Grillen mit dem Gasgrill

Grillen mit dem GASGRILL: So gibst du beim Grillen richtig Gas

Grillen mit dem Gasgrill

Gasgrills werden immer beliebter – und mit der richtigen Ausstattung sind sie wahre Alleskönner. In unserem Ratgeber erfährst du, worauf du beim Kauf achten solltest, was es beim Grillen auf dem Gasgrill zu beachten gibt und welches Zubehör sich anbietet.

Die „Qual“ der Wahl: Welcher Gasgrill eignet sich für mich?

Bei Gasgrills gibt es Modelle und Varianten wie Sand am Meer. Bevor du dich für eine Ausführung entscheidest, solltest du überlegen, wie du deinen Grill einsetzen möchtest. Wir geben dir Tipps, damit du den richtigen Grill für deine Bedürfnisse und Vorlieben findest.

Drei Brenner sind das Minimum: 

Erst dann eröffnen sich dir sämtliche Möglichkeiten wie beispielsweise das indirekte Grillen. Noch besser sind natürlich vier oder mehr Brenner – dann steht selbst einer größeren Gartenparty nichts im Weg. Die Leistung des Grills solltest du auch nach der Anzahl der Personen im Haushalt aussuchen.

Edelstahl oder Gusseisen – das ist die Frage: 

Das Material des Grillrosts ist Geschmackssache. Grillprofis schwören auf Gussroste. Sie sorgen für das typische Branding des Grillguts. Allerdings benötigen gusseiserne Varianten mehr Pflege als rostfreier Edelstahl. Lies dazu auch unseren Ratgeber zu den verschiedenen Grill-Arten.

Die zweite Etage ist mehr als nur eine Warmhaltezone:

Beim Kauf des Grills solltest du auf einen ausreichend großen Ablagerost aus Edelstahl achten – denn er kann viel mehr als nur warmhalten. Dort lassen sich große Fleischstücke indirekt grillen oder scharf Angebratenes fertig garen.

Die Optik ist Nebensache:

Schwarz oder Silber, kantig oder rund: Richtig ist, was dir gefällt. Allerdings sollte die Optik zweitrangig sein. Wichtiger als das Aussehen sind Qualität und Funktionen deines Gasgrills. Auch wenn es bei der Anschaffung teurer ist: Ein Edelstahlgehäuse ist langlebiger als emaillierte Hüllen.

Schlank und trotzdem großzügig: 

Falls du nicht allzu viel Platz für deinen Gasgrill opfern kannst oder willst, sind abklappbare Seitenteile ideal. Sie sorgen dafür, dass du deinen Grill platzsparend aufbewahren kannst, bieten aber während des Grillens trotzdem genügend Ablage- oder Kochfläche.

Gönn deinem Gasgrill eine Abdeckhaube:

Sie schützt ihn vor Witterung und Schmutz. Achte darauf, dass sie stabil und vor allem atmungsaktiv ist. Plastikhauben verhindern eine angemessene Belüftung und gehen schneller kaputt.

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Die richtige Ausstattung macht den Gasgrill zum Multitalent

Was kann ich auf meinem Gasgrill zubereiten? Die Antwort auf diese Frage ist einfach. Mit der entsprechenden Ausstattung und ein paar Extra-Funktionen eigentlich alles: Steaks, Fisch und Gemüse, aber auch Soßen, Braten und Pizza. Diese Extras machen deinen Grill zum Multitalent:

Außenkocher:

Mit einer Kochplatte neben dem Rost wird dein Grill zur Außenküche. Dort kannst du neben dem Grillen Gemüse, Currysoße oder im Winter auch mal Glühwein zubereiten.

Heckbrenner und Drehspieß:

Ein Heckbrenner sorgt für ein knuspriges Finish. Ein Dream-Team sind Heckbrenner und Drehspieß: Mit dem Drehspieß gelingen krosse Hähnchen, Krustenbraten oder Gyros. Die Spieße lassen sich einhängen. Sie funktionieren manuell oder mit einem Elektromotor. Wenn du mit Drehspieß grillen möchtest, achte darauf, dass er im Lieferumfang deines Grills schon enthalten ist. Der Zukauf ist oft nicht billig.

Sizzle Zone oder Sear Station:

Für Steak-Fans ist eine Sizzle Zone oder eine Sear Station das perfekte Extra. Als Sear Station wird ein zusätzlicher Brenner zwischen zwei Hauptbrennern zum scharfen Angrillen bezeichnet. Den gleichen Effekt erzielst du mit einer Sizzle Zone: Via Keramikbrenner erzeugt sie per Infrarot Temperaturen von über 800 Grad. Sie ist in der Regel als Seitenkocher verbaut.

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Smoke, Roast, Sear, Cook – was der Gasgrill alles kann

Der Gasgrill ist ein Allrounder, der alle Garmethoden erlaubt. Ein Überblick:

Smoke: 
 

Mit einer Räucherbox und Räucher-Chunks oder -Chips, also Holzschnitzeln, verwandelst du deinen Gasgrill in einen Smoker. So erhalten Pulled Pork und Rinderbrust, die auf dem oberen Ablagerost platziert werden, das perfekte Raucharoma.

Roast: 
 

Dein Gasgrill kann auch garen. Diese Methode eignet sich beispielsweise für Roastbeef. Das Fleischstück wird in die Mitte des Grills gelegt und bei geschlossenem Deckel durch indirekte Hitze gegart – ähnlich wie im Ofen.

Cook:
 

Mit einer Seitenplatte wird der Grill zur Outdoor-Küche. Auf dem Herd lassen sich Gemüse im Wok, Spiegeleier oder Soßen zubereiten. Ein tolles Extra ist eine Edelstahl-Einsatzpfanne. Anstelle eines Rosts verwendet, kannst du in ihr nach Herzenslust auch fettige oder flüssige Gerichte brutzeln. Für Gemüse eignet sich zudem ein Lochrost.

Sear: 
 

Scharf angrillen ist das eigentliche Talent von Grills. Das funktioniert mit direkter Hitze auf dem Rost oder – noch besser – mit einer Sizzle Zone oder Sear Station.

Tipp

Es muss beim Kauf nicht immer gleich die Komplettausstattung sein. Erkundige dich aber vorher, welche Extras und welches Zubehör es für deinen Wunschgrill gibt. Dann kannst du Schritt für Schritt nachrüsten.

Smoker
Smoker

Pro und Kontra Gasgrills

Gasgrills haben viele Vorteile. Sie sorgen für eine gleichmäßige Hitzeverteilung, punkten mit einer kurzen Aufheizzeit und ermöglichen es, in Zonen zu arbeiten. Zudem sind sie sehr flexibel und beim Grillen auf dem Balkon oft eine gute Alternative zu Holzkohlegrills. Sie haben aber auch Nachteile: Das für Holzkohlegrills so typische Röstaroma ist schwer zu erzeugen. Zudem sind Gasgrills oft schwerer und teurer in der Anschaffung sowie im Unterhalt.

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Gasgrill richtig anheizen in 5 Schritten

  1. Immer den Deckel aufmachen, damit sich das Gas nicht sammeln kann.
  2. Perfekt vorbereitet ist dein Gasgrill, wenn die Flammen blau und etwa zwei Zentimeter hoch sind. Gelbe Flammen sprechen für zu wenig Hitze. Überprüfe dann, ob noch genügend Gas in deiner Flasche ist.
  3. Drehe am Anfang alle Brenner voll auf.
  4. Schließe dann den Deckel.
  5. Lass deinen Grill 10 bis 15 Minuten vorheizen – auch wenn das Thermometer im Deckel schon vorher die richtige Temperatur anzeigt. So lange braucht der Rost, um heiß zu werden.

Weitere Tipps zum Umgang mit dem Gasgrill

Viele schrecken vor einem Gasgrill zurück, weil sie Sicherheitsbedenken haben. Beachtest du ein paar Regeln, bist du aber auf der sicheren Seite.
 

  • Regelmäßig die Fettschale leeren und den Grill von Fett befreien, andernfalls kann er sich entzünden.
  • Die Brenner nur mit offenem Deckel anzünden. Andernfalls besteht die Gefahr einer Gasexplosion.
  • Beim Ausmachen zuerst den Gashahn an der Flasche So kann Restgas entweichen. Dann aber unbedingt die Brenner zudrehen, damit nicht unbemerkt Gas ausströmen kann.
  • Vor dem ersten Gebrauch den Gasgrill einbrennen. Wie das funktioniert, erfährst du im Ratgeber rund um das Thema Grill einbrennen [Link zu Grill einbrennen].
  • Zur Reinigung deines Gasgrills den Rost jedes Mal ausbrennen, also aufheizen, mit einer Bürste schrubben und ihn einölen. Lies dazu auch den Ratgeber Grill reinigen.
Grillen mit dem Gasgrill

Grillen mit Gas – FAQ

Welches Gas nehme ich zum Grillen?
 

Für Gasgrills eignen sich Propan und Butan. Welches du wählst, hängt auch davon ab, ob du im Winter grillen möchtest. Propan brennt bei bis zu -40 Grad, Butan nur bis zu 0 Grad. Einige Grills funktionieren auch mit Flüssiggas-Gemischen. Informiere dich vorher, was dein Grill braucht.

Wie lagert man Gas?
 

Deine Gasflaschen bewahrst du an einem trockenen, schattigen und gut belüfteten Ort auf. Ideal ist es im Freien. In unbelüfteten Räumen, wie einer Garage oder dem Keller, haben Gasflaschen nichts verloren. Ist eine Flasche undicht, kann sich ein zündfähiges Gemisch anreichern.

Wie lange reicht eine Gasflasche?
 

Das hängt vom Inhalt der Gasflasche ab. Im Handel gibt es 5-Kilogramm- und 11-Kilogramm-Flaschen. Wie viel Gas dein Grill verbraucht,  hat mit der Kilowattzahl zu tun. Ein Grill mit 12 kW verbraucht bei Vollauslastung ungefähr 1.200 Gramm Gas in der Stunde. Eine 5-Kilo-Flasche würde dann etwa vier Stunden halten.

Wie viele Flaschen Gas sollte ich kaufen?
 

Am besten hast du immer zwei Gasflaschen parat. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Gas während des Grillens zur Neige geht und die Läden geschlossen haben. Im Winter kann es vorkommen, dass Butangas flüssig wird und nicht mehr einsatzfähig ist. Auch dann ist es praktisch, einen Ersatz griffbereit zu haben.

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