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Boleros

Eigentlich stammt der Bolero aus dem Stierkampf - und ist dabei doch so feminin und zart. Neben der klassischen, langärmeligen Variante führen wir auch kurzärmelige Taillenjäckchen, Modelle zum Binden, Knöpfen, mit elegantem Stehkragen oder romantischem Spitzenbesatz. In der Regel kommen feine, weiche Stoffe zum Einsatz, zum Beispiel Baumwolle, Jersey oder Viskose.

Woher stammt eigentlich der Bolero?

Unter einem Bolero versteht man ein kurzes Jäckchen, das maximal bis zur Taille reicht. Traditionell hatte es lange Ärmel, war vorne offen und wurde von spanischen Stierkämpfern getragen. Der kurze Schnitt setzte nicht nur die athletische Figur der Toreros vorteilhaft in Szene, sondern ließ auch viel Bewegungsfreiheit bei schnellen und gefährlichen Aktionen. Schon im 19. Jahrhundert hat auch die spanische Damenwelt das Taillenjäckchen für sich entdeckt. Die Frau von Welt trug den Bolero zur Krinoline, im 20. Jahrhundert erlebte er dann ein Revival als perfektes Accessoire zum weit schwingenden Petticoat. Heute haben die schicken Kurzjacken einen festen Platz in der Modewelt.

Die Farbwahl

Boleros gibt es in den unterschiedlichsten Designs und Mustern. So schön die Vielfalt auch ist – mit einem unifarbenen Modell bleiben Sie flexibel. Die Varianten mit Mustern und Farbmix sind sehr hübsch, bieten aber weniger Kombinationsmöglichkeiten. Gemusterte und mehrfarbige Jäckchen sehen nämlich nur zu weißen oder schwarzen Shirts gut aus. Einfacher kombinieren lässt sich hingegen ein Bolerojäckchen in einer Farbe – ganz gleich ob tiefes Schwarz, auffälliges Gelb oder modisches Türkis. Einfache Outfits lassen sich so schnell und unkompliziert aufpeppen.

Der Wickelbolero – die modische Variante

Der Wickelbolero ist eine spezielle Sonderform des Bolerojäckchen. Das Modell wird figurnah am Körper getragen und vorne verschlossen. Enganliegend ist es vor allem wegen seiner Form und Verschlussart: Ein Wickelbolero wird an der Front übereinandergeschlagen und im Rücken zusammengebunden. Es kann aber auch über Kreuz geführt werden, so dass die Bindung vorne fixiert wird. Gemeinsam mit dem Bolero hat der Wickelbolero seine kurze, taillierte Form. Diese Kurzjacken in Wickeloptik sehen ebenso gut aus und betonen die Taille.

Wem stehen Boleros?

Durch den kurzen Schnitt betonen Boleros vor allem die Taille und setzen weibliche Kurven gekonnt in Szene. Die Jackenform bringt Oberweite, Körpermitte und einen knackigen Po schön zur Geltung. Deshalb steht sie schlanken Frauen und Damen mit weiblichen Kurven besonders gut. Wer etwas molliger um Bauch und Hüften ist, sollte unter dem Jäckchen ein langes, weit fließendes Oberteil tragen, das die kleinen Problemzonen kaschiert. Kleine Frauen schummeln sich mit einem Bolero ein paar Zentimeter größer, denn die nach oben verlegte Taille streckt optisch und zaubert lange Beine.

Welche Shirtjacken machen schlank?

Ein kleines Bäuchlein oder weibliche Hüften kaschierst du am besten mit länger geschnittenen Shirtjacken, die weich fließend fallen und die Figur umschmeicheln. Ideal sind Modelle in A-Linie, die nach unten hin etwas weiter werden. Acht darauf, dass die Shirtjacke nicht auf der kräftigsten Stelle der Hüfte endet, da das die Aufmerksamkeit dorthin lenkt. Vertikale Betonungen wie ein schmaler, langer Schalkragen strecken optisch.

Wodurch zeichnet sich eine Bolero-Jacke aus?

Ein Bolero ist ein kurzes Taillen-Jäckchen, das nur den oberen Oberkörper bedeckt. Traditionell hat es lange Ärmel und wird vorne offen getragen. Mittlerweile gibt es aber auch viele andere Varianten. Ursprünglich wurde die kecke Jackenform für die spanischen Stierkämpfer entworfen. Die Torreros trugen sie als Teil ihres klassischen Outfits und brachten darin ihre athletische Figur besonders gut zur Geltung. Doch schon seit dem 19. Jahrhundert hat das kurze Jäckchen in der Damenmode Einzug gehalten und erfreut sich seither ungetrübter Beliebtheit.

Zu welcher Figur passt ein Bolero?

Der Bolero ist ein wahrer Figurschmeichler. Durch seinen kurzen Schnitt verlegt er die Taille etwas nach oben und lässt die Beine dadurch länger wirken. Gleichzeitig zaubert das kurze Jäckchen eine feminine Sanduhr-Silhouette und setzt weibliche Kurven gekonnt in Szene. Wer kleine Pölsterchen um die Körpermitte kaschieren möchte, trägt unter dem Kurzjäckchen ein dünnes, weit-fließendes Oberteil, zum Beispiel eine Longtunika oder ein Longshirt.

Boleros stehen auch molligen Damen hervorragend. Neben Blazern und Cardigans eignen sie sich zum Beispiel wunderbar, um kräftige Arme zu kaschieren. Besonders Ärmel mit Spitze lassen unerwünschte Problemzonen geschickt verschwinden. Bei üppigem Busen oder breiten Schultern sind Boleros, die unter der Brust zusammengebunden werden, eine gute Wahl. Dadurch entsteht ein tiefer V-Ausschnitt, der dein Dekolleté toll in Szene setzt und den Oberkörper schmaler wirken lässt. Die Bindung in der Körpermitte zaubert eine schlankere Taille und lenkt von der Schulterpartie ab. Damen, die ihr Bäuchlein verstecken möchten, entscheiden sich gerne für offene Boleros mit lockerem Sitz, da sie weniger taillenbetont sind und so den Bauchbereich aus dem Fokus nehmen. Kräftige Damen greifen zudem am besten zu Boleros in dunklen Farben wie Schwarz oder Dunkelblau. Auf diese Weise lassen sich ein paar weitere Kilos wegschummeln.

Zu welchen Anlässen kann man Boleros tragen?

Da es Boleros in den verschiedensten Designs gibt, können sie bei unterschiedlichen Anlässen eine stilsichere Wahl sein. So lassen sie sich beispielsweise prima zum Cocktailkleid tragen und sorgen auf der nächsten Party oder beim romantischen Date für einen tollen Auftritt. In klassischem Schwarz sind sie eine elegante Ergänzung zum souveränen Businesslook, der aus Stiftrock, engem Top und Pumps bestehen kann. Auch als Hochzeitsgast kannst du in ein Bolerojäckchen schlüpfen. Verzichte dabei jedoch auf ein Modell in Weiß, um der Braut nicht die Show zu stehlen.

Sportliche Kombinations

Boleros und Shirtjacken lassen sich vielseitig kombinieren. Zum Freizeit-Look passen sie zum Beispiel über T-Shirts und Spaghettiträger-Tops oder wärmen die Schultern zu luftigen Sommerkleidern. Unter einem Bolero machen sich lange Oberteile besonders gut, zum Beispiel eine kurzärmelige Long-Tunika oder Longbluse. Am besten wählst du die Jacke unifarben, so passt sie zu vielen verschiedenen Outfits. Auch mit einer kurzärmeligen Longtunika ist das Taillenjäckchen ein tolles Team. Generell gilt: Ist das Outfit ohnehin schon bunt, sollte der Bolero möglichst schlicht und einfarbig ausfallen.

Festlich gestylt

Boleros sind die perfekte Ergänzung zu schulterfreien Cocktail- und Abendkleidern, da sie die feminine Silhouette betonen und eleganter wirken als eine Strickjacke. Für festliche Anlässe sollte das Jäckchen aus hochwertigen, feinen Materialien gefertigt sein, zum Beispiel aus Samt, glänzendem Satin oder edler Spitze. Farblich macht es sich gut, wenn der Bolero uni gehalten ist und einen Ton aus dem Outfit wieder aufgreift. Boleros sind die perfekten Überzieher zu Träger- und Bandeau-Kleidern. Sie wärmen Arme und Schultern an kühlen Abenden und wirken dabei eleganter als eine Strickjacke. Material und Farbe des Jäckchens sollten stets auf das Kleid abgestimmt sein. Für einen stilvollen Auftritt wähle am besten ein einfarbiges Modell, das einen Farbton aus dem Kleid aufgreift.

Passende Accessoires

Absolut stimmig und stilvoll wirkt dein Outfit übrigens, wenn du Bolero, Handtasche und Schuhe in Farbe und Design aufeinander abstimmst. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bolero, Ballerinas und einem Shopper in Koralle zu einem schwarzen Kleid mit Gehschlitz? Eine schöne Kombination ist aber auch ein Bolerojäckchen mit Sandaletten und Clutch zu Chinohose und Spaghettiträger-Top. Es müssen aber nicht immer nur Farben sein, auch Struktur-Elemente wie Perlen, Pailletten, Motive und andere Applikationen können sich auf Jäckchen und Accessoires wiederfinden.

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