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Ponchos & Capes

Woran denkst du, wenn du an Klamotten aus Mittel- und Südamerika denkst? Klar, da haben wir zum einen natürlich die unvermeidlichen Sombreros aus Mexiko und die Panama-Hüte aus Panama, dann die knappen Bikinis aus Brasilien – und der Poncho, der in weiten Teilen Lateinamerikas zu finden ist. Wer nun die obligatorische Panflötengruppe aus der Fußgängerzone vor Augen hat, sei jedoch eines Besseren belehrt! Ponchos sind jetzt bei Promis, Designern und Beauty-Magazinen extrem angesagt – und so praktisch! Ein großes Stück Stoff, in der Mitte ein Loch, fertig ist der stylische Jackenersatz. Kein lästiges Aufknüpfen und keine eingeklemmten Reißverschlüsse mehr: Der Poncho wird einfach lässig über die Schultern geworfen. Herrlich kuschelig-weich, ist er der perfekte Begleiter für den Herbst. Neugierig geworden? Oder hast du schon längst deine Liebe zu dem Must-have entdeckt?

Was macht einen Poncho aus?

Ponchos sind ganz schlicht geschnitten. Im Grunde handelt es sich um einen Umhang ohne Ärmel, der aus einem kreisrunden Woll-Material hergestellt wird und ein Schlupfloch für den Kopf besitzt. Meist ist ein Poncho mit bunten Mustern verziert, die an seine traditionelle, mexikanische Herkunft erinnern. Dekorative Fransen an den Saumenden runden den Look meist ab. Mittlerweile gibt es aber auch diverse Arten von Ponchos, die der westlichen Mode angepasst sind. Werfen Sie doch einen Blick in den BAUR Online-Shop, dort finden Sie Ponchos in den verschiedensten Ausführungen und Designs.

Durch seine weite Form sieht ein Poncho zwar lässig aus, am besten steht er jedoch großen Frauen. Ob kräftige oder zierliche Figur, darauf kommt es nicht an. Nur die Größe ist ausschlaggebend. Kleine Frauen wirken in einem Poncho hingegen gestaucht und beleibter als sie sind. Sie sollten lieber eine figurbetonte Variante wählen.

Welche Arten von Ponchos gibt es?

Ganz klar, der klassische Poncho ist ein Oberteil mit einem Kopfloch. Diese Modelle gibt es bei BAUR in einem schlichten, cleanen Stil zu kaufen, aber auch mit typischen Mustern und Fransen. Daneben gibt es aber auch Varianten, die mit einem Rollkragen oder Ärmeln ausgestattet und asymmetrisch geschnitten sind. Sehr feminin sind Ponchos mit offener Front, verziert mit Rüschen, Volants oder Mustern, bei denen ein Ende lässig über die Schulter geworfen wird. Einen Hauch von Extravaganz verströmen hingegen Ponchos mit Lochstruktur und Häkel-Strickmustern, die den Blick auf die Unterbekleidung frei geben. Kurze Ponchos, die nur bis zur Taille reichen betonen wiederum die Figur und sind bei jungen Damen sehr angesagt.

Der Poncho ist das absolute Must-Have in der Herbst- und Wintersaison. Völlig egal ob Jung oder Alt - diese lässigen und schicken Kleidungsstücke erfreuen sich bei Damen aller Altersstufen größter Beliebtheit. Der Grund ist ganz einfach: Ein Poncho ist wahnsinnig vielseitig, denn er lässt sich mit jedem Kleidungsstil kombinieren. Darüber hinaus punktet er mit einem bemerkenswert hohen Tragekomfort und einer mollig warmen Qualität.

Woher kommt der Poncho eigentlich?

Schon der Klang des Wortes erinnert irgendwie an Südamerika – und dort kommt das modische Kleidungsstück auch ursprünglich her. Genauer gesagt von den Indigenas, den südamerikanischen Ureinwohnern, die den Poncho als traditionelles Kleidungsstück nutzen. Auch in Mexiko und Spanien haben Ponchos Tradition. Natürlich hat das Kleidungsstück eine modische Wandlung durchlaufen, bis es den Sprung auf die Laufstege Europas schaffte. Heute werden sie in schmeichelhaften Schnitten, vielfältigen Mustern und allerlei Farben angeboten.

Für welchen Figurtyp eignen sich Damenponchos?

Damenponchos sind regelrechte Figurschmeichler. Die Schnittform ist so locker und leger, dass sich ungeliebte Pfunde an Taille, Bauch und Hüfte wunderbar kaschieren lassen. Am besten sehen Damenponchos an großen Frauen aus. Kleine Frauen sollten lieber auf den Poncho-Look verzichten, die weite Passform lässt sie nämlich gedrungen und gestaucht wirken.

Tolle Kombinationsmöglichkeiten

Ponchos bestechen nicht nur mit Schlichtheit und Funktionalität, sondern verleihen jedem Outfit einen Hauch von Extravaganz. Ein kurzer Damenponcho lässt sich hervorragend mit körpernahen Kleidungsstücken kombinieren. Zusammen mit enger Hose wie Röhrenjeans oder Leggings sorgt er für einen eleganten und zugleich schlichten Auftritt. Darüber hinaus zaubert die Kombination von enger Kleidung und weitem Poncho eine schlanke und zierliche Silhouette. Zu den Damenponchos mit V- oder Rundhals-Ausschnitt passen klassische Blusen sehr gut, wenn der Kragen dabei kess hervorlugt.

Damenponchos gibt es bei BAUR in den unterschiedlichsten Designs. Klassische Farben wie Schwarz, Grau, Wollweiß oder Braun gehören immer noch zu den beliebtesten, da diese schlichte Farbwahl auch fürs Büro geeignet ist. Daneben zaubern rote und graue Rüschen-Ponchos mit Cape-Schnitt einen märchenhaften, romantischen Look.

Schon zu Hippie-Zeiten angesagt

Bevor wir uns jetzt aber über einen der besten Modetrends des Jahres freuen, werfen wir noch schnell einen Blick ins Modelexikon. Es weiß nämlich, dass Ponchos zwar ein schöner, aber kein neuer Trend sind. Schon in den wilden 1960er und 1970er Jahren trugen modebewusste Frauen die großen Umhänge. Mit dieser Information im Hinterkopf können wir nun die Modelle von heute besser interpretieren. Denn auch in der aktuellen Mode zeigen sich farbenfrohe (aber niemals knallige) Stoffe, bunte Muster oder Fransen an den Rändern. Traditionelle Exemplare, wie es sie zum Beispiel in den Anden gibt, finden sich hierzulande seltener. Die meisten Ponchos sind aus Wolle gefertigt und halten dich schön warm. Die Teile gibt es in zwei Ausführungen: Mal sind sie tatsächlich wie eine große Decke mit „Guckloch“ in der Mitte, mal sind sie vorne offen und werden höchstens mit einem Häkchen zusammengehalten. Sie wirken dann eher wie ein Umhang. Obwohl Ponchos noch ein wenig mit einem Alternativ-Image belegt sind, präsentieren auch High-Class-Designer ihre eigenen Entwürfe. Für ein Modell von Burberry müsstest du zum Beispiel rund 1000 Euro auf den Tisch legen.

Unbedingt auf die Silhouette achten

Und wie stylt man Ponchos? Was passt dazu? Eins ist schon mal klar: Durch die weite Silhouette schmeicheln die Kuschelteile jedem Figurtyp und verdecken so manche unliebsame Stelle am Körper. Doch die Form hat leider auch ihre Tücken – denn sie muss wohlüberlegt kombiniert werden.

Am wichtigsten ist, dass du Bein zeigst, zum Beispiel mit Skinny Jeans oder Leggings. Trage niemals Baggys oder andere weite Hosen zum Poncho, denn das lässt deine Silhouette sehr massig aussehen. Wenn du Röcke anziehen willst, dann bitte nur in der Mini-Variante in Kombination mit Leggings oder Strumpfhosen. Längere Modelle oder gar Maxi-Röcke gehen leider nicht, da sie noch mehr Volumen schaffen als weite Hosen. Deshalb noch mal als Mantra: Slim ist ein Muss! Was die Oberteile angeht, hast du schon etwas mehr Spielraum. Manche Ponchos verdecken den Oberkörper komplett, manche lassen einen Blick auf Pulli und Co. zu. Da die oberste Schicht schon den XXL-Trend abdeckt, solltest du dein Oberteil eher dezenter stylen. Ein XXL-Pullover würde in Kombination mit dem Poncho auch zu sehr auftragen. Gegen einen schmal geschnittenen Pulli, ein Longsleeve oder eine Bluse ist jedoch nichts einzuwenden. Besser noch: du kannst sogar ein richtig dickes Wolloberteil tragen – zusammen mit dem Poncho ist es eine wunderbare Hilfe gegen die herbstliche Kälte.

Gegensätze ziehen sich an

Generell gilt: Die neuen Ponchos sollten aufgrund ihrer Hippie-Vergangenheit sehr edel gestylt werden. Finger weg von Ethnoprints oder anderen folkloristischen Elementen! Setze lieber auf kühle Materialien wie Leder oder Seide, und setze Akzente mit eleganten Sonnenbrillen oder Taschen. In punkto Schuhe machst du mit High Heels auf jeden Fall eine tolle Figur, aber auch zierliche Stiefel sind eine gute Wahl. Einzig und allein die Frisuren dürfen wild wie zu Hippie-Zeiten sein: Offenes Haar passt wunderbar zum Poncho! Es ist eine kleine Hommage an vergangene Zeiten und fängt außerdem das Volumen des Kleidungsstücks gut auf. Mit einem strengen Dutt hingegen wirkt dein Kopf noch kleiner und der Körper noch größer – kein schöner Effekt! Und bitte: Trage niemals einen Hut zum Poncho! Denn dann ist die Panflötengruppe wirklich nicht mehr weit.

Styling-Tipp: Poncho im Winter über dem Mantel tragen

Ponchos können an kalten Tagen wunderbar eine Jacke ersetzen. Doch was ist im tiefsten Winter? Stilexperten empfehlen, den Poncho einfach über die Winterjackeoder den Wintermantel zu ziehen. Dabei ist es aber wichtig, dass der Poncho aus einem festen Wollgewebe gefertigt ist und vorne einen Schlitz besitzt. Am besten passen dazu Parkas und Bomberjacken. Probiere es doch einmal aus!

Wie war das noch mal mit dem Cape?

Beschäftigt man sich mit dem Thema Ponchos, stellt sich irgendwann mal die eine Frage: Was ist eigentlich ein Cape? Capes tauchen derzeit oft im Zusammenhang mit Ponchos auf – was ist denn nun der Unterschied? Zwar ähneln sich die beiden Kleidungsstücke sehr und oftmals gibt sich das eine auch als das andere aus, aber generell kannst du dir als Faustregel merken: Ein Poncho ist eine Art Decke mit Loch in der Mitte, ein Cape hingegen wie ein Umhang mit zwei Armschlitzen an der Seite! Bei einem Cape handelt es sich um einen Umhang mit Armschlitzen und meist offener Front. Es wird lässig über die Schultern geworfen. Ein Poncho ist in der klassischen Variante völlig geschlossen und nur mit einem Schlitz für den Kopf versehen. Heutzutage wird jedoch nicht mehr so genau zwischen beiden Arten unterschieden, da es mittlerweile auch schon Mischformen gibt. Übrigens: Falls dir Poncho oder Cape modetechnisch etwas zu gewagt sind, lege dir doch einfach nonchalant deinen Trenchcoat über die Schultern. Sieht sehr cool aus – frag doch mal „Vogue“-Chefin Anna Wintour!

Capes: Trendig um die Schultern in der Übergangszeit

Capes – sie liegen derzeit absolut im Trend und sind so herrlich bequem und praktisch, dass wir uns fragen, wie wir die letzten kalten Winter ohne Poncho und Cape überstehen konnten. Gerade in der Übergangszeit, in der man nie weiß, wie man sich nun anziehen soll, sind sie wahre Allrounder. Vom grob gestrickten Poncho mit Zopfmuster bis zum Woll-Cape als Mantel-Ersatz – der neue Trend kommt in allen möglichen Materialien und Stilrichtungen daher. So sind die Umhänge die perfekten Begleiter, um trendbewusst durch den Herbst zu kommen und eine gute Alternative zum klassischen Mantel. Diese IT-Pieces sollten jetzt in keinem Kleiderschrank fehlen!

Ein wahres Kombinationstalent

Wie man Capes kombiniert? Der warme Überwurf eignet sich sowohl als Alternative zum Mantel als auch als kuscheliger Überwurf für daheim. Toll sehen edle Capes aus weichen Wollmaterialien zu engen Skinny-Jeans und hohen Absätzen aus. Ein langer Cape-Mantel sieht besonders schön zu Röcken und Kleidern aus. Ob gestrickt oder aus Tweed, kariert oder einfarbig - winterfest wird das Outfit durch wollige Strumpfhosen oder Leggings. Capes sind eine perfekte Alternative zur Übergangsjacke. Aber auch als sportliche Variante für einen Tag bei Wind und Wetter eignet sich ein Cape perfekt. Schlichte Capes werden durch auffällige Accessoires aufgepimpt. Nimmt man einen Gürtel zur Hilfe, können Capes auf Taille gebracht werden.

Kleine Farbberatung

Capes sind in den unterschiedlichsten Farben erhältlich. Was die Auswahl allerdings auch erschwert. Eine kleine Farbberatung: Die klassischen Varianten wie schwarze Ponchos, graue Capes oder Umhänge in Wollweiß gehören zu den beliebtesten Farben. Ein edles Cape in einer dezenten Farbe macht auch im Büro eine gute Figur. Besonders trendy ist auch das Karomuster. Ob Cape Mäntel oder Kurzponcho, im Schottenmuster sehen die trendigen Überhänge sportlich und elegant zugleich aus. Capes in Karo lassen sich dabei am besten zu Jeans kombinieren. Beispielsweise ein schönes weites Modell mit Fransen und Kapuze, mit dem sich ganz charmant auch die eine oder andere Problemzone kaschieren lässt. Oder für ganz Mutige mit einer erdfarbenen oder weinroten Leder-Leggings… Die Anlässe und Styling-Möglichkeiten für ein Cape sind unendlich!

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