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Kommoden und Sideboards

Kommoden und Sideboards sind praktische Ordnungshüter in der Wohnung. In unserem Ratgeber erhältst du eine Übersicht über die unterschiedlichen Kommoden und welche Sideboards sich für deinen Verwendungszweck eignen. Außerdem geben wir dir einen Überblick über die verwendeten Werkstoffe und du erfährst, welche Möbel zu dir und deinem Wohnstil passen.


Kommoden

Kommoden sind praktische Alleskönner für mehr Ordnung im Haus

Wohin nur mit all den kleinen Kostbarkeiten in unserem Leben? Mit den Liebesbriefen, den Schals und Mützen, den Gesellschaftsspielen, dem Teeservice, den Gläsern, den Ausweisen und dem Spielzeug? Die einfache Antwort: Kommoden und Sideboards lassen das Chaos verschwinden und schmücken außerdem den Wohnraum. Es gibt sie in fast allen Größen, Farben, zum Beispiel die Kommode in weiß und in unterschiedlichen Ausführungen, sodass du die passenden Möbel für jedes Zimmer des Hauses bestellen kannst. Mit dem Ratgeber erhältst du alle wichtigen Informationen, um die passende Kommode zu finden.

Kommoden und Sideboards – es lebe der kleine Unterschied

Versuch‘s mal mit Bequemlichkeit: Kommoden leiten ihren Namen vom französischen „commode“ (dt.: bequem) ab. Denn das war es einfach, als ein findiger Kopf auf die Idee kam, Wäsche nicht mehr in Truhen oder Schränken aufzubewahren, sondern ein kleines Möbelstück mit Schubladen auszustatten. Vor allem die Damenwelt ist bis heute überaus glücklich über das Stauraumwunder, in dem sich alles ordentlich sortieren lässt: die Unterwäsche und die Socken, die Handtücher und Bettwäsche. Die Begriffe Kommode und Sideboard werden heute meist synonym verwendet, allerdings gibt es kleine und feine Unterschiede:

  • Die Kommode, oft in weiß und hochglanz gehalten, ist ein etwa tischhohes Möbelstück mit Schubladen. Der Klassiker ist die Wäschekommode im Schlafzimmer.
  • Das Sideboard, etwa aus Nussbaum, kommt ursprünglich als Anrichte aus dem Esszimmer und hat Türen und Regalböden. Vereinzelt befinden sich im oberen Bereich auch kleinere Schubladen, zum Beispiel, um das Besteck darin zu sortieren. Sideboards gibt es heute in vielen Varianten, etwa als Lowboard für das Wohnzimmer oder als Highboard.

Heute haben sich viele Mischformen etabliert: Kombikommoden mit Regalfächern sind ebenso erhältlich wie Sideboards, die mehrere Schubfächer haben. Die Übergänge zwischen den einzelnen Möbeln sind dabei fließend. Für welche Variante du dich entscheidest, hängt also wesentlich davon ab, für welchen Verwendungszweck du das Möbel brauchst und wie viel Platz du zur Verfügung hast.

Welches Sideboard und welche Kommode soll ich kaufen?

Oftmals steht eine Kommode im Schlafzimmer. Kleine Schränke mit großem Stauraum bewähren sich aber in vielen Stellen im Haus. Mit folgenden Tipps findest du die passende Kommode für deine Wohnräume:

  • Für Geschirr, Besteck, Topfuntersetzer und andere Tischwäsche kannst du eine klassische Anrichte wählen. Hinter den Türen kannst du das Geschirr staubsicher und ordentlich unterbringen. Das Besteck ist in den Schubladen sofort griffbereit. Wenn du zusätzlich Platz für dekoratives Porzellan oder edle Gläser benötigst, ist ein Buffet das Möbel der Wahl: Hier sitzt auf der Anrichte eine Vitrine, in der du deine Lieblingsstücke gut in Szene setzen kannst.
  • Briefe, die Spielesammlung, Batterien und Glühbirnen, Erinnerungsstücke aus dem letzten Urlaub – wenn du ein Möbel fürs Wohnzimmer brauchst, das praktische und dekorative Elemente vereint, ist ein modernes Sideboard ideal. Sideboards gibt es in Nussbaum und mit weiteren Holzdekoren. Die Sideboards bieten dir mit einem Mix aus Regalböden, Türen und Schubladen die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die kleinen, aber wichtigen Dinge des Lebens übersichtlich zu ordnen. Auch im Flur sind Sideboards praktisch: Hier finden Mützen und Schals, die Autoschlüssel oder die Hundeleine ihren Platz.
  • Die klassische Schubladenkommode kommt im Schlaf- oder Ankleidezimmer zum Einsatz. Kleine Wäschestücke können so übersichtlich sortiert werden, sodass du morgens nicht lange suchen musst. Bewährt haben sich Schubladenkommoden auch im Kinderzimmer: Ganz schnell ist das Spielzeug aufgeräumt und immer griffbereit. Häufig findet man die Kommode im Schlafzimmer in weiß, teilweise auch mit Hochglanz versehen.
  • Für die Aufbewahrung von Schuhen wurden spezielle Schuhkommoden entwickelt. Hier hast du die Wahl zwischen einem Kippsystem und einem klassischen, leicht schrägen Regalsystem. Der Vorteil am Kippsystem ist, dass die Schubfächer zugeklappt werden. Allerdings sind die Fächer meist nicht auf Schuhe mit hohem Absatz oder in großen Größen ausgelegt. Für solche Fälle ist eine Variante mit Regalböden die bessere Wahl.
  • Ein weiterer Spezialist unter den Kommoden ist die Wickelkommode. Diese ist perfekt auf die Bedürfnisse von Baby und Mutter ausgelegt. Die Wickelkommode hat eine Höhe von 85 bis 93 Zentimetern und neben Schubladen für die Windeln auch einen Wickelaufsatz, der dafür sorgt, dass dein Baby sicher und bequem beim Wickeln liegt.
  • Lowboards sind die richtige Wahl für dein Wohnzimmer, wenn du einen Platz für den Fernseher und die Stereoanlage brauchst. Lowboards sind niedriger als das klassische Sideboard. Die Höhe des Lowboards orientiert sich an der Sitzhöhe des Sofas und beträgt zwischen 30 und 50 Zentimetern. Da auf dem Lowboard meist ein Flachbildschirm Platz findet, kommt es auch mit einer geringen Tiefe aus. Dafür ist es in unterschiedlichen Größen zu haben, üblich ist eine Breite zwischen 50 und 270 Zentimetern. Mit Schubfächern oder Regalen bietet das Lowboard Platz, um zum Beispiel CDs oder DVDs zu verstauen.
  • Highboards dagegen sind höher als das klassische Sideboard. Sie sind zwischen 110 und 130 Zentimetern hoch und die ideale Alternative zum Schrank, vor allem in kleinen oder niedrigen Räumen. Mit einer Kombination aus Schubfächern und Regalböden bieten Highboards dir viele Staumöglichkeiten.

Echtes Holz oder Kunststoff-Oberflächen – eine Frage des persönlichen Geschmacks

Kommoden werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Die beliebtesten sind Massivholz und beschichtete mitteldichte Holzfaserplatten, kurz MDF-Platten. Auch Furnierholz und Spanplatten finden im Möbelbau Verwendung. Daneben sind viele Kommoden auch mit einer Hochglanz-Front ausgestattet. Alle Werkstoffe haben ihre Vorteile:

  • Massivholz steht für Gemütlichkeit und hohe Wertigkeit. Besonders robust sind Kommoden aus Laubholz wie Buche oder Eiche, beliebt sind zudem Möbel aus Kiefernholz und Sideboards aus Nussbaum. Am schönsten kommen Möbel aus Massivholz zur Geltung, wenn sie nur mit Öl oder Wachs behandelt wurden und ansonsten naturbelassen sind.
  • Furnier besteht aus mehreren dünnen Holzschichten. Von der Optik lassen sich Furnierholz und Massivholz kaum unterscheiden. Der Vorteil von Furnier ist, dass es sich in unterschiedliche Formen pressen lässt und kostengünstiger ist als Vollholz.
  • Spanplatten bestehen aus gepressten Holzabfällen und sind entweder mit einer Kunststoff- oder Furnierschicht versehen. Spanplatten sind eine kostengünstige Alternative, allerdings auch nicht so robust und langlebig wie Möbel aus Massivholz.
  • Faserplatten wie die beliebten MDF-Platten werden ebenfalls aus Holzabfällen hergestellt. Auch andere holzfaserartige Biomasse aus Raps oder Flachs kommt bei der Herstellung zum Einsatz. MDF-Platten sind eine günstige Alternative und robuster als Spanplatten. Möbelstücke aus MDF-Platten gibt es mit unterschiedlichen Oberflächen, zum Beispiel in Holzoptik oder edlen Hochglanzflächen in unterschiedlichen Farben. Diese Oberflächen haben zudem den Vorteil, dass sie sehr pflegeleicht sind.

​​​​​​​Welches Sideboard passt zu meinem Wohnstil?​​​​​​​

Unter der Auswahl der verschiedenen Kommoden und Sideboards findest du auch die passende für deinen Wohnstil:

  • ​​​​​​​Zum Landhausstil passen naturbelassene Möbel aus Massivholz besonders gut.
  • Auch der skandinavische Stil setzt auf natürliche Materialien und auf helle Farben. Hier eignet sich beispielsweise ein hell lasiertes Sideboard oder eine Kommode in weiß.
  • ​​​​​​​Möbel im Shabby-Chic-Look sehen aus, als stammten sie aus Großmutters Scheune oder vom Flohmarkt. Für solche Kommoden wird recyceltes Holz verarbeitet, das Kratzer und Gebrauchsspuren aufweist, um die Used-Optik authentisch zu transportieren.
  • ​​​​​​​Der moderne Wohnstil dagegen setzt ganz auf ein klares Design. Zu diesem Wohnstil passen Sideboards und Lowboards mit glänzenden Oberflächen und Glaselementen.

​​​​​​​So dekorierst du Kommoden und Sideboards wie ein Profi

Bei der klassischen Anrichte diente die Arbeitsfläche wirklich zum Anrichten der Speisen. Das macht heute kaum noch jemand. Die Fläche kannst du nutzen, um dekorative Objekte dort unterzubringen. Ganz leicht gelingt dir das mit diesen Tipps:

  • Kombiniere nur wenige Gegenstände miteinander und überfrachte die Oberfläche nicht. Hier ist weniger mehr.​​​​​​​
  • Auch mit den Farben solltest du etwas reduziert umgehen. Zwei ähnliche oder kontrastierende Farben ergeben ein stimmiges Bild.
  • ​​​​​​​Benutze Elemente, die dir besonders am Herzen liegen, und verleihe so dem Ensemble deine ganz persönliche Note.​​​​​​​
  • ​​​​​​​Verwende Gegenstände in unterschiedlicher Höhe, also zum Beispiel eine Vase, einen Bilderrahmen​​​​​​​, ein paar Bücher und eine Obstschale.
  • ​​​​​​​Mit einer hübschen Lampe kannst du ebenfalls Akzente ​​​​​​​auf der Platte setzen und deine Schätze ins richtige Licht rücken.

Eine Kommode kannst du für jeden Raum bestellen

Kommoden und Sideboards gibt es heute für unterschiedliche Verwendungszwecke, sodass für jeden Raum das passende Möbel dabei ist.

  • Schubladenkommoden sind für alle kleineren Gegenstände sinnvoll, die übersichtlich vorsortiert sein sollen, wie Wäsche, Schreibwaren oder auch Spielzeug. Häufig findet man diese Kommode im Schlafzimmer. Lowboards kommen vor allem im Wohnzimmer für den Flachbildfernseher zum Einsatz. Die klassische Anrichte ist ideal für Geschirr und Tischwäsche im Esszimmer.
  • Für bestimmte Anwendungsbereiche lohnt es sich, spezialisierte Kommoden zu bestellen, die ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind, etwa eine Wickelkommode oder eine Schuhkommode.
  • Kommoden und Sideboards gibt es aus unterschiedlichen Werkstoffen. Holz wirkt natürlich und gemütlich, MDF-Platten sind eine günstige Alternative.
  • Die halbhohen Möbel sind sehr gut dazu geeignet, hübsche Dekogegenstände darauf unterzubringen. Allerdings solltest du die Arbeitsfläche nicht mit zu vielen Gegenständen überfrachten, sondern den einzelnen Stücken Raum zur Entfaltung geben.
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