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Schiebegardinen – ein kleines Wunder

Schiebegardinen sind vielseitig und schön einsetzbare Teile. Ursprünglich kommen Schiebevorhänge aus Japan, wo sie vor allem als Schiebewände und Schiebetüren fungieren. Heute erleben die Deko-Wunder ein wahres Comeback in der modernen Wohnwelt, wo sie in vielen Zimmern zu finden sind. Eine Schiebegardine lässt sich beispielsweise als Raumteiler, Fensterdekoration, Sichtschutz oder auch als Wandschmuck effektiv nutzen.

Geringer Aufwand, großer Effekt

Schiebegardinen sind glatte und straff hängende Gräser- oder Stoffbahnen. Diese können in eine zwei bis fünf-läufige Laufschiene, welche üblicherweise an der Decke angebracht ist, eingehängt werden. Das ermöglicht eine individuelle Verschiebbarkeit. Ein Beschwerungsprofil am Boden des Vorgangs gibt die notwendige Stabilität und sorgt dafür, dass anders als bei Schals, eine Faltenentstehung vermieden wird. Im Normalfall wird nicht nur ein Element verwendet, sondern mehrere, nebeneinander hängende, auch gerne in verschiedenen Designs. Schiebevorhänge lassen sich leicht von den Schienen lösen, um sie beispielsweise zu reinigen oder gestalterisch zu verändern.

Für welche Fenster eignen sich Schiebegardinen?

Vor allem eine breite Fensterfront wird durch Schiebegardinen in verschiedenen Farben und Stoffen perfekt in Szene gesetzt. Die Länge der Flächenvorhänge lässt sich anpassen, schließlich befinden sich oft auch Heizkörper oder Möbel unter dem Fenster. Besonders variabel sind Schiebevorhänge mit Raffungen, die sich nach Belieben horizontal oder vertikal bewegen lassen. Schiebegardinen lassen sich nicht nur am Fenster, sondern so gut wie überall in der Wohnung platzieren: Ob als Raumteiler, Trennwand, Bett-Umrandung - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wie hängt man Schiebevorhänge auf?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Schiebegardinen anzubringen. Die klassische Variante ist ein mehrläufiges Schienensystem, das an der Zimmerdecke montiert wird und aus mehreren Schienen besteht: So lassen sich die Vorhänge einzeln verschieben und nach Lust und Laune kombinieren. Mittels kleiner Laufwagen aus Kunststoff werden die Schiebevorhänge in die Schienen geführt und in Position gebracht. Die Bahnen der Schiebevorhänge müssen dabei mit einem Klettband am Paneelwagen fixiert werden. Eine andere Befestigungsmöglichkeit ergibt sich, wenn noch alte Gardinenstangen am Fenster hängen: Die Schiebevorhänge lassen sich nämlich einfach in den U-Lauf bzw. die Schlaufen der normalen Gardinenstangen einfädeln.

Wie wäscht man Schiebegardinen?

Die meisten Schiebegardinen lassen sich problemlos in der Waschmaschine waschen. Da die Stoffe jedoch relativ sensibel auf Hitze reagieren, empfiehlt sich ein Schonwaschgang bei maximal 40 Grad. Leider verheddern sich Häckchen, Rollen, Ringe oder Gleiter an den Schiebevorhängen nur allzu leicht beim Waschen. Um das zu verhindern einfach ein Wäschenetz oder eine Strumpfhose über das entsprechende Ende stülpen. Alternativ kann auch der gesamte Vorhang in einem großen Wäschenetz oder dergleichen gewaschen werden. Knitterfalten kannst du verringern, wenn die Waschmaschine nur zu einem Drittel befüllt ist. Übrigens: Ein Päckchen Backpulver macht vergilbte Baumwoll-Vorhänge wieder weiß, während Essig das Kolorit von farbigen Schiebegardinen wieder auffrischt. Im Anschluss die Schiebevorhänge wieder an ihren Platz hängen, in Form bringen und glatt streichen. Oft hängen sich die Gardinen von selbst aus und das Bügeln erübrigt sich.

Nutze Schiebegardinen für vielfältige Effekte

Schiebegardinen dienen in erster Linie dem Schutz der Privatsphäre und vor blendendem Licht. Doch nicht nur für ihre Blickdichte werden Gardinen geschätzt, sondern auch für ihr dekoratives Potential. So setzen blickdichte Schiebegardinen gleichzeitig farbliche Akzente im Wohnraum. Insbesondere die Psychologie der Farben ist hier von großer Bedeutung: Denn ein Zimmer mit blauen Gardinen ist nicht nur schattig, sondern strahlt auch Ruhe aus und kann die Kreativität fördern. Rottöne können je nach Kombination verschiedene Emotionen wach rufen: Wärme und Leidenschaft oder auch Liebe und Wut. Gelbnuancen lassen sich wiederum mit der Natur und damit Lebensfreude und Ausgelassenheit assoziieren. Braunfarben stehen dagegen für Sanftheit, Genuss, Wärme und Bequemlichkeit, während Grau sehr neutral und etwas distanziert wirkt. In welcher Farbe du deine Schiebegardinen wählst, solltest du aber nicht allein von der Farb-Emotion abhängig machen, sondern auch von deiner restlichen Inneneinrichtung. Harmonieren die Farbtöne im Raum, ergibt das ein harmonisches Gesamtbild, das viel Heimeligkeit ausstrahlt.

Unschöne Stellen mit Schiebegardinen verkleiden

Schiebegardinen sind nicht nur zur Fensterdekoration da. Sie können genauso gut dazu benutzt werden, um wenig attraktive Aktenordner oder Geräte zu verdecken. Türlose Rumpelkammern oder offene Regalschränke lassen sich durch das Einhängen einer Schiebegardine im Nu verbergen. So wirkt alles ordentlich und aufgeräumt.

Positives Raumgefühl durch Schiebevorhänge

Es gibt viele verschiedene Materialien, die zur Wahl stehen: Fließende Stoffe, Papier, Bambus oder auch Holz. Letztlich gibt es Schiebegardinen frei verschiebbar, mit Schnurzug-Bedienung, Schleuderstäben oder sogar elektrisch bedienbar. Aufgrund dieser Vielfalt lassen sich Kompositionen erschaffen, die jeden Raum effektvoll schmücken beziehungsweise aufteilen. Durch den Einsatz verschiedener Materialien können zudem imposante Lichteffekte erzielt werden. Flächenvorhänge sorgen für ein positives Raumgefühl. Die Großzügigkeit und die klaren Formen vermitteln Ästhetik, Ruhe, Atmosphäre sowie Struktur.

Fazit

Schiebegardinen sind ein kleines Wunder in der Welt der Accessoires und machen das Wohnen schöner. Probiere es aus - du wirst erstaunt sein, wie groß die Auswahl an modernen und klassischen Schiebevorhängen ist und welche Effekte du damit erzielen kannst.

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