Lattenrost

Welche Lattenroste passen zu welchem Schlaftyp?

Der LATTENROST: Das i-Tüpfelchen für GUTEN SCHLAF

Sie gehen eine geradezu traumhafte Liaison ein: Matratze und Lattenrost ergeben ein ergonomisches Zusammenspiel, das für einen erholsamen und gesunden Schlaf sorgt. Dabei findest du zahlreiche unterschiedliche Ausführungen und Qualitäten. Materialien, Anzahl der Latten und die Funktionalitäten unterscheiden sich zum Teil deutlich voneinander. Wie erkennst du, welche Lattenroste zu dir passen? Hier erfährst du es.

Welche Lattenroste gibt es?

Mit und ohne Verstellmöglichkeiten, Rollroste und zahlreiche unterschiedliche Formate und Materialien: Sofern du dich nicht dazu entschieden hast, ohne Lattenrost auf dem Boden zu schlafen, steht mit dem Kauf eines Bettes auch der eines Lattenrostes ins Haus. Doch welcher ist der richtige für dich? Die Tabelle bietet dir einen Überblick über die verschiedenen Varianten und ihre wichtigsten Eigenschaften.

Rollroste
  • Ohne festen Rahmen
  • einfach zu transportieren
  • geringe bis normale Unterstützung
  • günstiger Preis
Elektromotorisch verstellbare Ausführungen
  • Verstellung auf Knopfdruck
  • praktisch für kurzfristige Hochlagerung von Kopf und/oder Beinen
Lattenroste mit Tellerelementen
  • Sehr ausgewogene Druckverteilung
  • bieten Ausgleich für härtere Matratzen
  • vor allem für leichte Personen geeignet
Klassische Lattenroste ohne Verstellung
  • inklusive Rahmen
  • werden häufig (vor)montiert geliefert
  • meist mit verschiedenen Liegezonen (drei bis neun)
  • mit und ohne Mittelgurt erhältlich
Lattenroste mit manueller Verstellung im Kopf- und/oder Fußteil
  • Verstellung über Hebel oder Kurbel
  • optimal, wenn die Liegeposition über einen längeren Zeitpunkt beibehalten werden soll

Ob du dich für einen einfachen Lattenrost oder den mehrfach elektromotorisch verstellbaren entscheidest, hängt von verschiedenen Bedingungen ab. Nutzt du das Bett nur selten, etwa weil du ein Rost für ein Gästebett suchst, kann ein Rollrost in Verbindung mit einer ergonomischen Matratze ausreichen. Wer besondere Unterstützung benötigt, investiert in einen hochwertigen Lattenrost mit Verstellmöglichkeiten.

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Lattenrost: Worauf muss ich achten?

Wichtig: Verstellbare Lattenroste sind nicht zu verwechseln mit solchen, bei denen du die Liegezonen individuell festlegen kannst. Dies funktioniert sowohl bei starren als auch bei Modellen mit verstellbarem Kopf- und Fußteil.

Tellerlattenroste bestehen aus speziellen, tellerförmigen Modulen aus Kunststoff. Sie bewegen sich flexibel in verschiedene Richtungen, Widerstand und Festigkeit lassen sich individuell einstellen. Daher bieten sie eine sehr individuelle Unterstützung und eine gezielte Anpassung. Da die Tellermodule vergleichsweise leicht nachgeben, eignen sich diese Lattenroste vor allem für leichte Menschen. Mit punktelastischen Matratzen arbeiten sie besonders vorteilhaft zusammen.

Babys und Kinder schlafen idealerweise auf einem starren, möglichst festen Lattenrost. Sie benötigen eine vergleichsweise harte Unterlage und dabei einen optimalen Feuchtigkeitsaustausch. Spezielle Zonen benötigst du für Kinder noch nicht.

Die Wahl des perfekten Lattenrosts für deine Bedürfnisse bestimmt in erster Linie deine Matratze. So eignet sich nicht jeder Rost für jede Matratze gleich gut. Grundsätzlich gilt: Je dünner deine Matratze ist, desto wichtiger ist der Lattenrost. Zudem bestimmt nicht allein die Matratze über den Härtegrad: Auch bei vielen Lattenrosten kannst du diesen individuell einstellen – und so etwa eine etwas zu harte Unterlage für dich komfortabler machen.

Starre Lattenroste kannst du grundsätzlich mit allen Matratzenarten nutzen. Achte auf einen möglichst geringen Abstand zwischen den Leisten. Bei Schaum-, Gel- und Latexmatratzen besteht ansonsten die Gefahr, dass sie durchhängen. Nutzt du eine Federkernmatratze, gilt umgekehrt: Ein größerer Abstand ist sogar besser, da er die luftdurchlässigen Eigenschaften des Federkerns fördert.

Verstellbare Lattenroste kommen umgekehrt für Federkernmatratzen nicht infrage. Aufgrund der widerstandsfähigen Stahlfedern lassen sich Kopf- und Fußteil dieser Matratzenarten nicht justieren. Du nutzt sie mit allen Schaum-, Gel- und Latexmatratzen.

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Welcher Lattenrost bei Rückenschmerzen?

Du hast in eine perfekt zu dir passende Matratze investiert und doch wachst du mit Rückenschmerzen auf: Das kann an deinem Lattenrost liegen.

Bei Rückenproblemen sollte der Lattenrost den Druck bestmöglich abfangen. Einerseits erreicht er dies durch eine hohe Anzahl an Leisten, andererseits durch die korrekte Einstellung des Rostes. Hierfür eignen sich Modelle mit integrierter Lordosenstütze oder überwölbten Leisten. Sie bieten der Rückenzone angenehme Entlastung. Viele Lattenroste erlauben darüber hinaus eine individuelle Verstellung der Liegezonen.

Bei Federholz-Lattenrosten erfolgt diese meist über Verstellschieber. Ein Tellerlattenrost erlaubt die Einstellung jedes einzelnen Elements. Das kann eine komplexe Angelegenheit werden. Hol dir am besten eine zweite Person hinzu, die deine Schlafposition je nach Einstellung überprüft.

Ein schmaler Lattenrost ist bei Rückenschmerzen oft vorteilhafter als ein breiter. Schläfst du im Doppelbett, ist es ratsam, in zwei Roste zu investieren. Denn: Je breiter der Rost ist, desto eher neigt er dazu, mit der Zeit durchzuhängen. In diesem Zusammenhang ist das Material ein wichtiger Faktor: Buche gilt als sehr stabil und zugleich flexibel und zählt zu den hochwertigsten Holzsorten für Lattenroste.

Last, but not least entscheidet deine bevorzugte Schlafposition über die Wahl des Lattenrosts beziehungsweise seiner Einstellungen. Rückenschläfer benötigen eine weichere Einstellung im Lendenbereich, Seitenschläfer eine softe Schulterzone. Schläfst du auf dem Bauch, ist ein fester, starrer Lattenrost die beste Wahl: Er stützt alle Körperbereiche gleichermaßen.

Wann sollte ich den Lattenrost austauschen?

Ein Lattenrost ist üblicherweise sehr langlebig. Während du nach fünf bis zehn Jahren eine neue Matratze in dein Bett einziehen lässt, hat der Lattenrost normalerweise längst nicht ausgedient. Je mehr Leisten er hat und je höher die Materialqualität ist, desto länger bleibt dir der Rost erhalten. Ein Austausch ist angesagt, wenn du eine oder mehrere dieser Beobachtungen machst:

 

  • Die Leisten weisen Risse oder Bruchstellen auf.
  • Sie hängen durch.
  • Die Kunststoffkappen am Ende sind gebrochen, spröde oder rissig.
Wichtig

Auch wenn sich dein Gewicht stark verändert hat, kann der Kauf eines neuen Lattenrosts angesagt sein. Wechselst du von einer Federkern- auf eine Kaltschaummatratze, besteht die Möglichkeit, dass der Abstand zwischen den Leisten zu hoch ist. In diesem Fall ist ebenfalls ein Neukauf angesagt.

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