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Miniröcke

In den 60er-Jahren noch ein Skandal, heute ein Klassiker: der Minirock. Kaum zu glauben, dass ein so kleines Stück Stoff für soviel Aufsehen sorgen kann: Der Minirock spaltete noch vor wenigen Jahrzehnten die Nationen. Die einen empfanden ihn als befreiend und unterstrichen die noch junge Emanzipation mit dem kurzen Rock. Für die anderen war der Minirock einfach empörend und nicht hinnehmbar. Heute kann man kaum noch mit einem kurzen Rock für Skandale sorgen, beliebt ist der Mini trotzdem …

Ein Evergreen der Damenmode sind Miniröcke. Die kleinen Lieblingsstücke der Damen und Herren kommen nie aus der Mode. Miniröcke und Cocktailkleider & Partykleider passen dank ihrer Vielfalt zu jedem Stil im Winter 2018. Der klassische Minirock ist eng und gerade geschnitten. Neben weichen Jerseystoffen sind auch Miniröcke aus Jeans beliebt. Jeansminis erfreuen ihre Trägerinnen meist durch raffinierte Details wie angenähte Gürtel mit Zierschließen, aufwendige Nähte, Gehschlitze. Auffällige Prints und aufwendige Waschungen vollenden den lässigen Denim-Look. Miniröcke aus Stoff sind ebenfalls mit auffallenden Prints oder Allover-Mustern erhältlich. Die auffälligen Miniröcke kombinierst du am besten zu schlichten Oberteilen in Unifarben und ohne aufwendige Muster.

Wer kann einen Minirock tragen?

Der Minirock gibt den Blick auf die Beine komplett frei. Das bedeutet, auch kleine Pölsterchen, stramme Waden oder etwas kürzere Beine sind unverhüllt. Schöne und - noch wichtiger - gepflegte Beine sind das A und O für dieses Kleidungsstück. Wähle deinen Minirock mit Bedacht: A-Linien-Röcke sind für Frauen mit kräftigen Hüften oder starken Oberschenkeln gut geeignet. Kleine, eng beieinander aufgenähte Gesäßtaschen können einen großen Po schmaler wirken lassen. Für reifere Frauen eignet sich ein Mini in dunkler Farbe oder in Schwarz.

Was trägt man drunter?

Eine hautfarbene Strumpfhose unter dem Minirock hält nicht nur warm, sondern macht auch schöne Beine. Obendrein ist die Strumpfhose nahezu unauffällig. Wer seine Beine nicht zeigen mag, greift zu einer blickdichten Variante. Gemusterte, gestreifte oder gepunktete Strumpfhosen sind modische Hingucker und setzen einen zusätzlichen Akzent auf die Beine. Im Herbst oder Winter halten Leggings unter dem Minirock warm, sodass du auf dein Lieblingsteil auch an kalten Tagen nicht verzichten musst. Eine Alternative zur Leggings ist eine Wollstrumpfhose. Achte jedoch darauf, dass der Bruch zwischen Rock und Strumpfhose nicht zu groß ist - denn zu einem Sommerrock aus dünnem Material passt die Woll-Variante nicht.

Welche Schuhe passen dazu?

Der Minirock setzt die Beine in Szene, daher sollte das Schuhwerk nicht extravagant ausfallen: Schlichte Pumps, Ankle Boots, Sandaletten und kleine Keilabsätze sehen zum Minirock sehr gut aus. Im Herbst und Winter ergänzen Stiefel den Minirock wunderbar. Auf sehr hohe High Heels und Overknees solltest du allerdings verzichten, sonst bekommt das verführerische Outfit eine zu freizügige Note.

Kombis für den Leder-Mini

Wenn du einen Leder-Minirock trägst, dann ist er der Star deines Outfits. Wähle das Oberteil dezent und hochgeschlossen. Eine Seidenbluse oder ein Shirt mit Spitze passen gut zum Lederrock. Im Winter lässt er sich mit einer Strickjacke oder einem Wollpullover tragen, denn die Strick-Leder-Kombination harmoniert wunderbar miteinander. Wichtig ist: Trage immer nur ein Lederteil am Körper, sonst hat das Outfit schnell etwas von Rocker-Club.

Was passt zu einem Jeans-Mini?

Eine lässige, sportliche und zugleich zeitlose Variante des Minirocks ist der Jeans-Mini. Im Sommer kombiniert man ihn für den Freizeitlook mit T-Shirt und Riemchensandalen. Eine schickere Note bekommt er mit einer Hemdbluse und Peeptoes oder Pumps. Für den Urlaub sind ein maritimes Ringelshirt und Stoffschuhe eine gute Wahl. Im Winter kannst du den Jeans-Mini mit Wollstrumpfhose, Stiefel und Pullover oder XXL-Cardigan ohne Probleme weiterhin tragen. Kleiner Tipp: Wer seinen Jeansrock mit verschiedenen Gürteln kombiniert und das Oberteil mal über, mal im Rock trägt, hat mit nur einem Basic im Kleiderschrank gleich eine Menge Outfitvarianten zusammengestellt.

Wann kann man Miniröcke tragen?

Ein Skandal ist der Minirock längst nicht mehr, dennoch gibt es Situationen, in denen längere Röcke angebracht sind. Für deinen Business Look solltest du zum Beispiel einen Rock wählen, der mindestens bis zum Knie reicht. Auch bei eleganten Abendveranstaltungen oder in der Kirche können Miniröcke unpassend wirken. Ansonsten kannst du deinen Minirock allerdings zu fast jeder Gelegenheit tragen: Wie wäre es mit einem Jeansmini für den entspannten Stadtbummel oder den Mädelsabend? Ein verführerischer Ledermini wird deinem Liebsten garantiert an dir gefallen und ist deshalb die perfekte Wahl für ein Date. Zum Ausgehen kannst du einen paillettenbesetzten Minirock tragen – im Schein der Diskokugel wirst du zum Star der Tanzfläche!

So setzt du deine Beine perfekt in Szene

Miniröcke lenken den Blick auf Ihre Beine – darauf solltest du vorbereitet sein! Für glatte Haut ohne Stoppel sorgt eine Enthaarung mit Wachs. Alternativ kannst du deine Beine nass rasieren, bevor du in deinen Minirock steigst. Wenn der Sommer mal wieder verregnet war, sorgt etwas Selbstbräuner oder Spray Tan für den Eindruck sonnengeküsster Haut.

Unser Tipp: Damit der Selbstbräuner nicht fleckig wird, solltest du vor dem Auftragen ein Körperpeeling machen. Kleinere Makel wie blaue Flecken verschwinden mit etwas Camouflage Make-up.

Miniröcke sorgen für Furore

Kurz, kürzer, Mini. Wer in den siebziger Jahren etwas zu zeigen hatte, der hatte auch endlich die Möglichkeiten. Der Mini Rock kam in die Mode und sorgte für jede Menge Trubel und Aufsehen. In seiner Kürze lag die Würze, das erkannte auch die Modedesignerin Mary Quant, die den Minirock zum ersten Mal auf den Laufsteg brachte. Mindestens 10cm über dem Knie musste er aufhören, ansonsten durfte sich der Rock nicht Mini schimpfen. Die Frauen waren entzückt und die Männerwelt wohl noch mehr. Obwohl von vielen als skandalös empfunden, wurde der Minirock zum absoluten Verkaufsschlager und ist bis heute nicht aus der Modewelt wegzudenken.

Vom provokativen Stück Stoff zum weltweiten Modetrend

Mary Quant war immer eine Designerin, die Mode für die junge Generation machen wollte. Jung, frech und bezahlbar. Natürlich wollte sie mit dem kurzen Stück Stoff provozieren, aber viel mehr wollte sie einer jungen Generation von emanzipierten Frauen ein Kleidungsstück schenken, mit denen sie ihre Freiheit nach außen hin zeigen konnten. 1962 druckte die Vogue erstmals einen Minirock ab, womit das Eis gebrochen war. Der Mini Rock wurde nicht nur zum absoluten Modetrend, er wurde viel mehr zum modischen Statement einer jungen Frauengeneration, die ungeniert zeigen wollte, was sie hatte. Der kurze Rock sorgte daher nicht nur für viel Freiheit untenherum, sondern ebenso für viel Freiheit in den Köpfen. Mary Quant wurde übrigens schon 1966 mit dem „Order of the British Empire“ ausgezeichnet. Zur Verleihung im British Empire erschien sie, wie sollte es anders sein, im Minirock.

Fazit

Heute ist der Minirock ein ganz normales Kleidungsstück und in den meisten Kleiderschränken zu finden. Im Winter kann man ihn mit einer dicken Strumpfhose, Stiefeln und einem Rollkragen kombinieren. Damit wirkt er sexy, aber nicht vulgär.

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