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Ab auf den Sattel! Auf Kinderfahrrädern machen kleine Entdecker dank breiter Reifen und Rücktrittsbremse sicher die ersten Fahrversuche. Die Kleinen lieben es, auf ihren Kinderfahrrädern die Welt zu erobern. Unser Ratgeber erklärt dir auf welche Ausstattung es ankommt.


Ratgeber Kinderfahrräder

Großer Fahrspaß für kleine Entdecker

Heute ist ein besonderer Tag für dich und deinen Nachwuchs! Mit Sack und Pack geht es bei strahlendem Sonnenschein in den Park, um gemeinsam das Fahrradfahren zu üben. Das Aufsteigen klappt schon ganz prima und auch die ersten wackeligen Versuche scheinen Spaß zu machen. Auch wenn ordentlich in die Pedale getreten und Gas gegeben wird, schützen die breiten Profilreifen und die Stützräder vor allzu waghalsigen Lenkmanövern. Welche verschiedenen Kinderfahrräder es gibt und worauf du beim Kauf achten solltest, erfährst du hier:

Funktionell und sicher: Das macht Kinderfahrräder aus

Gleichgewicht halten, lenken und treten – für Kinder ist Fahrradfahren eine tolle Herausforderung, die Spaß macht. Daher sind Kinderfahrräder speziell auf die Bedürfnisse von kleinen Entdeckern ausgelegt. Während rutschfeste Pedale und Haltegriffe am Lenker das Fahrvergnügen erleichtern, sorgen Reflektoren und helle Halogenscheinwerfer sowie ein Rücklicht mit Standfunktion für Sicherheit im Straßenverkehr. Da Kindern der Umgang mit der Handbremse am Anfang oft schwer fällt, sind viele Modelle mit einer Rücktrittsbremse ausgestattet. Für noch mehr Sicherheit sorgt zusätzliche Rad-Ausrüstung wie Fahrradwimpel, Sicherheitswesten und Stützräder.

Im Gegensatz zum Erwachsenenfahrrad gibt die Zollangabe bei Kinderfahrrädern nicht Auskunft über die Größe der Räder, denn viele Ausführungen gibt es in unterschiedlichen Größen. Die Altersempfehlung in der Produktbeschreibung gibt an, ab welchem Alter welche Zollgröße zu empfehlen ist. Auch optisch machen Kinderfahrräder etwas her. Mit Disney Motiven,sportlichen Neonfarben oder in neutralen Uni-Farben – hier darf der persönliche Geschmack deines Kindes entscheiden.

Tipp: Zur Lagerung sollte das Fahrrad möglichst an einem trockenen Ort stehen, beispielsweise in der Garage oder im Keller. So haben dein Kind und auch jüngere Geschwister noch lange Freude an dem Rad.

Laufrad, City- oder Mountainbike: Diese Varianten gibt es

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad! Während erste Fahrversuche mit Anfängermodellen wie einem Laufrad oder einem Fahrrad mit Stützrädern gut gelingen, darf später mit einem coolen City- oder Mountainbike flink durch die Gegend geradelt werden. In der folgenden Übersicht findest du viele Infos, was die unterschiedlichen Modelle ausmacht und für welches Alter sie geeignet sind.

Motorische Entdeckungstouren mit Laufrädern

Um dein Kind schon im jungen Alter an das Fahrerlebnis heranzuführen, ist ein Laufrad eine gute Wahl. Im Gegensatz zu einem Fahrrad sind hier keine Pedale vorhanden, sodass sich Kleinkinder über das Strampeln der Beine fortbewegen und dabei noch festen Boden unter den Füßen haben. Laufräder bekommst du bereits mit 8 oder 10 Zoll, die für Kinder mit einer Körpergröße von 85 bis 110 cm geeignet sind. Dein Kind beginnt seine motorischen Fähigkeiten zu entdecken, erlernt spielend das Gleichgewicht zu halten und der spätere Umstieg aufs erste Fahrrad gelingt ganz leicht.

Tipp: Für einen sicheren Halt auf den Pedalen sind rutschfeste Schuhe für Kinder eine gute Wahl.

Erste Fahrversuche mit Stützrädern

Auch ein Fahrrad mit Stützrädern ist für die ersten Fahrversuche eine geeignete Lösung. Neben dem Vorder- und Hinterrad bieten zwei seitlich eingebaute Miniräder mehr Sicherheit beim allerersten Radeln. Viele Modelle sind daher schon für Kinder ab drei Jahren geeignet. Sobald sich dein kleiner Schatz sicher fühlt und das Fahren prima klappt, werden die Stützräder einfach weggelassen und können an den meisten Ausführungen mit wenigen Handgriffen abmontiert werden. So entscheidet dein Kind selbst, ob es lieber mit Stützrädern oder ohne üben möchte.

Zur Schule radeln mit Cityrädern

Egal ob dein Kind bereits Fahrprofi oder noch ungeübter Anfänger ist – Cityräder für junge Fahrer bieten Spaß auf kleinen Touren, wie beispielsweise dem täglichen Schulweg. Dank des tiefer gelegten Rahmens wird das Auf- und Absteigen erleichtert und im Fahrradkörbchen lässt sich der Turnbeutel oder auch das Plüschtier transportieren. Im Gegensatz zu Mountainbikes sind Cityräder für Kinder mit schmaleren Reifen ausgestattet, sodass sich auf glattem Asphalt leichter fortbewegen lässt. Hierbei ist eine Gangschaltung von 3 bis 6 Gängen auch bei leicht hügeligen Straßen ausreichend. Cityräder bekommst du ab 20 Zoll, die sich für Kinder ab sechs Jahren eignen.

Ausgiebige Radtouren mit Mountainbikes

Geht es beim nächsten Familienausflug mit dem Rad in die Natur, darf ein Mountainbike aus robusten Materialien für kleine Abenteurer nicht fehlen. Breite Reifenprofile schaffen auf feuchtem oder unebenen Untergrund bessere Bodenhaftung. Zudem sind Mountainbikes mit einer stärkeren Federung ausgestattet als Cityräder, um beim Fahren durchs Gelände Erschütterungen abzuschwächen. Viele Modelle verfügen über 18 oder 21 Gänge, die auf die unterschiedlichen Steigungsgrade bei Berg- und Talfahrten angepasst werden können. Während niedrige Gänge den Anstieg erleichtern, schaltet dein Kind beim Runterradeln einfach in einen hohen Gang.

Die passende Größe wählen

Die Größe des Fahrrads sollte unbedingt an die Größe deines Kindes angepasst werden. Erreichen die Füße kaum die Pedale, ist ein effizientes Treten nicht möglich – und damit der Spaß am Fahren schnell verflogen. Außerdem sollte dein Kind bequem im Sattel sitzen, der Lenker sollte höchstens zehn Zentimeter breiter sein als die Schultern des Kindes. Die Grundregel lautet: Kinder ab sechs Jahren benötigen ein Fahrrad mit einer Größe ab 20 Zoll. Verabschiede dich vom Gedanken, dass dein Kind in das Kinderrad schon noch „hineinwachsen“ wird und entscheide dich lieber für ein Modell, das sich durch verstellbare Sattel- und Lenkerhöhe an die Bedürfnisse deines Sprösslings anpassen lässt.

Sicherheits-Tipps: Darauf solltest du bei Kinderfahrrädern achten

Auf den Sattel und los geht‘s! Damit Kinder sicher durch die Gegend radeln, helfen dir folgende Tipps bei der Wahl des geeigneten Fahrrads und auch bei der Instandhaltung. So steht dem nächsten Radrennen nichts mehr im Weg. Am wichtigsten ist natürlich die Sicherheit: Hochwertige Einzelteile und eine einwandfreie Verarbeitung sorgen für sicheren Fahrspaß bei den Kids. Außerdem muss ein Kinderfahrrad einiges aushalten, schließlich brettern die Kleinen schon mal über Stock und Stein. Robuste Materialien sind also von Vorteil. Der ADFC empfiehlt darüber hinaus folgende Ausstattung: helle Halogenscheinwerfer und ein Rücklicht mit Standfunktion, gut funktionierende Bremsen, einen gepolsterten und gefederten Sattel, rutschsichere Pedale und einen geschlossenen Kettenkasten. Ein Gepäckträger erleichtert den Transport von Schul- oder Sporttaschen. Für ältere Kinder empfiehlt sich eine Nabenschaltung mit fünf bis sieben Gängen, die sich auch im Stand betätigen lässt.

  • Zum Kinderfahrrad darf auch ein passender Fahrradhelm nicht fehlen. Nur so ist dein Kind bei einem Sturz geschützt und kommt sicher ans Ziel.
  • Um das richtige Kinderfahrrad auszuwählen, findest du im Internet entsprechende Tabellen, die dir helfen anhand der Körpergröße die geeignete Zollangabe zu finden. Achte auch auf die Altersangabe in der Produktbeschreibung.
  • Kontrolliere regelmäßig ob das Licht noch funktioniert und die Reifen ausreichend Luftdruck haben. Eine Reifenpumpe ist hierbei eine gute Anschaffung.
  • Passe den Lenker und den Sattel auf die Größe deines Kindes an. Die Füße sollten auf der Pedale aufstehen und mit der Fußspitze auch den Boden erreichen können.
  • Prüfe in regelmäßigen Abständen die Bremsen und die Schaltung. Die Kette und die Schrauben solltest du immer mal wieder mit spezieller Pflege einfetten.

Wartung und Pflege bei Kinderfahrrädern: Das solltest du wissen

Eine sorgfältige Wartung und Pflege sind das A und O. Dadurch wird die Lebensdauer deines Kinderfahrrads deutlich verlängert, sodass es später noch das jüngere Geschwisterchen nutzen kann. Die Kette, die Mechanik des Ständers und alle lösbaren Schrauben sollten regelmäßig nachgefettet werden. Bei nachlassendem Reifendruck müssen die Reifen aufgepumpt werden: Der empfohlene Druck liegt bei 3,0 bar. Außerdem solltest du in regelmäßigen Abständen die Funktionstüchtigkeit der Bremsen und der Lichtanlage überprüfen. Um kleinere Reparaturen wie ein Loch im Schlauch, kannst du dich selbst kümmern. Halte dazu stets einen Werkzeugkasten mit Flickzeug, Ring- und Maulschlüssel, Inbus-Schlüssel, Schraubendreher sowie Ersatzschrauben und einen Ersatzschlauch bereit.

Fazit: Mit Schwung aufs Kinder Fahrrad und die Welt entdecken

Mit robusten und funktionellen Fahrrädern lernen Kinder das Radfahren und radeln sicher durch die Gegend. In der Übersicht findest du noch einmal die wichtigsten Infos zu Kinderfahrrädern zusammengefasst:

  • Mit Laufrädern stärken Kleinkinder ihre motorischen Fähigkeiten und werden spielerisch an das erste Fahrerlebnis herangeführt.
  • Stützräder geben kleinen Entdeckern ein Sicherheitsgefühl beim Fahren und können an den meisten Fahrrädern auch abmontiert werden.
  • Cityräder eigenen sich für kürzere Strecken und erleichtern dank niedrigem Rahmen das Auf- und Absteigen.
  • Mountainbikes sind für längere Radtouren in der Natur ausgelegt und bieten gute Bodenhaftung und Sattelfederung beim Fahren durch holpriges Gelände.
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