Grillecke einrichten

Eine gemütliche Grillecke im Garten oder auf dem Balkon einrichten

Grillecke einrichten

Keine Frage: Wer einen Garten oder eine Terrasse sein Eigen nennt, hat beim Grillevent Vorteile. Je größer das Grundstück ist, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten, den idealen Standort für die eigene Grillecke zu finden. Von der kleinen, kuscheligen Grillecke auf oder neben der Terrasse über einen fest installierten Grillkamin als Blickfang im Grünen bis hin zur eigenen Outdoor-Küche – die Variationsmöglichkeiten sind riesig. Allerdings: Eine solche Grillecke will gut geplant sein, wenn Gastgeber und Gäste Freude am Outdoor-Spaß haben, aber die Nachbarn durch die Grillparty nicht gestört werden sollen.

Grillen auf dem Balkon?

Auch für diejenigen, die eine Wohnung ohne Garten besitzen, kann in vielen Fällen zumindest ab und zu der Traum vom gemütlichen Grillen auf dem Balkon Wirklichkeit werden. Problematischer ist es hingegen, wenn man ein Haus oder eine Wohnung gemietet hat. Vor dem Kauf eines Grills lohnt sich ein Blick in den Mietvertrag.

Rücksicht nehmen

Für alle Grillfreunde gilt: Denkt an eure Mitmenschen. Nicht jeder Nachbar mag es, wenn er eingeräuchert wird. Immer wieder landen Fälle vor Gericht, weil sich Nachbarn vom Grillen gestört fühlen. Aber selbst, wenn du tolerante Nachbarn hast, solltest du rücksichtsvoll sein und deinen Grill nicht gerade an der Grundstücksgrenze platzieren.

Ratgeber Grillen auf dem Balkon
Grill für den Balkon: Was ist erlaubt?

Grillen auf dem Balkon: So klappt’s auch mit den Nachbarn

Die ideale Grillecke im Garten: Planung ist alles

Soll es nur eine kleine, gemütliche Grillecke sein – oder doch gleich eine üppige Outdoor-Küche? Willst du die Terrasse erweitern? Oder träumst du von einer Feuerschale, um die die Gäste abends gemütlich herumsitzen und plaudern? Es lohnt sich, sich im Vorfeld des Projekts intensiv Gedanken zu machen – und diese dann zunächst im wahrsten Sinne des Wortes auf Papier zu bringen. Ein Blatt in Form deiner Terrasse oder deines Gartens, auf dem du die gewünschten Elemente deiner neuen Grillecke maßstabsgerecht verteilen kannst, bewahrt dich vor Enttäuschungen. Aber: Es gibt noch mehr zu beachten.

  1. Woher der Wind bläst: So lecker frisch Gegrilltes duften mag – mitten im Rauch möchte niemand sitzen. Der Grill sollte deshalb so aufgestellt werden, dass der Wind den Qualm nicht in Richtung Sitzplatz oder sogar ins Haus bläst. Ohnehin ist es wichtig, ein möglichst windgeschütztes Örtchen zu finden. Das verhindert übermäßigen Funkenflug.
  2. Stolperfallen vermeiden: Es ist unangenehm, wenn der heiße, rauchende Grill direkt neben dem Sitzplatz steht. Ebenso wenig sollte er zu weit entfernt platziert werden. Schließlich bedeutet Grillen für den Grillmeister oder die Grillmeisterin, zwischen Stuhl und Rost zu pendeln. Idealerweise befindet er sich in der Nähe eines Hauseingangs: Dann kann man drinnen schnell etwas holen, ohne den Grill zu lange alleine zu lassen. Und: Je ebener die Aufstellfläche ist, desto besser für den Grill – und desto weniger drohen Stolperfallen.
  3. Grillgut alleine reicht nicht: Nah beim Grill sollte es genügend Flächen zum Platzieren von Grillgut, Marinaden und Zubehör geben. Das erleichtert das Hantieren am Rost. Gasgrills haben zwar oft schon integrierte Abstellflächen. Dennoch lohnt es sich, den neuen Standort nicht zuletzt unter praktischen Gesichtspunkten zu planen und entsprechend auszustatten.
  4. Der Untergrund: Eben sollte der Untergrund nicht nur für einen Feuertopf, sondern für jeden Grill sein. Aber das alleine reicht nicht aus. Vor der Anschaffung lohnt es sich zu prüfen, ob sich Grill und Untergrund miteinander „vertragen“. Sinnvoll ist in jedem Fall ein langlebiger Grund. Mit Platten, Natursteinen oder Pflastersteinen sind Grillfreunde auf der sicheren Seite. Nicht nur, dass die Steine die Hitze gut aushalten. Sie lassen sich zudem vergleichsweise leicht reinigen. Holzdielen hingegen sehen zwar hübsch aus – sie können aber leichter Feuer fangen und sich unter den Temperaturschwankungen verziehen. Deshalb sollte Holz als Untergrund für den Traumgrill nur die zweite Wahl sein.
  5. Die richtige Atmosphäre: Damit es in deiner Grillecke so richtig gemütlich wird, braucht es die richtigen Möbel und passende Dekoration. Sollen es klassische Terrassenmöbel sein oder doch lieber rustikale Bänke um die Feuerschale? Beim Thema Atmosphäre spielt das Licht ebenfalls eine große Rolle. Gerade in den Abendstunden sorgen Lampions, Lichterketten oder Bodenleuchten für romantische Stimmung und die nötige Illumination deiner Grillecke.
  6. Vorsicht bei Überdachungen: Gas- und Holzkohlegrills sollten nur mit Vorsicht unter Balkon- oder Terrassendächern und schon gar nicht in Wohnungen aufgestellt werden. Dort können sich Rauch und giftige Gase stauen. Steht der Grill zu nah an einem Gebäude, droht Brandgefahr. Am ehesten eignen sich auf Balkonen deshalb Elektrogrills. Aber auch diese sollten so aufgestellt werden, dass die entstehende Hitze keine Schäden an den Balkonverkleidungen oder an den Hauswänden verursachen kann.
Feuerschalen
Feuerschalen

Welcher Grill im Garten?

Da hast du nun wirklich die Qual der Wahl. Grundsätzlich kommen alle Grillarten infrage – egal, ob Holzkohle-, Elektro- oder Gasgrill. Entscheidest du dich für einen Elektrogrill, müssen allerdings entsprechende Anschlüsse in der Nähe des angestrebten Standorts vorhanden sein. Unser Grillvergleich gibt dir einen Überblick über die verschiedenen Grillarten.

Wie wäre es mit einem Grillkamin?

Wer häufig im eigenen Garten grillt, wird schon einmal über den Bau eines gemauerten, fest installierten und mit Holzkohle betriebenen Grillkamins nachgedacht haben. Wir haben Vor- und Nachteile zusammengestellt:

Vorteile

  • Immer verfügbar
  • Ablagefächer fürs Grillbesteck
  • Grillgut und Glut vor Regen geschützt
  • Anfeuern weniger problematisch, weil der Rauch durch den Kamin nach oben abgeleitet wird
  • Strahlt nach dem Essen noch lange angenehme Wärme aus

Nachteile

  • Kaminbau muss häufig von der Gemeinde genehmigt werden
  • Standort will gut überlegt sein, da er auf Jahre festgelegt wird

Grillen mit Lagerfeuerromantik

Lagerfeuerromantik gefällig? Offene Feuer sind in Gärten erlaubt, solange der notwendige Abstand zu brennbaren Materialien sowie zu den Nachbarn eingehalten wird. Allerdings lässt sich die Frage, ob ein Lagerfeuer im Garten erlaubt ist, nicht pauschal beantworten. Oft ist dafür eine Genehmigung notwendig. Sicher ist, dass ein Lagerfeuer nur mit Erlaubnis des Grundeigentümers entzündet werden darf. Liegt die Erlaubnis vor, spricht nichts dagegen, Kartoffeln, Fisch, Käse, Gemüse oder Obst einzuwickeln und in die Glut zu legen. Lies dazu unseren Ratgeber Grillen am offenen Feuer.

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