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Du möchtest auch zuhause auf dem Sofa mitten im Film sein? Moderne Heimkino-Systeme machen’s möglich. Wir stellen dir die wichtigsten Aspekte kurz vor und beantworten häufige Fragen in unserem Ratgeber.

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Heimkino

Tom Cruise hechtet in 3-D durchs Wohnzimmer, von hinten rechts und links hageln die Schüsse auf ihn ein und du sitzt mittendrin: Heimkino bringt vollen Filmgenuss nach Hause. Damit du nicht alle Komponenten für deine Anlage selbst zusammenstellen musst, bieten viele Hersteller mehrteilige Heimkino-Systeme. Sie enthalten in der Regel ein Abspielgerät, zum Beispiel einen Blu-ray-Player und eine Lautsprecher-Kombination für den Sound.

Verschiedene Systeme

Heimkino-Systeme unterscheidet man gemäß ihrer Lautsprecher-Ausstattung. Die einfachste Variante sind 2.1-Systeme. Sie bestehen lediglich aus zwei Satelliten- oder Säulen-Lautsprechern und einem Subwoofer für die Bässe. Für realistischen Surround-Sound empfiehlt sich ein 5.1-System. Es verfügt über vier Satelliten- oder Stand-Lautsprecher. Noch überzeugender wird das Klangerlebnis mit einem 7.1-System aus sechs Boxen plus Subwoofer. Die platzsparendste Variante ist die sogenannte Soundbar. Solche Lautsprecherleisten werden unter den Fernseher oder die Leinwand platziert, erzeugen Surround-Sound - aber nur virtuell.

Welche Geräte brauche ich?

Neben Lautsprechern und Abspielgerät benötigst du für deine Heimkino-Anlage auf jeden Fall ein Gerät für die Film-Wiedergabe. Das kann zum Beispiel ein Fernseher oder ein Beamer sein. In den meisten Fällen ist außerdem ein AV-Receiver erforderlich. Er dient als Schaltzentrale und verbindet alle Video- und Audio-Quellen der Anlage miteinander. Dabei verteilt und verstärkt er die Signale und stimmt sie aufeinander ab. Sogenannte Aktivboxen mit eingebautem Verstärker kommen auch ohne externen AV-Receiver aus - Lösungen mit Receiver bieten jedoch mehr Möglichkeiten.

Für perfekten Heimkino-Genuss müssen alle Komponenten zueinander passen. Hast du einen Full-HD-Fernseher oder -Beamer, sollte auch die Heimkino-Anlage die hohe Auflösung unterstützen. Je mehr Video- und Audio-Formate sie beherrscht, desto besser. Auch möglichst viele Schnittstellen sind vorteilhaft. Möchtest du Medien vom Handy oder aus dem Internet abspielen, solltest du auf Übertragungsmöglichkeiten per WLAN oder Bluetooth achten. Viele moderne Systeme unterstützen auch den Übertragungsstandard NFC.

Kabel oder kabellose Boxen?

Heimkino-Anlagen gibt es sowohl kabelgebunden als auch kabellos. Letztere haben den Vorteil, dass du bei mehrteiligen Systemen keine Lautsprecherkabel quer durchs Zimmer legen musst. Allerdings kann bei der Übertragung per Funk etwas Klangqualität verloren gehen. Wer Wert auf ein perfektes Sounderlebnis legt, greift deshalb meist zur kabelgebundenen Lösung.

Heimkino – cineastische Highlights für Zuhause

Die meisten Filmfans wünschen sich auch für Zuhause eine Ton- und Bildqualität wie im Kino. Kein Wunder, denn je größer und besser das Bild, umso mehr versetzt es uns in eine andere Welt. Dieser Trend zeigt sich an den immer größeren TV-Geräten: Heute erfreuen sich Fernseher mit 55 Zoll größter Beliebtheit. Grundlage für diese Entwicklung ist natürlich die immer feinere Bildqualität, durch die sich der Sitzabstand immer mehr verringert. Damit das Heimkino aber auch wirklich zum Erlebnis wird, solltest du es auch im richtigen Raum aufstellen. Idealerweise solltest du ein Zimmer wählen, das sich gut abdunkeln lässt und wenig Schall nach außen trägt, um ein brillantes Bild und einen hervorragenden Ton zu erhalten. Die Form des Raumes muss nicht länglich wie ein Kinosaal sein, viel besser ist eine quadratische Konstruktion. So können Lautsprecher und Sitzplatz nämlich ein gleichschenkliges Dreieck bilden und das perfekte Bild- und Klangerlebnis erzeugen.

Die richtige Landwandhöhe

Auch die Leinwandhöhe entscheidet darüber, wie gut das Heimkino-Erlebnis wird. Ideal ist es natürlich, wenn die Bildwand genau auf Augenhöhe liegt. Vielfach heißt es, die Unterkante der Leinwand sollte auf einer Höhe von 1,50 Meter montiert werden – das ist gilt aber nur für Veranstaltungs- und Messeräume, in denen die Zuschauer meist stehen. Zuhause verhält es sich natürlich anders, denn im Sitzen ist unser Blick geradeaus und leicht nach unten geneigt. Sitzt die Leinwand also zu weit oben, sind Genickschmerzen die mögliche Folge. Das lässt sich vermeiden, indem du zumindest den unteren Bildrand auf Augenhöhe platzierst. Mit den folgenden Faustregeln bist du auf der sicheren Seite:

  • Die Leinwandhöhe sollte ungefähr ein Sechstel der Strecke zwischen Sofa und Leinwand betragen.
  • Zwischen Leinwand und Sitzreihe sollte eine Distanz vom 1,5-fachen der Leinwandhöhe liegen.

Wenn du dich an diese Punkte hältst, ist dir der Heimkino-Genuss sicher!

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