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Stoffkunde Cord

Alles über den Modeklassiker mit Struktur

18.02.2026 

Cord feiert ein Comeback – und das nicht nur in der Mode. Die gerippte Oberfläche verleiht der Kleidung eine markante Struktur, wirkt gleichzeitig gemütlich und lässig. Auch bei Möbeln wie Sesseln oder Sofas ist Cord-Stoff beliebt, vor allem in Kombination mit skandinavisch inspiriertem Design. Doch was genau ist Cord? Wie pflegt man das Material richtig und eignet es sich für wärmere Tage? Hier findest du Antworten rund um das Thema Cord.

Vier gefaltete Cordstoffe in Grün, Gelb, Braun und Blau auf Tisch mit Schere und Buch

Was ist Cord?

Cord – gelegentlich Kord geschrieben – ist ein robuster Gewebe­stoff mit charakteristischer Längsrippenstruktur. Beide Schreibweisen sind korrekt, Cord ist jedoch die gebräuchlichere Variante im deutschsprachigen Raum. Typisch für Cord ist sein samtiger Griff, der durch die spezielle Webtechnik entsteht.

Das Material gehört zur Gruppe der Florgewebe. Die Rippen entstehen, indem zusätzlich zu den Grundfäden ein sogenannter Florfaden in das Gewebe eingearbeitet wird. Dieser wird nach dem Weben aufgeschnitten und aufgerichtet – so entsteht die typische Struktur. Je nach Breite der Rippen unterscheidet man zwischen:

  • Feincord (Babycord) – sehr schmale Rippen, weich und leicht
  • Grobcord – breitere Rippen, rustikale Optik, oft bei Jacken oder Polstern
  • Manchester-Cord – klassisch mittlere Rippenbreite, oft bei Hosen

Die Geschichte von Cord

Die Ursprünge von Cord reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Erste Varianten des Stoffes wurden in England gefertigt – insbesondere in Manchester, das bis heute namensgebend für den Manchester-Cord ist. Ursprünglich galt Cord als typisches Material für Arbeitskleidung, da es strapazierfähig, warm und langlebig war. Im Laufe des 20. Jahrhunderts fand Cord seinen Weg in die Mode: Besonders in den 1970er-Jahren war er aus Hosen, Jacken und Overalls nicht wegzudenken. Heute erlebt der Stoff ein Comeback – als Retro-Statement in der Mode, aber auch als Bezugsmaterial für moderne Polstermöbel.

Woraus besteht Cord?

Cord ist kein eigenständiger Faserstoff, sondern eine Gewebeart. Die Zusammensetzung des Materials variiert je nach Verwendungszweck. Am häufigsten wird Cord aus Baumwolle oder Baumwollmischungen gefertigt. Moderne Materialmixe enthalten Elasthan für mehr Bewegungsfreiheit oder Polyester für höhere Strapazierfähigkeit.

Typische Materialkombinationen:

  • 100 % Baumwolle für einen natürlichen Look
  • Baumwolle mit Polyester für formstabile, pflegeleichtere Stoffe
  • Baumwolle mit Elasthan für dehnbaren Cord (z. B. bei Hosen)

Bei Cord-Polstermöbeln sorgt ein höherer Kunstfaseranteil oft dafür, dass der Stoff belastbarer und weniger knitteranfällig ist.

Eigenschaften von Cord

Cord überzeugt durch eine Kombination aus Robustheit, Komfort und markanter Optik. Die charakteristische Rippenstruktur macht den Stoff nicht nur optisch interessant, sondern auch funktional. Je nach Rippenbreite und Materialmischung variiert die Haptik von weich und geschmeidig bis zu fest und strukturiert. Cord ist:

  • strapazierfähig und abriebfest – ideal für langlebige Kleidung und Polstermöbel
  • wärmend, vorwiegend in dichterer Ausführung wie Grobcord
  • pflegeintensiver als glatte Gewebe, da der Flor empfindlich auf Reibung reagieren kann
  • formstabil und knitterarm, besonders in Varianten mit Polyesteranteil
  • atmungsaktiv, wenn aus Baumwolle gefertigt – angenehm auf der Haut

Wofür wird Cord verwendet?

Cord ist vielseitig einsetzbar und kommt sowohl in der Bekleidung als auch im Interior-Bereich zum Einsatz. Durch seine robuste Struktur eignet er sich hervorragend für Textilien, die stark beansprucht werden. In der Mode wird Cord häufig für Hosen, Jacken, Röcke und Hemden verwendet – besonders in der kühleren Jahreszeit. Leichte Cord-Varianten wie Feincord sind für Shirts und Kleider im Frühjahr und Sommer beliebt. Im Wohnbereich ist Cord-Stoff vor allem bei Sofas, Sesseln oder Kissen gefragt – hier punktet er mit seiner markanten Textur und wohnlichen Ausstrahlung.

Cord im Sommer – geht das?

Cord wird traditionell eher mit Herbst und Winter assoziiert – dicke Cord-Hosen, weiche Jacken und warme Farben. Doch auch für den Sommer gibt es passende Varianten. Feincord oder leichter Stretch-Cord lassen sich gut zu luftigen Kleidungsstücken verarbeiten, etwa zu Hemden, Röcken oder locker geschnittenen Hosen.

Vorteile von Sommer-Cord:

  • atmungsaktive Baumwollbasis
  • angenehmer Griff selbst bei Wärme
  • strukturierte Optik als modisches Statement

Wichtig ist die Wahl des richtigen Schnitts und Gewichts – dicke Grobcord-Modelle sind für heiße Tage eher ungeeignet.

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Cord waschen und pflegen: So bleibt das Material schön

Cord sieht robust aus, ist aber empfindlicher, als man denkt. Die weiche Florstruktur kann sich bei falscher Behandlung schnell abnutzen oder verhärten. Deshalb ist schonende Pflege wichtig.

 

Wie wäscht man Cord richtig?

  • Vor dem Waschen auf links drehen, damit der Flor länger schön bleibt
  • Fein- oder Schonwaschgang wählen bei max. 30 Grad bis 40 Grad
  • Flüssigwaschmittel statt Pulver verwenden, um Rückstände zu vermeiden
  • Nicht schleudern oder nur mit geringer Umdrehung
  • Bügeln bei niedriger Temperatur, am besten mit einem Tuch als Schutz

 

Wie bekommt man Cord wieder weich?

Wenn Cord nach dem Waschen hart wirkt, helfen Dämpfen, sanftes Bürsten und Lufttrocknung. So bleibt der Flor geschmeidig und der Stoff angenehm tragbar.

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