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Ratgeber Barmöbel

Hohe Stühle und Tische für höchste Bar-Gefühle

Seit du dir deine eigene Hausbar aufgebaut hast, musst du deine Wohnung für leckere Cocktails gar nicht mehr verlassen. Hinter dem Tresen presst du die Limetten und schwingst den Shaker wie ein Profi, während dir deine Freunde mit großen Augen von ihren Barhockern aus zuschauen. Welche Barmöbel du für dein neues Hobby brauchst und welches Zubehör praktisch ist, zeigt dir dieser Ratgeber:

Mehr als eine Hausbar: Barmöbel sind vielseitig einsetzbar

Mit Barmöbeln erfüllst du dir im Nu den Traum von einer eigenen Hausbar. Die hohen Tische bieten als privater Tresen reichlich Fläche, um Cocktails zu mixen und Snacks bereitzustellen. Du und deine Freunde können bequem auf den höhenverstellbaren Barhockern Platz nehmen und anstoßen. In verschließbaren Schränken sind die Spirituosen und Gläser sicher aufbewahrt, während verglaste Vitrinen deine Barschätze dekorativ präsentieren.

Bei Bedarf kannst du deine Barmöbel aber auch im Wohn- oder Essraum nutzen. Der Tresen macht sich beispielsweise gut als platzsparender Schreibtisch, an dem du zeitweise im Stehen arbeiten kannst, um deine Muskulatur zu lockern. Die Barstühle sind flexible Sitzplätze bei Tisch und die hohe Theke kann als Raumteiler zwischen Küche und Esszimmer dienen.

Tipp: Leichte Barmöbel aus Kunststoff oder wetterfest beschichtetem Holz eignen sich sogar für den Außenbereich, sodass einer Party unter freiem Himmel nichts im Wege steht.

Tresen, Hocker und Schrank: Das gehört alles zur Bar dazu

Eine komplett eingerichtete Hausbar setzt sich aus einem Tresen, zwei oder drei Hockern und einem großen Barschrank zusammen. Diese Übersicht zeigt dir, worauf du bei den einzelnen Barmöbeln achten solltest.

Bartische: offen oder geschlossen?

Im Gegensatz zu normalen Esstischen können Bartische 1 m und höher sein. Bei Bartischen, Tresen und Theken im traditionellen Sinne ist die Vorderseite geschlossen. Hinten oder an den Seiten sind Regale eingelassen, wo du deine Flaschen aufbewahren kannst. Ebenfalls blickgeschützt ist die etwas niedrigere Arbeitsfläche an der Rückseite. Hier kannst du deines Amtes als Barkeeper walten und in aller Ruhe deine Drinks mixen.

Wenn du deine Wohnküche um einen Bartisch für das schnelle Frühstück erweitern möchtest, bieten sich ringsum offene Modelle an. Sie wirken luftiger und du kannst von beiden Seiten aus darauf zugreifen. Kurze Bartische, die sich nur durch ihre Höhe von gewöhnlichen Tischen unterscheiden, bieten sich an, wenn du nur wenig Platz hast.

Tipp: Sehr praktisch sind Bartische mit ausziehbarer Tischplatte und Querstange unten, auf der du deine Füße abstellen kannst.

Barstühle: mit oder ohne Lehne?

Die klassische Form von Barhockern, wie wir sie aus amerikanischen Filmen kennen, ist rund und steht auf einem Bein. Der solide Standfuß ist meist sogar drehbar und höhenverstellbar, sodass du den Hocker flexibel auf deine Körpergröße anpassen kannst. Eine Trittkante in der Mitte entlastet bei langem Sitzen deine Füße.

Damit du und deine Gäste gerne etwas länger an der Hausbar sitzen bleibt, sind die Hocker weich gepolstert. Moderne Varianten haben eine Rückenlehne und Armstützen wie andere Stühle. Eine schalenförmige Sitzfläche verstärkt dabei nicht nur das Lounge-Flair, sie bietet dir durch die erhöhten Seitenränder auch sicheren Halt.

Tipp: Damit du an der Bar noch deine Beine übereinanderschlagen kannst, solltest du darauf achten, dass zwischen Sitzfläche und Tischplatte ein Abstand von 27 bis 32 cm ist.

Barschränke: mit oder ohne Vitrine?

Wenn du in deinem Partykeller oder in deinem Wohnbereich viel Platz hast, solltest du über einen passenden Barschrank zu deiner Bar nachdenken. Meist haben die robusten Mini-Schränke zwei Türen, hinter denen du deine Spirituosen sicher verwahren kannst. Im Inneren gibt es oft zusätzliche Halterungen, an denen du deine Gläser aufhängen kannst, sowie gesonderte Fächer, um Wein fachgerecht im Liegen zu lagern.

Als Alternative zu einer kompletten Bar bietet sich ein kleiner Barschrank an, der hüfthoch ist und in etwa einer Kommode entspricht. Auf der Ablage stellst du ausgewählte Flaschen aus und deine Gäste können sich selbst an deinen Vorräten bedienen. Vitrinen oder Glaseinsätze lassen den Blick auf hübsche Karaffen frei und lassen deine Hausbar weniger wuchtig erscheinen.

Tipp: Willst du eine transportable Hausbar, sind Barschränke mit Rollen eine gute Idee.

Nordisch bis industriell: Welche Barmöbel passen zu dir?

Wenn du deine Hausbar direkt ins Wohn- oder Esszimmer integrieren möchtest, ist es wichtig, dass die Barmöbel mit dem Rest deiner Einrichtung harmonieren. Inspiration dazu bekommst du hier.

Scandi-Stil: zurückhaltend aus hellem Holz

Du schätzt den ungekünstelten Look Skandinaviens mit natürlichen Holzmöbeln und weichen Stoffen? Hierzu passen Barmöbel aus hellem Kiefern- oder Fichtenholz. Die Hocker stehen ebenfalls auf schmalen Holzbeinen und sind bezogen mit pastellfarbenen Stoffpolstern. Noch kuscheliger wird es mit flauschigen Fellen.

Moderner Stil: glänzend mit weißen Fronten

Etwas cleaner sieht eine Einrichtung im modernen Wohnstil aus. Statt Massivholz sind hier funktionale Werkstoffe in Hochglanzoptik zuhause. Eine Bar in strahlendem Weiß harmoniert wunderbar mit metallischen Barstühlen. Die Drehhocker sind mit edlem Leder bezogen und trotz fehlender Lehnen wunderbar bequem.

Industrial Style: cooler Mix aus Holz und Metall

Der industrielle Fabrik-Stil kombiniert das Beste aus dem skandinavischen und dem modernen Stil: Die Holzmöbel werden hier von geometrischen Metallgestellen gerahmt. Dunkle Ledersitze sind hier ebenso gefragt wie Barschränke im Look von Veranstaltungsequipment. Hocker in Sattel-Optik oder Theken auf Eisenwagenrädern geben der Einrichtung den letzten Schliff.

10 Tipps: Mit diesem Zubehör kannst du deine Bar pimpen

Sobald deine Barmöbel stehen, geht es auch schon an den Feinschliff. Hier erfährst du, mit welchem Zubehör du deine Hausbar pimpen kannst.

  1. Harte Barhocker lassen sich mit passenden Sitzkissen auspolstern.
  2. Ein großer Spiegel an der Wand hinter der Theke sorgt für glamouröses Bar-Feeling.
  3. Leuchtstoffröhren, Neon-Lampen oder bunte Lichterketten schmücken deine Hausbar.
  4. Mit Möbelleuchten hebst du die Kanten deines Tresens optisch hervor.
  5. Ein Servierwagen hilft dir dabei, die Drinks sicher zu deinen Gästen ans Sofa zu bringen.
  6. Stelle deine Barmöbel auf einen Teppich, um die Bar von anderen Wohnbereichen abzugrenzen.
  7. Achte darauf, dass dein Barschrank abschließbar ist, wenn du kleine Kinder hast.
  8. Positioniere deine Bar in der Nähe eines Kühlschranks, um deine Getränke frisch zu halten. In Zweifelsfalle tut es auch ein kompakter Minikühlschrank.
  9. Um deinen Gästen stilgerecht aufzutischen, brauchst du passende Gläser für deine Cocktails.
  10. Ein Standmixer für Smoothies oder Frozen Cocktails ist ein nützliches Bar-Gerät.

Fazit: Barmöbel machen dein Zuhause zum beliebten Treffpunkt

Ein Tresen und zwei Stühle – mehr braucht es nicht für eine eigene Hausbar. Hier kannst du noch einmal nachlesen, was es beim Kauf von Barmöbeln zu beachten gibt.

  1. Barhocker: Höhenverstellbare Stühle kannst du genau auf deine Körpergröße anpassen. Zwischen dem Hocker und dem Tresen sollten ca. 30 cm Platz sein. Besonders komfortabel und sicher sitzt du auf gepolsterten Barhockern mit Lehne und Armstützen.
  2. Bartische: Die extra hohen Tische können hinten oder an den Seiten Ablagen für Flaschen haben. Statt als Theke eignen sich Bartische auch als Steh-Schreibtisch, als Gelegenheits-Esstisch in kleinen Wohnküchen oder als Raumteiler in großen Einzimmerwohnungen.
  3. Barschränke: Die kompakten Schränke bieten zusätzlichen Stauraum für deine Gläser und Spirituosen. Vitrinen lockern die Optik auf und niedrige Schränke auf Rollen kannst du bei wenig Platz als flexible Mini-Bar zur Selbstbedienung nutzen.

Mit den richtigen Barmöbeln wirst du zuhause zu deinem eigenen Barkeeper! Tisch, Hocker und Schrank – viel mehr brauchst du nicht für die Hausbar deiner Träume. Dieser Ratgeber zeigt dir, worauf es bei den Möbeln und ihrer Kombination ankommt.

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