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Herren-Regenjacken

Ob bei Stark- oder Nieselregen: Mit unseren Herren-Regenjacken bleibst du trocken. Hier verraten wir dir, welche Faktoren du bei der Auswahl berücksichtigen solltest.

Welche Kriterien muss eine gute Regenjacke erfüllen?

Die Qualität einer Herren-Regenjacke wird vorrangig an der Membran bemessen. Die Membran ist eine poröse Kunststoffbeschichtung, die an der Innenseite der Jacke angebracht ist. Diese Spezialschicht ist dafür verantwortlich, dass die Regenjacke wasserdicht bleibt. Darüber hinaus sollte sie auch atmungsaktiv sein, vor Wind und Kälte schützen und einen hohen Tragekomfort bieten.

Was ist ein Z-Liner?

Von einem sogenannten Z-Liner sprechen Experten, wenn die Membran nur lose zwischen dem Außen- und Innenfutter befestigt ist, zum Beispiel wenn die Schicht nur an Kragen, Saum und Ärmeln eingehängt wurde. Z-Liner sind daher auch preisgünstiger, eignen sich aber nur für leichte Anforderungen. Denn bei Regen saugt sich das Obermaterial recht schnell voll, wird schwer und trocknet langsam - auch wenn die Membran Feuchtigkeit von der Haut abhält. Hinzu kommt, dass sich das Wasser über das Innenfutter der Ärmel in die Jacke hinein ziehen kann. Besser ist es, Du wählst ein 2- oder 3-lagiges Modell (Lagen-Laminat): Darin ist die Membran rundum befestigt.

Woran erkenne ich die Leistungsfähigkeit?

Um den Leistungsumfang einer Regenjacke zu bemessen, solltest du auf die Angaben der Wassersäule achten. Die Wassersäule gibt an, welche Wassermengen notwendig sind, um den Stoff zu durchweichen und in das Gewebe vorzudringen. Gemäß DIN 343 ist eine Wassersäule von 800 Millimetern ausreichend, um ein Kleidungsstück nach Klasse 2 wasserdicht nennen zu dürfen. Empfohlen wird aber immer ein Richtwert von 1.300 mm (Klasse 3). Für kurze Trekkingtouren in der Ebene reichen diese Werte aus, nicht jedoch für sportliche Aktivitäten in Höhenlagen bei lange anhaltendem Regen. Generell gilt: Je höher die Wassersäule, desto leistungsstärker die Regenjacke.

Wie ermittelt sich die Wassersäule von Funktionsbekleidung?

Die Wassersäule fungiert als Maßeinheit für die Dichte eines Stoffes. Um sie zu ermitteln, werden 10 cm2 des zu untersuchenden Materials unter einer Mess-Säule aufgespannt. Der Zylinder wird dann mit Wasser gefüllt - und zwar so, dass sich der Druck auf den Stoff pro Sekunde um 10 Millimeter erhöht. Daraufhin wird die Zeit bemessen, innerhalb der sich auf der Rückseite des Stoffes der dritte Wassertropfen gebildet hat. Das geschieht nämlich, wenn das Wasser durch das Gewebe dringt. Ist der dritte Tropfen zum Beispiel nach 20 Sekunden aufgetreten, besitzt der Stoff eine Wassersäule von 200 mm.

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