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Hochauflösendes Bild, scharfe Farben und schnelle Bewegungsabläufe – jeder PC-Nutzer setzt bei seinem Monitor andere Schwerpunkte. Dieser Ratgeber gibt dir einen Überblick zu den wichtigsten Auswahlkriterien und hilft dir ein Display zu finden, das zu deinen Ansprüchen passt.


Ratgeber Monitore

Flache PC-Bildschirme zum Arbeiten und Spielen

Monitore mit einem exzellenten Leistungsspektrum sorgen für eine hochwertige Arbeitsatmosphäre. Ob Monitore für Computerspiele oder das Home-Office, den jeweiligen Anforderungen gemäß bietet die Auswahl die perfekte Lösung. Auf dem neuesten Stand der Entwicklung überzeugen sie mit hochauflösenden Bildschirmwerten in HD-Qualität. Dank dynamischem Kontrast in millionenfacher Auflösung ist ein harmonisches Bild garantiert. Integrierte Lautsprecher erzielen mit ihrem Klangvolumen erstaunliche Ergebnisse und bestechen durch ihre elegante Einlassung in das Design.

Verbindung und Anzeige: Darum ist der Monitor so wichtig

Neben Rechner, Tastatur und Maus macht der Monitor einen Computer komplett. Er ist das Verbindungsglied zwischen Hardware und Nutzer. Erst auf dem Bildschirm erwachen Bilder, Videos und Spiele im Großformat und mit hoher Auflösung zum Leben. Doch ein leistungsstarkes Anzeigegerät ist nicht nur für Gamer und Grafiker wichtig. Auch im Homeoffice brauchst du ein ausreichend großes Display, um Texte schreiben, im Internet zu recherchieren und E-Mails schreiben zu können.

Damit deine Augen beim langem und konzentrierten Arbeiten am Computer nicht ermüden und deine Nackenmuskeln entspannt bleiben, sind viele Bildschirme ergonomisch gebaut. Hierfür gibt es höhenverstellbare Monitorständer oder spezielle Halterungen, mit denen du das Display nach deinen Wünschen neigen kannst. Zudem sind die modernen Modelle durchweg flach gebaut und nehmen dadurch weniger Platz auf deinem Schreibtisch ein.

Tipp: Für einen stimmigen Look wählst du einen Monitor, der farblich zum Rechner und deinem anderen PC-Zubehör passt. Alternativ kannst du auch direkt zu einem einheitlichen PC-Set greifen.

TN, VA oder IPS? Zwischen diesen Panels kannst du wählen

Klassische LCD-Bildschirme (Liquid Crystal Display) bestehen aus mehreren durchsichtigen Schichten von Flüssigkristallen, die zusammen das sogenannte Panel formen. Dabei haben sich drei Displaytechnologien durchgesetzt, die sich jeweils in Preis, Farbwiedergabe und Reaktionszeit unterscheiden. Worin die Vorteile der einzelnen Panels liegen und für welche PC-Nutzer sie sich anbieten, zeigt dir diese Übersicht.

TN-Panel: schnell und stromsparend

Am weitesten verbreitet sind leicht körnige Monitore mit TN-Panel (Twisted Nematic). Dank der relativ einfachen Technik sind diese Bildschirme vergleichsweise günstig undreagieren besonders schnell (unter 1 ms) auf Farbveränderungen. Das macht sie zu beliebten Einsteigermodellen für Gamer, denn das Bild bleibt selbst bei raschen Spielbewegungen scharf.

Ein weiterer Pluspunkt: Im Betrieb verbrauchen TN-Panels recht wenig Strom. Abzüge gibt es in der Farbtreue. Je nach Blickwinkel können die Farben abweichen und auch Kontraste lassen sich mit der einfachen Technik nicht völlig genau darstellen.

VA-Panel: kontraststark und farbecht

Monitore mit MVA- (Multi Domain Vertical Alignment) oder PVA-Panels (Patterned Vertical Alignment) sind leicht glänzend undbesonders kontraststark. Hell-Dunkel-Übergänge und Grauabstufunge­­n werden detailgetreu wiedergegeben. Auch die Farben wirken originalgetreu und intensiv, was Hobby-Grafiker bei der Bildbearbeitung freuen dürfte.

Da die VA-Technik jedoch recht hohe Reaktionszeiten hat und entsprechend langsamer funktionieren, eignen sich VA-Panels weniger für Gamer. Zum Arbeiten im Homeoffice sind diese Monitore in jedem Falle schnell genug.

IPS-Panel: grafikstark und flexibel

Bildschirme mit IPS-Panel (In Plane Switching) gehören aufgrund ihrer aufwändigen Displaytechnik zum höherpreisigen Monitor-Segment. Dafür bieten sie die höchste Farbtiefe (bis zu 10 Bit) sowie sehr gute Kontrastwerte – und das aus den verschiedensten Blickwinkeln, also auch, wenn du schräg von der Seite auf den Bildschirm schaust. Dabei sind IPS-Panels ähnlich reaktionsschnell wie TN-Panels (etwa 5 ms), was sie auch für grafikbegeisterte Gamer attraktiv macht.

Zur professionellen Bild- und Videobearbeitung sind IPS-Monitore ebenso eine gute Wahl wie für alle, die viel Zeit vor dem Computer verbringen. Die hohe Blickwinkelstabilität und die matte Anti-Glare-Beschichtung sindsehr angenehm fürs Auge. Ein Effekt, der durch einen abgerundeten Bildschirm verbessert wird. Entsprechende Curved-Monitore sind zurzeit nur mit IPS-Panel erhältlich.

Auflösung bis Anschluss: Die wichtigsten Kriterien im Überblick

Um bei der Fülle an Herstellerangaben den Überblick zu behalten und einen Monitor für deine Ansprüche zu finden, haben wir dir hier die wichtigsten technischen Auswahlkriterien aufgeschlüsselt.

Bildschirmauflösung: Full HD bis Ultra HD

Die Bildschirmauflösung gibt an, wie viele Bildpunkte bzw. Pixel dein Monitor anzeigen kann. Je größer die Auflösung ist, desto mehr Details sind auf dem Monitor erkennbar. Dabei richtet sich die genaue Display-Auflösung nach der Bildschirmgröße und dem jeweiligen Bildschirmformat.

Eine der gängigsten Auflösungsgrößen ist Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Die bis dato schärfste Auflösung haben 4-k-Monitore, die mit 3.840 x 2.160 Pixeln im-Ultra HD-Bereich liegen. Um ein solches Ergebnis ausspielen zu können, brauchst du allerdings auch die passende Grafikkarte.

Tipp: Über die „Bildschirmeinstellungen“ des Betriebssystems lässt sich die Display-Auflösung ändern. Da dabei viele Bilddetails verloren gehen können, ist es empfehlenswert bei der nativen Auflösung zu bleiben. Gemeint ist damit die vom Hersteller festgelegte Bildschirmauflösung. Sie gibt an, welche Pixelmenge dein Monitor ohne Grafikeinbuße darstellen kann.

Bildschirmgröße: 17 bis 43 Zoll

Die Bildschirmgröße bezieht sich auf die Bildschirmdiagonale, die du vom unteren linken Displayrand bis zur rechten oberen Ecke misst. Angegeben wird der Wert in Zoll, wobei ein Zoll 2,54 cm entspricht. Bei Computer-Monitoren sind Größen zwischen 17 und 30 Zoll erhältlich. Wie detailreich das Bild dabei ist, hängt dabei auch von der jeweiligen Bildschirmauflösung ab.

  • 17- bis 19-Zoll-Monitore werden gerne als Zweit-Bildschirm genutzt. Sie nehmen kaum Platz auf dem Schreibtisch weg, das kleine Display erschwert auf Dauer jedoch das Arbeiten.
  • 22- Zoll-Monitore eignen sich ebenso für konzentriertes Arbeiten und Spielen am Computer. Du hast genug Platz, um mehrere Anwendungen nebeneinander zu öffnen. Empfehlenswerte Auflösung: 1680 x 1050.
  • 24- bis 27-Zoll-Monitore sind eine gute Wahl für Grafiker und Gamer. Die Bildschirmauflösung sollte mindestens im Full-HD-Bereich liegen. Für 27-Zoller empfiehlt sich eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel.
  • 30- bis 43-Zoll-Monitore machen Sinn, wenn du professionell Videos schneidest oder deinen PC hauptsächlich zum Filmeschauen nutzt. Hier kannst du über eine Ultra-HD-Auflösung nachdenken. Achte darauf, dass deine Tischplatte breit und tief genug für deinen Monitor ist.

Tipp: Für gesundes Arbeiten am PC sollte zwischen deinen Augen und dem Monitor ein Mindestabstand von 50 cm sein. Ab einer Displaygröße von 20 Zoll empfiehlt sich ein Abstand von mehr als 70 cm, bei 30-Zoll-Bildschirmdiagonale sogar über 90 cm.

Bildschirmformat: Seitenverhältnis 4:3 bis 23:9

Mit „Displayformat“ ist das Seitenverhältnis von Höhe zu Breite gemeint. Hier ist ein Trend zum Breitbildformatzu beobachten. Das ist auch der Grund dafür, dass das alte, fast quadratische 4:3-Format kaum noch hergestellt wird. Durchgesetzt haben sich Computer-Bildschirme im 16:9-Format mit Full-HD-Auflösung, die dem Seitenverhältnis beim Fernseher entsprechen. Darauf lassen sich bequem Filme anschauen und das Multitasking mit mehreren geöffneten Programmfenstern wird ebenfalls unterstützt.

Im Kommen sind Monitore im 21:9-Format mit 2.560 x 1.080 Pixeln. Sie greifen das Kinoformat auf und richten sich in erster Linie an Gamer und Cineasten. Noch eine Nummer breiter ist das Ultra-Breitbildformat mit einem Seitenverhältnis von 23:9 und 3.840 x 1.080 Bildpunkten, das zwei nebeneinanderstehenden Monitoren entspricht.

Bildwiederholungsrate: 60 bis 200 Hertz

Die Bildwiederholungsrate wird in Hertz gemessen und besagt, wie viele Einzelbilder der Monitor pro Sekunde darstellen kann. Für eine ruckelfreie Bildfolge reichen 60 Hertz, geschmeidiger wird der Bildeindruck bei 75 oder 100 Hertz. Ab einer Bildschirmauflösung in Full HD lohnt sich ein 100-Hertz-Monitor, um die Bewegungen scharf und flüssig abzubilden. Für 3D-Filme und schnelle PC-Spiele darf es auch eine Bildwiederholungsrate von 144 Hertz sein.

Tipp: Je größer der Monitor ist, umso höher sollte die Bildwiederholungsrate sein, da ein unscharfes Bild hier mehr stört bzw. stärker auffällt.

Anschlüsse: DVI bis DisplayPort

Um das Display mit der Grafikkarte deines Computers oder anderen Geräten zu verbinden, haben sich digitale Monitor-Anschlüsse durchgesetzt. Zu den Standards für die Ton- und Bildübertragung in Full HD gehört eine HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface). Darüber kannst du ebenfalls Spielkonsolen an deinen Monitor anschließen. Der kleinere DisplayPort-Anschluss eignet sich sogar für Bilder in Ultra-HD-Qualität. Über kompakte USB-Anschlüsse lassen sich neben Maus, Headset und Smartphone auch USB-Sticks und Festplatten mit dem Bildschirm verbinden.

Tipp: Hat dein PC-Monitor lediglich einen DVI- (Digital Visual Interface) oder einen analogen VGA-Anschluss (Video Graphics Array), benötigst du selbst bei integrierten Lautsprechern noch ein separates Soundkabel, da per DVI und VGA nur Bilder, aber kein Ton übertragen werden.

Fazit: Monitore öffnen neue (Spiel-) Welten

Mit dem richtigen Monitor kannst du nicht nur bequemer und augenschonender arbeiten, sondern auch Filme oder Computerspiele in hoher Bildqualität genießen. Bei der Wahl des Displays kommt es vor allem darauf an, wofür du deinen Computer hauptsächlich nutzt. Hier kannst du zusammengefasst nachlesen, welcher Monitor zu welchem PC-Nutzer passt:

  • Für klassische Büro-Arbeiter genügt ein 19- bis 22-Zoll-Standard-Monitor mit Full-HD-Auflösung, gängiger 60-Hertz-Bildwiederholungsrate und einem preiswerten TN-Panel.
  • Wer gerne zockt, braucht einen Monitor mit schneller Reaktionszeit: Ein integriertes TN-Panel (Twisted Nematic) und eine hohe Bildwiederholungsrate sorgen für den ultimativen Spielspaß.
  • Ambitionierte Gamer, die rasante Action-Spiele mögen, sind gut mit einem reaktionsschnellen TN-Display beraten. Für eine flüssige Bilderfolge in Ultra-HD-Qualität sollte es bei einem großen 27- bis 30-Zoll-Bildschirm eine Bildwiederholungsrate ab 144 Hertz sein.
  • Für leidenschaftliche Filmfans darf es ein 4k-Curved-Monitor mit IPS-Panel von 30–43 Zoll sein. Ein Seitenverhältnis von 21:9 ist ans Kinoformat angelehnt. Dabei sorgt eine Bildwiederholungsrate von 144 Hertz aufwärts für ein klares und scharfes Bild.
  • Für kreative Grafiker sind farbintensive IPS-Displays angesagt. Bearbeitest du eher Bilder reichen bereits 60 Hertz und 27 Zoll im klassischen 16:9-Format. Bei großformatigen Videoprogrammen sind dagegen 4k-Monitore mit 40-Zoll-Bildschirmdiagonale praktisch.

Bedenke bei der Auswahl grundsätzlich: Der Monitor ist das Fenster zur Computerwelt, meist sitzen wir täglich mehrere Stunden davor. Es lohnt sich also, in ein hochwertiges Gerät zu investieren. Zumal gute Monitore sehr langlebig sind über mehrere Computergenerationen hinweg genutzt werden können. Jetzt bei Baur Monitor auf Rechnung kaufen und bequem nach Hause liefern lassen.

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