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Das Baby ist da und in aller Regel ist die Freude darüber riesengroß! Doch neben aller Begeisterung für dein Kind haben die meisten Eltern doch auch ein wenig Sorge, ob sie mit dem neuen Erdenbürger alles richtig machen. Aus diesem Grund findest du im Folgenden Ratgeber ein paar Tipps rund um das richtige Kinderbett.


Babybetten

„Juhu, wir werden Eltern!“ - Die nächsten Monate werden sehr aufregend. Du musst an vieles denken und für deinen kleinen Sprössling ein Kinderzimmer einrichten, in dem es sicher und gut schlafen kann. Das richtige Babybett zu finden bedeutet viel Verantwortung und wir wollen dir hier eine Hilfestellung geben.

Welche Babybetten gibt es?

Das Baby- und Kinderbett ist das wichtigste Möbel im Kinderzimmer. Diese Bett-Typen gibt es: Beistellbettchen werden neben das Elternbett gestellt und können auf einer Seite geöffnet werden. Stubenwagen oder Wiege: Das sind Schlafnestchen, die den Vorteil haben, dass man sie durch die Wohnung schieben kann, da sie Rollen am Gestell haben. Der Nachteil ist: Die Babys wachsen sehr schnell raus und können, sobald sie sich hochziehen, über den Rand fallen. Babybetten: Eigentlich die richtige Wahl, denn sie wachsen mit den Kindern mit. Schon ganz kleine Babys können darin liegen. Und wenn die Gitterstäbe mit Nestchen gepolstert werden, fühlt sich das Kind darin geborgen. Später können sie leicht zu einem Kinderbett umgebaut werden.

Worin unterscheiden sich Babybetten voneinander?

Beistellbettchen, Wiegen und Stubenwagen sind kleine Nestchen für die Babys. Das Babybett hingegen wächst von klein auf mit und wird zum Kinderbett - Du brauchst keine zwei Anschaffungen. Durch die Höhenverstellbarkeit des Lattenrosts kannst du das Bett der Entwicklung deines Babys anpassen. So kann das Kind nicht über den Rand fallen.

Worauf sollte ich beim Kauf von Babybetten achten?

Ein Kind kann bis zum vierten Lebensjahr in diesem Bett schlafen. Am besten ist es, wenn es mindestens drei sogenannte Schlupfsprossen gibt, die man entfernen kann. Die Höhenverstellbarkeit des Lattenrosts ist ein weiteres Kaufkriterium. Denn nur so kannst du das Bett immer weiter absenken. Zudem ist wichtig, dass die Matratze von unten her belüftet wird und auf einem beweglichen Lattenrost liegt. Eine Holzplatte ist als Lattenrost-Ersatz nicht geeignet. Die Gitterstäbe müssen senkrecht stehen und einen Abstand zwischen 4,5 cm und 6,5cm haben. Ein klassisches Kinderbettchen hat eine Breite von 70cm bis 80cm und eine Länge von 120cm bis 140cm. Viele Modelle lassen sich danach zu einem Kinderbett umbauen.

Wie sicher sind Babybetten - worauf muss ich achten?

Babybetten sind sicher, wenn sie das GS-Prüfsiegel oder GS-Prüfzeichen tragen. Du findest es an der Unterseite des Babybettchens. Der Abstand der Gitterstäbe (4,5cm bis 6,5 cm) muss gewährleistet sein, damit sich das Baby den Kopf nicht einklemmen kann. Zudem sollten die Ecken abgerundet und keine spitzigen Kanten am Bett vorhanden sein. Zwei bis drei Schlupfsprossen sind wichtig. Außerdem sollte das Bett stand- und kippfest sein.

Welche Funktionen sollten Babybetten haben?

Die meisten unserer Bettchen haben verstellbare Lattenroste. So kann die Liegehöhe immer an die Größe und die Entwicklung des Kindes angepasst werden. Zu Beginn entlastest du beim Hinein- oder Herausheben des Babys deinen Rücken, in dem du den Lattenrost möglichst hoch (aber mindestens 30 cm zum Rand) einstellst. Sobald das Kind anfängt sich am Gitter hoch zu ziehen, solltest du allerdings den Lattenrost nach unten versetzen, um die Sicherheit des Sprösslings nicht zu gefährden. Viele Betten haben Schlupfsprossen. Damit wird dem Kind die Möglichkeit gegeben, das Bett auf sichere Weise selbständig zu verlassen.

Wie lange kann ich das Babybett nutzen?

Babybetten sind mittlerweile so wandelbar, dass man sie lange Zeit nutzen kann. Die verstellbaren Lattenroste bieten die Möglichkeit anfangs den Rücken der Eltern zu entlasten, wenn sie das Baby ins oder aus dem Bett heben. Später kann man den Lattenrost niedriger stellen, um beim eigenständigen Ein- und Aussteigen die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten. Für einige Modelle gibt es auch separat bestellbare Erweiterungsseiten. Damit ist das Babybett später zum Juniorbett umbaubar.

Welches Material ist am besten?

Babybetten aus Holz sind am gesündesten für dein Baby. Besonders ist auf den Lack zu achten. Der sollte - egal, in welcher Farbe - schweiß- und speichelfest sein und keine Schadstoffe enthalten. Das gilt auch für das Zubehör wie die Matratze und die Bett-Textilien.

Für welches Alter sind Gitterbetten geeignet?

Das Gitterbett eignet sich vor allem für Säuglinge und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr. Diese Altersbeschränkung erklärt sich aus der Funktion des Gitterbetts: Es lässt sich nämlich durch die abnehmbare Gitterfront und die verstellbare Liegefläche als "Balkonbett" nutzen, das direkt ans elterliche Bett anschließt. Ein Umstand, den besonders stillende Mütter zu schätzen wissen. Mit zunehmendem Alter lässt sich außerdem die Liegefläche immer tiefer stellen, so dass das Gitterbett irgendwann allein stehen kann. Spätestens ab dem vierten Lebensjahr empfiehlt sich jedoch der Wechsel zu einem robusteren Kinderbett. In diesem Lebensalter entdecken Kleinkinder nämlich die Freuden des Kletterns und versuchen gerne Mal, über die Stangen zu steigen oder sich hindurchzuzwängen. Diese Versuche können gefährlich sein und sind ein Hinweis für den Wechsel in ein größeres Kinderbett. Manchmal hilft ein eigenes Bett aber auch beim Trockenwerden, damit die Kinder alleine die Toilette aufsuchen können. Teilweise ist das Kind auch schlicht und ergreifend aus dem Bett herausgewachsen oder es muss dem neuen Geschwisterchen Platz machen. In jedem Fall empfiehlt es sich, das neue Kinderbett an die Stelle des alten Bettes zu stellen: Das erleichtert deinem Kind den Übergang.

Wo stelle ich das Babybett auf?

Ein Kinderbett sollte niemals vor einer Tür oder einem Fenster stehen, sonst wird der Schlaf des Babys durch Luftzug und Unruhe gestört. Auch an der Heizung hat ein Kinderbett nichts zu suchen, da die Schleimhäute des Kindes noch äußerst empfindlich und infektanfällig sind. Am besten wird das Kinderbett an eine Innenwand geschoben, die nicht auskühlen kann und durch die keine Rohrleitungen verlaufen. Hilfreich ist es auch, das Kinderbett so hinzustellen, dass es leicht von der Tür aus einsehbar ist.

Warum sind Kinderbetten höhenverstellbar?

Kinderbetten für Babys lassen sich zwei- bis dreifach in der Höhe verstellen, wobei die höchste Ebene für Säuglinge bis zum 6. Lebensmonat gedacht ist. Die verstellbare Höhe erleichtert den Eltern das Herausheben des Kindes, da sie sich nicht so weit hinab bücken müssen. Mit zunehmendem Alter versucht das Kleinkind sich aufzurichten oder hochzuziehen. Hier sorgt das Herabsetzen der Liegefläche dafür, dass das Kind nicht herausfällt und sich verletzt.

Was ist bei der Umstellung auf ein größere Kinder Betten zu beachten?

Viele Kinder müssen gar nicht in ein größeres Kinderbett umziehen: Sie haben ein Gitterbett, dass sich zum Juniorbett umbauen lässt. Die Investition in so ein Bett kann durchaus sinnvoll sein, denn man spart zunächst Geld für ein „Folgebett“ und das Kind muss sich nicht an eine neue Schlafstätte gewöhnen. Wenn es aber doch notwendig ist, dass das Kind ein neues Bett bekommt – weil sein Gitterbett eben nicht „mitwächst“ oder ein Geschwisterchen das Babybett benötigt, klappt die Umstellung meistens relativ problemlos. Es kann aber durchaus passieren, dass das Kind sich zunächst sträubt. Dies kann vor allem Erstgeborene betreffen, denn bei Geschwisterkindern ist es eher so, dass sie den Älteren nacheifern möchten und sich in einem Juniorbett „größer“ fühlen. Um eine möglichst „sanfte“ Umstellung zu erreichen, ist es sinnvoll, das neue Kinderbett an dieselbe Stelle zu stellen wie das alte und zunächst die alte geliebte Bettdecke beizubehalten. Den Umzug als kleines Fest zu begehen und beispielsweise die Eltern einzuladen, kann ebenfalls hilfreich sein. Anfangs kann es dabei ratsam sein, das größere Bett gegen ein Herausfallen zu sichern, beispielsweise indem man einen Stuhl vors Bett stellt.

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