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Gefrierschränke bietet dir viel Platz für deine Lebensmittel-Vorräte. Aber welches Modell ist das Richtige und was gibt es bei der Nutzung zu beachten? Im Ratgeber erfährst du wichtige Infos zu Einbaugefrierschränken, Stand-Tiefkühlschränken und Gefriertruhen.

Weitere Gefrierschränke

Gefrierschränke Silber


Gefrierschränke

Ein kühles Plätzchen für deine Vorräte

Gefrierschränke sind praktische Aufbewahrungshelfer: Bei Minustemperaturen zwischen -16 und -18 °C gefrieren sie deine Lebensmittel ein und erhalten Aussehen, Nährstoffe und Geschmack. Schädliche Mikroorganismen können sich so nicht vermehren – ganz ohne Konservierungsstoffe. Sie haben viel Stauraum für dein geerntetes Obst und Gemüse aus dem Garten oder übriggebliebenes Essen. So hast du immer genug Vorräte im Haus und brauchst seltener frisch einzukaufen.

Wichtiges zu Größe und Funktion

Wenn du einen neuen Gefrierschrank kaufst, kommt es vor allem auf die passende Größe und eine gute Gefrierleistung an. Welches Fassungsvermögen das Gerät hat, wird in Litern angegeben. Pro Person im Haushalt solltest du einen Nutzinhalt von ca. 60 Litern einkalkulieren, für eine vierköpfige Familie also 240 Liter. Die Gefrierleistung gibt an, wie viele Kilogramm Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden auf -18 Grad heruntergekühlt werden können. Auch ein stromsparender Betrieb ist wichtig. Achte auf eine Energieeffizienzklasse von mindestens A+, besser noch A++ oder A+++. Gute Gefrierschränke sollten außerdem ein Alarmsignal von sich geben, wenn es zu Stromausfall oder einer Funktionsstörung kommt.

Was bedeutet NoFrost und die Klimaklassen?

Viele moderne Gefrierschränke verfügen über eine NoFrost-Funktion. Sie leitet Feuchtigkeit aus dem Gerät ab und verhindert so, dass es vereist. Für dich bedeutet das: Du musst das Gerät nicht mehr abtauen. NoFrost-Geräte brauchen jedoch etwas mehr Strom als andere Modelle.

Mit einer Superfrost-Funktion können Gefrierschränke Lebensmittel besonders schnell auf -18 Grad herunterkühlen. Das schont die Vitamine und eignet sich zum Beispiel gut für Obst und Beeren. Denn durch das schnelle Einfrieren bilden sich nur sehr kleine Eiskristalle. Auch beim Auftauen bleiben Lebensmittel dadurch schön in Form.

In der Produktbeschreibung findest du stets auch Angaben über seine Klimaklasse. Sie informiert darüber, bei welcher Außentemperatur das Gerät am effizientesten arbeitet. Für Deutschland eignet sich die Klimaklasse N, passend bei einer Umgebungstemperatur zwischen 16 und 32 Grad. SN gilt für eine Spanne von 10 bis 32 Grad. In heißeren Regionen benötigst du Gefrierschränke mit der Klimaklasse ST (18 bis 38 Grad) oder T (18 bis 43 Grad).

Gefrierschrank oder Gefriertruhe – was sind die Vorteile?

Gefrierschränke erhältst du in verschiedenen Modellen. So kannst du wählen, ob etwa eine niedrige Gefriertruhe oder ein hoher Stand-Tiefkühlschrank besser in deine Wohnung und zu deinen Bedürfnissen passt. Im Folgenden werden die Unterschiede und Vorteile für dich erläutert.

Einbaugefrierschränke: so wird deine Küche komplett

Da ist noch eine freie Nische in der Zeile deiner Küchenmöbel? Prima – in der genormten Aussparung ist Platz für einen Einbaugefrierschrank. Mit passender Möbelfront und Sockelblende, welche du separat kaufen kannst, fügt sich der Gefrierschrank nahtlos in die Optik deiner Küchenzeile ein. Einbaugefrierschränke sind bis zu 123 cm hoch und 60 cm breit. Sie eignen sich bei einem Volumen von bis zu 149 Litern besonders für Singles, Paare und kleine Familien.

Einige Extra-Funktionen machen Gefrierschränke noch komfortabler: Mit einer Super-Frostfunktion etwa lassen sich Lebensmittel auf Knopfdruck besonders schnell einfrieren, Türschließautomatik und Temperatur-Alarmsignale schützen deine Lebensmittel vor dem Verderben. Bei vielen Modellen kannst du Zwischenböden und Schubfächer individuell anordnen.

Gefriertruhen: viel Platz und weniger Energieverbrauch

Du möchtest viele Lebensmittel oder auch besonders großes Gefriergut einlagern? Dann bietet dir eine Gefriertruhe viel Platz.

Die Vorteile: Sie sind sparsamer im Energieverbrauch als Gefrierschränke, da beim Öffnen weniger kalte Luft austreten kann und sie meistens auch besser isoliert sind. Gefriertruhen sind außerdem besonders geräumig und in der Regel preiswerter. Für kleineres Gefriergut gibt es praktische Einhängekörbe. Große Modelle eignen sie sich besonders für Großfamilien oder auch Jäger und Hobby-Gärtner.

Stand-Tiefkühlschränke: wähle den Standort selbst

Du hast viel Platz in der Küche? Dann kommt für dich vielleicht auch ein freistehender Stand-Tiefkühlschrank in Frage. Durch ein modernes Design, zum Beispiel mit Edelstahl-Oberfläche, wird der Tiefkühlschrank zum optischen Blickfang deiner Küche. Wenn du deinen Tiefkühlschrank in einem ungeheizten Raum wie etwa in der Garage aufstellen möchtest, solltest du ein Modell wählen, das für kühle Räume geeignet ist.

Stand-Tiefkühlschränke sind meist größer als Einbau-Gefrierschränke und eignen sich daher, ähnlich wie Gefriertruhen, gut für große Familien: empfohlen werden Geräte mit bis zu 349 Liter Volumen für 4-Personen-Haushalte, über 349 Liter für Haushalte mit fünf oder mehr Personen oder für Menschen, die durch Hobby oder Beruf besonders viel einlagern.

Tipp: Wenn der Tiefkühlschrank in einem häufig genutzten Wohnraum steht, solltest du bei der Wahl auf die Lautstärke des Gerätes achten: 45 Dezibel und mehr könntest du als störend empfinden.

Tipps und Tricks zur effektiven Nutzung

Wie findest du den passenden Stellplatz für deinen Gefrierschrank, und wie kannst du diesen bestmöglich nutzen und gleichzeitig Strom sparen?

Den geeigneten Platz finden und Strom sparen

Wichtig bei der Platzsuche: der Tiefkühlschrank sollte nicht in unmittelbarer Nähe zum Herd oder zur Heizung stehen – bei hoher Umgebungstemperatur verbraucht er mehr Energie. Das Gerät sollte außerdem einen Mindestabstand zur Wand haben, damit kein Hitzestau entsteht. Angaben dazu findest du in der Betriebsanleitung. Achte auch darauf, an welcher Seite sich der Türanschlag befindet oder ob sich dieser wechseln lässt.

Mit welchen Betriebskosten du zu rechnen hast, hängt auch von der Energieeffizienzklasse des Gefriergerätes ab: Modelle der Kategorie A+++ verbrauchen etwa halb so viel Strom wie Modelle der Kategorie A+ und ein Viertel weniger als solche der Kategorie A++.

Die ideale Temperatur für dein Gefriergerät

Die ideale Temperatur eines Gefrierschrankes oder einer Tiefkühltruhe liegt bei -18 °C, so werden Nährstoffe und Vitamine deiner Lebensmittel bestmöglich erhalten. Wenn du deinen Gefrierschrank gerade neu angeschlossen hast, solltest du ein paar Stunden warten, bevor du die ersten Lebensmittel kühlst.

Gefrierschrank abtauen – wie oft ist das nötig?

Experten empfehlen, Gefrierschränkeein bis zweimal im Jahr abzutauen, bei hoher Luftfeuchtigkeit auch öfter. Durch das Abtauen kann das Gerät dauerhaft mit voller Leistung arbeiten und verbraucht weniger Energie.

Und so geht´s: Vor dem Abtauen die gefrorenen Lebensmittel ausräumen, in Zeitungspapier einwickeln und kühl lagern. Zum Abtauen den Strom abstellen und die Tür öffnen. Alternativ eine Schüssel mit heißem Wasser ins Innere stellen. Das Tauwasser mit Tüchern oder einem Backblech auffangen.

Bei Geräten mit No-Frost-Funktionkannst du dir das Abtauen sparen: Die Luftfeuchtigkeit wird abgeleitet und es kann kein Eis entstehen. Gefriertruhen mit Low-, Smart- oder Stop-Frost-Funktion müssen seltener abgetaut werden.

Tipp: Wenn du deinen Gefrierschrank im Winter abtaust, kannst du die niedrigen Außentemperaturen super zum kühlen Aufbewahren deiner Lebensmittel nutzen.

Gefrierschränke richtig einräumen – so geht´s

In einem Gefrierschrank ist es überall gleich kalt - du kannst deine Lebensmittel also beliebig sortieren. Entsorge überflüssige Tüten und fast leere Verpackungen, Reste kannst du in kleinere Verpackungen umpacken. Dinge, die du oft brauchst, kommen in greifbare Nähe, alles andere nach hinten oder ins unterste Fach. Ähnliche Lebensmittel kannst du zusammen in eine Box sortieren, so findest du schneller, was du brauchst und Gerüche vermischen sich nicht. Lebensmittel ohne Originalverpackung solltest du mit Namen, Einfrier- und Verfallsdatum beschriften.

Tipp: Ein aufgeräumter, leerer Gefrierschrank spart zwar Zeit beim Suchen, ein voller Gefrierschrank verbraucht jedoch weniger Energie.

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