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Aluguss Bräter


Ratgeber Bräter

Flache Töpfe für schonend gegartes Fleisch und Gemüse

Als Riesenfan des amerikanischen Thanksgiving hast du es dir zur Berufung gemacht, deiner Familie dieses Jahr den perfekten Truthahn aufzutischen! Damit das Festessen schön gleichmäßig garen kann, hast du in einen extra großen Bräter investiert. Hier passt der Braten komplett hinein und wird von allen Seiten schonend geschmort, bis er außen knusprig und innen herrlich zart und saftig ist. Welcher Brattopf zu deinen Ansprüchen passt und wie du ihn richtig säuberst, liest du hier:

Saftige Braten und Aufläufe: Im Bräter kein Problem!

Dass Fleisch, Fisch, Gemüse sowie Aufläufe und Schmorgerichte im Bräter so gut gelingen, liegt an deren speziellem Aufbau. Bräter sind flacher als normale Fleischtöpfe und haben mindestens 3 mm dicke Wände. Dadurch wird die Wärme besser gespeichert, sodass das Essen gleichmäßig gart. Durch die flache Form kannst du die Speisen außerdem leichter anbraten, ehe du sie langsam schmoren lässt – entweder auf dem Herd, oft sogar durch Induktion, oder klassisch im Backofen.

Um Energie zu sparen,sind Bräter mit Deckel praktisch. Sie halten die Hitze innen und verkürzen damit die Kochzeit. Auch ein schonendes Garen bei niedrigen Temperaturen ist so möglich. Dadurch bleiben die Nährstoffe erhalten und die Aromen kommen toll zur Geltung. Für eine knusprige Bräune kannst du den Deckel kurz vor Ende der Garzeit abnehmen.

Im Unterschied zu Schmortöpfen fallen Bräter ein gutes Stück größer aus. Zudem gibt es sie nicht nur in rund, sondern auch in oval oder rechteckig, sodass du sie passend zu deinem Gericht wählen kannst. Dank feuerfester Henkel lassen sich die großen Brattöpfe gut transportieren und mit farbigen Beschichtungen sehen die urigen Bräter auch beim Servieren dekorativ aus.

Tipp: Die Griffe am Bräter können im Ofen oder auf dem Herd sehr heiß werden. Daher nur mit Topfhandschuhen anfassen. Topfuntersetzer helfen dabei, dass auch der Tisch unversehrt bleibt.

Alu oder Gusseisen? Das richtige Material für deinen Bräter

Bräter unterscheiden sich in erster Linie durch ihr Material. Neben Preis und Optik hat dieses auch Auswirkungen auf die Wärmeleistung und den Geschmack der Speisen. Hier kommt eine Übersicht.

Aluguss: leicht und antihaftbeschichtet

Bräter aus Aluguss bzw. gegossenem Aluminium sind die Leichtgewichte unter den Brattöpfen und vergleichsweise günstig zu haben. Meist haben sie eine Antihaftbeschichtung, sodass du deine Speisen darin ohne viel Fett anbraten kannst, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas anbrennt. Aluguss leitet die Wärme von allen Seiten, wenn auch nicht ganz so effektiv wie Gusseisen. Für Gelegenheitsköche sind diese Bräter jedoch ein solides Einsteigermodell.

Tipp: Bräter mit Deckel aus Glas wirken elegant und bieten gerade Anfängern einen guten Überblick über die Garzeit des Bratens. Sie sind aber auch zerbrechlich und halten nicht so gut warm wie metallene Deckel.

Edelstahl: rostfrei und hygienisch

Edelstahl-Bräter sind ähnlich leicht und günstig wie Aluguss-Modelle. Edelstahl wird schnell heiß, kann die Wärme jedoch nicht so lange speichern, wodurch der Gareffekt gedämpft sein kann. Oft ist der Boden verdickt, damit das Essen von unten mehr Hitze bekommt und sich gut durchbraten lässt. Ein großer Vorteil von Edelstahl: Das Material rostet nicht und gilt als sehr hygienisch. Verwenden kannst du Bräter aus Edelstahl genau wie Aluguss mit allen gängigen Herdarten.

Tipp: Bei einer Nickelallergie solltest du von einem Edelstahl-Bräter absehen, da diese aus einer Mischung von Nickel und Chrom bestehen.

Emaille: bunt und geschmacksneutral

Stahlbräter mit Glaskeramikbeschichtungen aus Silargan oder Emaille glänzen edel und bringen in bunten Farben wie Rot oder Gelb mehr Abwechslung in den Kochalltag. Sie leiten und speichern Wärme sehr gut und sind völlig geschmacksneutral. Das Essen brennt darin nicht fest und wird ähnlich gleichmäßig durchgeschmort wie im klassischen Gusseisen-Bräter. Für ambitionierte Köche sind Emaille- und Silargan-Bräter eine gute Wahl.

Gusseisen: schwer und geschmacksintensiv

Ein Brattopf aus Gusseisen gilt als das höchste der Gefühle, wenn es um Schmorbraten, Aufläufe und Eintöpfe geht. Die Speise wird im Eisen-Bräter von allen Seiten einheitlich erhitzt und warmgehalten – auch von oben. Wie der Rest des Topfes ist der Deckel ebenfalls recht schwer, wodurch er das Innere sicher abriegelt und keine Hitze entweichen lässt. Durch die Patina aus Bratenfettresten entsteht ein intensives Brataroma. Zudem ist das Essen aus dem gusseisernen Bräter besonders gesund, da es darin mit natürlichem Eisen angereichert wird.

Größe und Form: Darauf solltest du bei deinem Bräter achten

In puncto Design unterscheiden sich Bräter vor allem in Größe und Form. Lies hier, wo jeweils die Vorteile liegen und welche Sonderfunktionen die Brattöpfe haben können.

Form: oval oder eckig?

Die Form deines Bräters sollte zu der Speise passen, die du darin zubereiten möchtest. Neben der runden Standardform, wie sie auch für Schnellkochtöpfe gilt, kannst du zwischen rechteckigen und ovalen Brätern wählen. Eckige Modelle eignen sich beispielsweise gut, um Rouladen darin auszubreiten. Größere Fleischstücke, ganze Fische oder Braten bekommst du komplett in einer ovalen Form unter.

Größe: groß oder klein?

Egal, ob oval oder eckig – der Bräter sollte zu den Seiten noch etwas Platz für Gemüse, Pilze oder andere Bratenbeilagen haben. Zudem sollte der Braten im Liegen vollständig hineinpassen, damit er gleichmäßig erhitzt wird. Zu groß sollte der Topf allerdings auch nicht sein, schon um Energie zu sparen. Ab einem Bratengewicht von 4 kg ist ein Bräter mit einem Durchmesser von 40 cm ratsam. Während für kleine Enten ein Durchmesser von 30 cm reicht, solltest du für einen Truthahn einen großen 8-Liter-Bräter einplanen.

Tipp: Miss vor dem Kauf unbedingt aus, ob dein XXL-Bräter auch in deinen Backofen hineinpasst.

Extras: Induktion und Multifunktionsdeckel

Viele Bräter sind induktionsgeeignet, sodass du sie zum Schmoren auf einem passenden Induktionsherd einsetzen kannst. Dabei breitet sich die Hitze nicht von außen, sondern von innen im Topf aus, wodurch der Braten sehr saftig werden kann. Dein Bräter braucht dafür einen magnetischen Boden. Wirf daher vor dem Kauf einen Blick in die Herstellerangaben.

Äußerst praktisch können auch die Deckel selbst sein. Manche Modelle sind multifunktional und lassen sich separat als Auflaufform für Lasagne oder als Pfanne benutzen.

Patina und Reinigung: Vier Pflege-Tipps für deinen Bräter

Wie du deinen Bräter richtig reinigst, hängt zum Großteil von dem Material ab. Hier kommen ein paar Tipps, was du bei der Pflege und dem Züchten einer Patina beachten solltest.

  1. Emaille-Bräter lassen sich wie normale Töpfe per Hand mit Wasser und Spülmittel reinigen.
  2. Bräter aus Aluguss und Edelstahl sind oft sogar spülmaschinenfest. Genaueres verrät dir ein Blick in die Herstellerangaben.
  3. Gusseiserne Bräter solltest du höchstens mit einem trockenen Küchenkrepp und Öl statt Seife säubern – vor allem, wenn du die Patina vom Fett früherer Schmorbraten erhalten willst. Die Patina bildet im Bräter eine natürliche Antihaftbeschichtung, sodass du weniger Fett beim Braten brauchst. Sie verstärkt außerdem das Bratenaroma.
  4. Ist dein Gusseisen-Bräter noch nicht eingebrannt, solltest du dies gleich nach dem ersten gründlichen Reinigen nachholen, damit der Topf nicht rostet. Dafür erhitzt du Raps- oder Sonnenblumenöl bis zum Rauchpunkt und reibst den Brattopf damit ein. Wiederhole den Vorgang einige Male, bevor du deinen Bräter einsetzt.

Fazit: Im Bräter wird dein Schmorgericht gleichmäßig gar

Einen knusprigen Braten, der innen zart und saftig ist, bekommst du so meist nur in einem Bräter zubereitet. Die flachen Töpfe sind wie gemacht, um Fleisch, Fisch oder Gemüse gleichmäßig und schonend zu schmoren. Lies hier zusammengefasst, worauf du beim Kauf achten solltest.

  • Für Einsteiger sind Bräter aus leichtem Aluguss oder Edelstahl empfehlenswert. Sie sind verhältnismäßig günstig, bieten aber eine gute Wärmeleistung. Bei Modellen mit Antihaftbeschichtung brennt das Essen nicht so leicht an und du brauchst weniger Fett.
  • Erfahrene Schmorbratenfans greifen gerne zu emaillierten Stahlbrätern oder dem Klassiker aus Gusseisen. Während Emaille-Bräter geschmacksneutral sind, sorgt die typische Patina im gusseisernen Brattopf für ein besonders intensives Aroma.
  • In Form und Größe solltest du den Bräter auf deine Speise abstimmen. Kleinteilige Gerichte sind gut in kompakten rechteckigen Formen aufgehoben. Um den ganzen Truthahn im Stück zu schmoren, brauchst du einen ovalen Bräter mit Fassungsvermögen von 8 Litern.
  • Viele Bräter lassen sich problemlos in der Spülmaschine reinigen. Gusseiserne Brattöpfe solltest du hingegen nur vorsichtig und trocken abwischen, um den natürlichen Schutzfilm nicht zu gefährden.
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