielzeug
  • Mobiles und Bilder zum Anschauen
  • Wärmestrahler über dem Wickelplatz

Die Schlafumgebung und der Wickelplatz sind äußerst wichtige Babymöbel und werden häufig genutzt. Daher solltest du sie besonders sorgfältig aussuchen.

Stubenwagen, Bett und Wiege – Babymöbel zum Schlafen und Träumen

Bei der Wahl der Schlafstätte hast du die Wahl zwischen

  • Wiege
  • Babybett
  • Stubenwagen

Die Wiege

Eine Babywiege beruhigt das Baby mit ihrem sanften Schaukeln und erleichtert ihm das Einschlafen. Da eine Wiege relativ klein ist, ist dein Kind in der Regel nach einigen Monaten aus ihr herausgewachsen und benötigt ein größeres Bettchen. Das ist auch aus Sicherheitsgründen notwendig. Sobald dein Baby anfängt, sich zu drehen oder aufzusetzen, kann es unversehens aus der Wiege fallen und sich verletzen.

Das Babybett

Ein Bett mit Bettgittern reicht von den Maßen her für die ersten zwei bis drei Jahre. Wenn du ein Kombibett zum Umbauen kaufst, kannst du es bei Bedarf mit wenigen Handgriffen in ein Kinderbett umwandeln und es sogar bis ins Schulalter des Kindes weiter verwenden. Daher haben diese 2-in-1-Betten für die Babymöbel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem sorgen die Bettgitter im Krabbel- und Kleinkindalter für eine sichere Schlafumgebung, aus dem der lebhafte Nachwuchs nicht beim Umdrehen oder ausgelassenem Herumspringen herausfallen kann.

Gut zu wissen: Sind die Kinder älter, kannst du meist an einer Gitterseite zwei bis drei Stäbe, die sogenannten Schlupfsprossen, entfernen. Dadurch haben Kleinkinder die Möglichkeit, alleine ein- und auszusteigen, und sind dennoch während des Schlafs vor dem Herausfallen geschützt.

Ein weiterer Pluspunkt sind Babybetten mit höhenverstellbarer Liegefläche. Ist dein Baby noch klein, befestigst du die Liegefläche in der obersten Halterung. Das entlastet deinen Rücken, da du dich nicht tief bücken musst. Rollt dein Kind sich bereits herum und versucht sich aufzusetzen, befestigst du die Liegefläche in der mittleren Halterung. Kann es stehen, ist es Zeit, die Liegefläche auf der untersten Stufe anzubringen.

Der Stubenwagen

Ein Stubenwagen ist im Grunde ein kompaktes Babybett auf Rädern. Dadurch kannst du ihn bequem von einem Raum in den anderen fahren. Viele Eltern nutzen den Stubenwagen daher als Ergänzung zu Bett oder Wiege. Tagsüber haben sie das Baby im Stubenwagen stets in ihrer Nähe und sind schnell zur Stelle, wenn es weint oder wenn sie nach ihm sehen möchten. Nachts ziehen die Babys dann in Bettchen oder Wiege um.

Auch als mobiles Babybett auf Balkon, Terrasse oder im Garten ist der Stubenwagen ideal.

Wichtig: Wie die Wiege eignet sich ein Stubenwagen lediglich für die ersten Monate, wenn sich der Säugling noch nicht selbstständig drehen und aufsetzen kann. Danach besteht auch hier Verletzungsgefahr durch Herausfallen des Kindes.

Kindersicherheit bei Bett und Wiege

Bei Babymöbeln steht die Sicherheit an erster Stelle. Das gilt ganz besonders für den Schlafbereich, da dein Kind in seinem ersten Lebensjahr oftmals viele Stunden täglich darin verbringt. Beim Kauf von Bett, Wiege oder Stubenwagen gilt:

  • Die Abstände der Gitterstäbe bei Babybetten und -wiegen sollten nicht weniger als 4,5 Zentimeter und nicht mehr als 6,5 Zentimeter betragen. Ist die Lücke zu klein, kann sich das Baby Finger oder Füße darin einklemmen. Ist der Abstand zu groß, kann es mit dem Kopf stecken bleiben.
  • Achte beim Kauf auf das GS-Siegel für „geprüfte Sicherheit“.
  • Ziehe sämtliche Schrauben und Muttern sorgfältig an und kontrolliere regelmäßig, ob sie noch fest sitzen.
  • Kaufe ein Bett mit abgerundeten Ecken und Kanten.
  • Verzichte auf umlaufende Bettumrandungen und Nestchen. Das sorgt für eine gute, uneingeschränkte Luftzirkulation und verhindert zudem, dass sich das Baby darin verheddert.
  • Achte auf Bettmöbel mit glatten, abwaschbaren Oberflächen zur leichteren Reinigung.

Außerdem sollten Möbel für das Babyzimmer grundsätzlich aus möglichst schadstofffreien Materialien bestehen und Oberflächen aus ungiftigen Farben und Lacken besitzen.

Wickelkommode und Schrank bringen Stauraum ins Babyzimmer

Hast du einen geeigneten Schlafplatz für das Kind gefunden, kannst du dir Gedanken um die Unterbringungsmöglichkeiten von Kleidung, Pflegeutensilien und Spielzeug machen.

Ein Kleiderschrank im Babyzimmer nimmt Kleidungsstücke auf, die du nur hin und wieder benötigst, wie zum Beispiel Jacken und Mützen zum Ausfahren, Strampler und Hemdchen in nachfolgenden Kleidergrößen sowie Ersatzhandtücher und Waschlappen oder den Vorratspack Windeln.

Eine Wickelkommode besitzt ebenfalls mehrere geräumige Schubkästen oder Staufächer. Dort kannst du Windeln, Wäsche und Kleidung für den täglichen Bedarf aufbewahren. Auf der Oberseite besitzt diese Kommode einen Wickeltisch mit Auflage, damit dein Baby beim An- und Ausziehen sowie Windelwechsel bequem darauf liegen kann.

Tipp: Viele Wickelkommoden verfügen über einen abnehmbaren Wickeltisch. Dadurch kannst du das Möbelstück weiter verwenden, wenn deine Kinder keine Windeln mehr benötigen. Der ehemalige Wickelplatz im Babyzimmer verwandelt sich dann im neuen Kinderzimmer in einen hübschen Spielzeug- oder Bücherschrank.

Sicherheitstipps für den Wickelplatz

Babys haben einen unglaublichen Bewegungsdrang. Sie strampeln und zappeln beim Windelwechsel und Anziehen oftmals fröhlich herum. Aus diesem Grund müssen Eltern ihr Kind hier stets gut im Auge behalten, damit es nicht unversehens vom Tisch fällt. Folgende Tipps helfen dir, die Wickelkommode sicher zu gestalten:

· Wähle einen Wickelaufsatz mit hohen Seitenteilen (20 Zentimeter und mehr). Das bietet zusätzlichen Schutz.

· Stelle die Wickelkommode im Babyzimmer möglichst in eine Ecke – dann hast du bereits zwei geschützte Seiten und brauchst nur noch zwei im Auge behalten.

· Achte auf eine Wickelauflage in komfortabler Größe mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Windeln und Pflegeprodukte. Dort kannst du die notwendigen Utensilien und Kleidungsstücke griffbereit aufbewahren.

· Ein Regal über dem Wickelbereich sorgt für zusätzlichen Stauraum. Hier kannst du Dinge wie Cremes oder das Nagelpflegeset außerhalb von Babys Reichweite aufbewahren.

Wie finde ich ein preiswerte Babymöbel?

Die Auswahl an Babymöbeln ist groß. Du kannst aus verschiedenen Stilrichtungen, Farben und Formen frei wählen. Durch die Breite des Angebots ist es leicht, günstig ein Kinderzimmer auszustatten.

Eine gute Möglichkeit zum Sparen sind Sets aus mehreren Möbelstücken. Dadurch erhältst du die Einrichtung aus einer Hand. Möbel wie Bett, Wickelkommode und Kleiderschrank sind bereits farblich aufeinander abgestimmt. Außerdem kannst du damit ganz komfortabel alles auf einen Rutsch bestellen und sparst dir jede Menge Zeit.

Tipp: Es gibt spezielle Spar-Sets, bei denen du gegenüber dem Einzelkauf noch einmal zusätzlich den Geldbeutel schonen kannst.

Wenn du das Babyzimmer lieber Stück für Stück einrichten möchtest, lohnt sich ein Blick auf Sonderangebote und reduzierte Einzelstücke. Der Einzelkauf hat gegenüber dem Set-Kauf zudem den Vorteil, dass du bei den jeweiligen Möbelstücken genau das aussuchen kannst, was dir hinsichtlich Aufbau und Extras am besten gefällt. Komplett-Sets enthalten dagegen in der Regel Kindermöbel mit fest vorgegebener Ausstattung.

Wichtig: Babys wachsen schnell. Wenn du Geld sparen möchtest, lohnt es sich, beim Babyzimmer-Kauf vorauszudenken. Mitwachsende Sets wie Baby- und Juniorbett-Kombinationen oder der abnehmbare Wickeltisch auf der Kommode erhöhen die Nutzungsdauer der Babymöbel um viele Jahre. Dadurch rechnet sich oftmals auch ein etwas höherer Anschaffungspreis.

Deine Checkliste für den Kauf von Babymöbeln

Das erste Kinderzimmer für dein Baby ist vor allem ein Ort der Ruhe und Entspannung. Kindersicherheit und eine kindgerechte Einrichtung sind dabei besonders wichtig.

  • Warme oder beruhigende Farbtöne für Wand und Vorhänge vermitteln im Babyzimmer Geborgenheit.
  • Vermeide schrille Farbkombinationen und hektische Muster, sie bringen Unruhe in den Raum und machen das Baby nervös.
  • Kaufe schadstoffarme Farben, Teppiche und Möbel.
  • Achte auf sichere Kindermöbel mit dem GS-Zeichen.
  • Nutze Stubenwagen und Wiege ausschließlich in den ersten sechs Monaten. Ältere Kinder könnten sich alleine aufsetzen und aus Versehen hinausfallen.
  • Achte bei der Auswahl der Schlafgelegenheit auf die Höchst- und Mindestabstände der Gitterstäbe.
  • Nutze Möbel mit Umbaufunktion, um das Babyzimmer später einfach in ein Kinderzimmer verwandeln zu können. Dadurch kannst du die Möbel viele Jahre weiter nutzen.
  • Bestelle Sets, um das Babyzimmer schnell und preiswert komplett einzurichten.
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