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Du willst endlich mal ohne große Anstrengung eine richtig lange Radtour unternehmen oder die Strecke mit den vielen Hügeln überwinden? Erfahre in unserem Ratgeber mehr über die Vorteile der verschiedenen E-Bikes.


Ratgeber E-Bikes

Motorisierte Unterstützung beim Fahrradfahren

Bei schönem Wetter bist du am liebsten draußen in der Natur unterwegs und genießt auf dem Fahrrad den frischen Wind und die Umgebung. Huch, hier geht’s aber plötzlich ganz schön bergauf! Zum Glück ist das für dich und dein E-Bike aber kein Problem. Schnell stellst du die Unterstützungsstufe ein bisschen höher ein und meisterst ohne Probleme die Steigung. Hier erfährst du, welche unterschiedlichen Ausführungen der elektrisch betriebenen Fahrräder es gibt:

Schneller, leichter, weiter: Das sind die Vorteile von E-Bikes

E-Bikes sind Fahrräder, die mit einem kleinen und leistungsstarken Motor versehen sind, der bei Bedarf zugeschaltet und auf unterschiedliche Unterstützungsstufen eingestellt werden kann. Nach dem Aktivieren bringt bei einem E-Bike die Kurbelbewegung der Pedale den Motor zum Laufen. Beim Radfahren selbst musst du also zwar weiterhin in die Pedale treten, durch die Unterstützung fällt dir das aber wesentlich leichter und du legst auch schneller weitere Strecken zurück und kommst nicht so schnell aus der Puste. Egal, ob du in deiner Freizeit gerne längere Radtouren unternimmst, du öfters auf das Auto verzichten willst oder du dich im Alter gerne weiterhin sportlich betätigen möchtest – mit einem E-Bike kommst du schnell und entspannt ans Ziel.

Je nach Modell und Akku können die Motoren der E-Bikes über mehrere Stunden hinweg beim Radeln mithelfen und Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h erreichen. Wie weit du mit der zusätzlichen Unterstützung kommst, hängt zudem davon ab, wie die Wetterverhältnisse sind, ob die Straße zum Beispiel nach einem Regenschauer noch nass ist, und natürlich auch von dem Körpergewicht des Fahrers. Mit einem Fahrradhelm bist du im Straßenverkehr gut geschützt und sicher unterwegs und mit dem passenden Zubehör für E-Bikes jederzeit gut ausgestattet.

Tipp: Jedes E-Bike hat ganz eigene technische Angaben zu Akku-Kapazitäten, Akku-Technologien, Antriebsspannen und Ladezeiten. In den Produktbeschreibungen findest du mit einem Klick alle Angaben zum jeweiligen Modell.

Der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec

Der Begriff „Pedelec“ ist die Kurzform der Bezeichnung „Pedal Electric Cycle“. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, das mit einem Elektromotor ausgestattet ist. Dieser wird beim Treten in die Pedale aktiviert, sodass du selbst beim Fahren nur wenig Körperkraft aufbringen musst. Sogenannte E-Bikes hingegen besitzen meistens einen Drehgriff am Lenker, mit dem der Elektroantrieb in Gang gesetzt wird. Die Grenze einer klaren Unterscheidung von E-Bike und Pedelec kann aber durchaus verwischen. So werden oft auch Pedelecs als E-Bikes bezeichnet.

Von Falt- bis Dreirad: Diese Modelle stehen zur Auswahl

E-Bikes gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Varianten und für unterschiedliche Ansprüche. Ob für den Sport, in der City oder auch als Lastenfahrrad als Alternative zum Auto, die Auswahl ist groß und vielseitig.

Schnell in die Stadt oder zur Arbeit: Elektro-Cityräder

Damit du schnell und bequem auf dein Rad kommst, haben die meisten Elektro-Cityräder einen tiefen Einstieg, sodass das Auf- und Absteigen schön komfortabel ist. Ein ergonomisch gepolsterter Sattel und eine aufrechte Sitzposition sorgen auf kurzen Strecken und auch während längerer Touren für einen hohen Komfort. Der Motor sitzt bei den sportlichen Stadtfahrrädern meist im Rahmen unterhalb des Sattels oder auch im Gepäckträger integriert.

Tipp: Zusätzliche Fahrradtaschen oder ein Fahrradkorb erleichtern dir den Transport von Einkäufen.

Komfortable Allrounder: E-Crossbikes

Crossbikes sind eine Kombination aus Mountainbike und Rennrad und haben einen sportlichen und geradlinigen Rahmen. Sie überzeugen durch ihre Langstreckentauglichkeit, haben dabei aber wie bei einem Mountainbike eine sportliche Sitzposition, denn der Sattel befindet sich etwa auf gleicher Höhe mit dem Lenker. Mit dem stabilen Rahmen, profilierten Reifen und Federgabeln am Vorderrad sind E-Crossbikes vielseitig was den Untergrund angeht. Egal ob Straße, Schotter oder Waldweg: So bist du gut ausgerüstet unterwegs und bezwingst auch steile Strecken und bergiges Gelände.

Viel Transportfläche: E-Dreiräder

Bei E-Dreirädern sitzt hinten zwischen den Doppelrädern ein großzügiger Transportkorb, der im Schnitt bis zu 25 kg Zuladegewicht tragen kann. Super praktisch also, wenn du mal etwas Schweres transportieren oder deinen Wocheneinkauf mit dem Rad erledigen möchtest. Durch die drei Räder fällt es dir bei diesen Modellen leicht, das Gleichgewicht zu halten und du kannst dich auch mit voll bepackter Ladefläche komfortabel fortbewegen. Auch für ältere Personen, die sich auf einem Zweirad nicht mehr so sicher fühlen, ist das E-Dreirad eine tolle Möglichkeit, um weiterhin aktiv und in Bewegung zu sein.

Klappbar und kompakt: E-Falträder

Das Elektro-Faltrad überzeugt durch ein kompaktes und platzsparendes Design, wodurch es sich mit wenigen Handgriffen schnell zusammen- und wieder auseinanderklappen lässt. Kleinere Räder mit ca. 20 Zoll, eine höhenverstellbare Sitz- und Lenkerstange und ein Gewicht von rund 20 kg: hier ist alles auf Flexibilität ausgelegt. Besonders für Berufspendler sind die Räder gut, denn sie nehmen zusammengeklappt nur wenig Platz ein und sind prima, wenn es vom Bahnhof aus weiter bis zur Arbeitsstätte geht.

Ab in die Berge: Elektro-Mountainbikes

Mit einem Elektro-Mountainbike bezwingst du problemlos auch steile Berge und kurvige Wege. Der Motor unterstützt dich nach Bedarf an schwierigen Steigungen und dank der Federung an Vorder- und Hinterrad werden Stöße durch Unebenheiten abgefedert. Die robusten Reifen haben ein starkes Profil und geben dir auch auf steinigen oder matschigen Untergründen guten Halt.

Für längere Strecken: Elektro-Trekkingräder

Elektro-Trekkingräder sind auf längere Strecken von bis zu 100 km ausgelegt und somit eine Zwischenstufe zwischen City-Bike und Mountainbike. Für noch mehr Komfort auf langen Fahrten sorgen ein ergonomischer Fahrradsattel und eine gefederte Sattelstütze. E-Trekkingräder sind außerdem sehr stabil und dabei trotzdem leicht.

Motor, Akku, Display: Die Elektronik im Elektro-Bike

In einem E-Bike versteckt sich einiges an Elektronik. In der Übersicht erfährst du wichtige Infos zu den Antriebsmöglichkeiten, dem Akku, der Reichweite und dem Display.

Der Motor: Heck, Front- und Mittelmotor

Bei E-Bikes gibt es drei verschiedene Antriebsmöglichkeiten: Frontmotor, Heckmotor oder Mittelmotor. E-Bikes mit Frontmotor sind meistens etwas günstiger und es lassen sich alle Schaltsysteme damit kombinieren. Außerdem unterstützt der Motor dich sofort beim Anfahren, egal welcher Gang eingelegt ist. Der Heck- oder Hinterradmotor ist besonders an sportlichen Rädern zu finden. Diese E-Bikes können Energie zurückgewinnen und haben ein geräuscharmes Fahrwerk.

Bei Modellen mit Mittelmotor kommt es zu einem geringeren Stromverbrauch, weil dieser direkt hinter dem Tretlager sitzt und es so zu einer direkten Kraftübertragung auf die Kette kommt. Dadurch, dass dieser Motor mittig am Schwerpunkt des Fahrrads eingebaut ist, ist es auch bei höherer Geschwindigkeit oder in Kurven einfacher mit dem Elektro-Fahrrad die Balance zu halten.

Der Akku: Langlebig und leistungsstark

Beim Akku kommt die moderne Speichertechnologie von Lithium-Ionen-Akkumulatoren zum Einsatz. Diese bieten bei geringem Gewicht eine hohe Energiedichte und sind sehr leistungsstark. Die meisten Akkus sind in drei bis fünf Stunden voll aufgeladen und haben eine Lebensdauer von ca. 500 bis 1000 Ladezyklen.

Die Reichweite: Ausgelegt auf lange Touren

Die Strecke, die der Motor schafft, hängt von der jeweiligen Akkuleistung ab. Grob lässt sich sagen, dass du mit einem vollgeladenen 400-Wh-Akku bei mittlerer Unterstützungsstufe ca. 65 km Strecke zurücklegen kannst. Das hängt aber von vielen Faktoren ab, zum Beispiel wie oft du die elektrische Unterstützung in Anspruch nimmst, ob du Gegenwind hast und wie schwer dein Fahrrad beladen ist.

Der Motor in einem Elektrofahrrad bezieht seine Energie aus einem Akku. Entsprechend hängt auch die Strecke, die der Motor schafft, von der Akkuleistung ab. Wie stark du die elektrische Unterstützung beim Fahren in Anspruch nimmst, beeinflusst den Stromverbrauch ebenfalls. Beachte, dass die Hersteller meist eine maximale Reichweite angeben, die unter optimalen Bedingungen gemessen wurde. Gute Modelle zeigen während der Fahrt auf einem Display an, für wie viele Kilometer die Akkuladung noch reicht.

Tipp: Wenn du eine längere Strecke ohne mögliche Ladestopps einplanst, empfiehlt es sich einen Zweitakku anzuschaffen und für solche Touren einzupacken.

Wie schnell fährt ein Elektrofahrrad?

Elektrofahrräder unterstützen den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h, dann wird der Motor abgeschaltet. Wer schneller fahren will, kann das aber aus eigener Körperkraft tun. Es gibt auch Pedelecs der sogenannten S-Klasse, bei denen der Motor bis 45 km/h unterstützt. Sie fallen rechtlich aber nicht mehr unter die Fahrräder, sondern unter die Kleinkrafträder.

Das Display: Alles im Blick

Das Display am Lenkrad deines E-Bikes zeigt dir wichtige Information an. Unter anderem verrät es dir die verbleibende Akkuleistung, deine aktuelle Geschwindigkeit in km/h und die gewählte Stufe der Motorunterstützung. So hast du alle Infos immer im Blick und kannst sehen, wie weit du mit deinem E-Bike noch mit eingeschalteter Unterstützung unterwegs sein kannst.

Tipp: Mit einem zusätzlichen Outdoor-Navi kannst du deine Strecke genauer planen und dich auch in unbekanntem Terrain gut orientieren.

Besteht Helmpflicht?

Elektrofahrräder mit einer Motorleistung bis 25 km/h werden gesetzlich genauso behandelt wie herkömmliche Fahrräder. Es gelten also dieselben Richtlinien der Straßenverkehrsordnung. Eine Helmpflicht besteht derzeit für Fahrradfahrer nicht. Trotzdem wird das Tragen eines Helms dringend empfohlen. Im Falle eines Sturzes oder Unfalls kannst du dich so vor schweren Kopfverletzungen schützen - egal ob auf einem Fahrrad oder einem E-Bike.

Fazit: Bequem auch lange Strecken und starke Steigungen meistern

Mit einem E-Bike überwindest du lange Strecken und starke Steigungen auch ohne große Anstrengung. Die Bikes sind eine umweltfreundliche Alternative zum Auto und eine tolle Möglichkeit, auch im Alter noch aktiv und mit dem Rad unterwegs zu sein. Die wichtigsten Infos rund um E-Bikes findest du hier noch mal zusammengefasst:

  • Mit deinem Elektro-City bist du schnell in der Stadt unterwegs. E-Crossbikes sind dagegen besonders für den Outdoor-Sport und auf unebenen Untergründen geeignet. Auf E-Dreirädern ist man sicher unterwegs und kann auf der Ladefläche viel transportieren. Elektro-Falträder lassen sich platzsparend zusammenklappen und mit einem E-Mountainbike bezwingst du auch steile Berge. Ein E-Trekkingrad unterstützt dich auf sehr langen Strecken.
  • E-Bikes mit Frontmotor sind günstiger, ein Heckmotor kann Energie zurückgewinnen und bei einem Mittelmotor ist der Stromverbrauch besonders gering.
  • Mit einem vollen Akku kannst du im Schnitt etwa 65 km Strecke zurücklegen. Die meisten Akku haben eine Lebensdauer von ca. 500 bis 1000 Ladezyklen.
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