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Nahezu unabhängig von der Konfektionsgröße überzeugen Etuikleider mit leicht tailliertem Schnitt, eleganter Midi-Länge und umwerfend femininer Ausstrahlung. Kein Wunder, dass sich viele Frauen in diesem Klassiker so wohlfühlen. Mit passenden Accessoires und Kleidungsstücken kombinierst du rund um die wandelbaren Traumkleider tolle Looks für Party und Büro. Der Ratgeber zeigt, wie es geht.

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Kaufberatung für Etuikleider

Prominente Trägerinnen wie Jacky Kennedy und Audrey Hepburn verhalfen ihm zu großer Popularität, Fashionistas aller Altersklassen rund um den Globus lieben es: das Etuikleid. Als figurbetonter Einteiler mit zeitlos elegantem Schnitt überdauert der charmante Klassiker beharrlich jeden Modetrend. Wandelbar wie kaum ein anderes Kleid, empfiehlt es sich für festliche, seriöse und ebenso für legere Outfit-Kombinationen. Worin das Geheimnis des Erfolges liegt, welche Etuikleider für die unterschiedlichen Figurtypen geeignet sind und wie du sie je nach Anlass kombinieren kannst, verrät dir der Kaufberater.

Was sind Etuikleider?

Das Etuikleid lebt von seiner einfachen, aber ausgesprochen wirkungsvollen Schnittführung. Kennzeichnend für die klassische Ausführung ist die schmale, figurbetonte Passform mit Akzentuierung der Taille, die durch eine horizontale Naht optisch hervorgehoben ist. Das Kleid ist etwa knielang und relativ hoch geschlossen. Es hat einen waagerechten, gerade bis leicht rund verlaufenden Ausschnitt und keinen Kragen. Ärmel fehlen ebenfalls oder fallen sehr kurz aus.

Mit seiner charakteristischen Knielänge und dem hohen Ausschnitt gewährt das Etuikleid nur gemäßigt Einblick und gibt nicht allzu viel preis von Beinen und Dekolleté. Gekonnt hält es die Balance zwischen kultiviertem Sex-Appeal und eleganter Zurückhaltung. Und so wundert es nicht, dass der Klassiker sowohl im Büro als auch auf festlichen Events gern gesehen ist. Etuikleider gelten als zeitlos und finden sich durch die Saisons hinweg in den Kollektionen angesagter Modedesigner, die sie immer wieder neu entdecken.

Moderne Interpretationen des Etuikleids bleiben dem bewährten Schnittmuster treu, zeigen an einigen Stellen aber leichte Abwandlungen: So sind beispielsweise Abweichungen in der Kleidlänge um einige Zentimeter nach oben oder unten möglich. Der Ausschnitt kann tiefer geschnitten in Rundhals-, Karree- oder V-Form auftreten. Darüber hinaus sind Kleider mit breiten Trägern, langen Ärmeln oder Ärmeln in 3/4-Länge erhältlich. Trendfarben, spannende Materialmixe, extravagante Muster und Applikationen brechen das typisch dezente Design auf und machen das Etuikleid zum Must-have in deiner Garderobe.

Kleiner Exkurs in die Geschichte des Etuikleids

Als Vorläufer der Etuikleider gilt das Prinzesskleid, das Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa als langes, körperbetontes Ball- und Hofkleid mit aufwendig verzierter Schleppe aufkam. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Kleid kürzer, das Design schlichter. Die Schleppe verschwand. In den 1930er-Jahren trat schließlich das Etuikleid auf das Modeparkett, zunächst in den USA. Es heißt, einen der ersten Entwürfe habe Coco Chanel 1926 in der amerikanischen Vogue veröffentlicht. Dabei handelte es sich um eine schwarze Variante – das berühmte kleine Schwarze.

Einen enormen Popularitätsschub erfuhr das Etuikleid in den 1950er- und 60er-Jahren. Die Präsidentengattin Jacqueline Kennedy und die Schauspielerin Audrey Hepburn – beide gelten bis heute als Stilikonen – verhalfen ihm zum endgültigen Durchbruch in der Modewelt.

Die Bezeichnung Etui stammt aus dem Französischen, heißt übersetzt Futteral und beschreibt die Form des Kleides, das sich wie eine Hülle um deinen Körper legt. Alternativ begegnet es dir auch unter den Begriffen Schlauch- oder Bleistiftkleid. Sie sind jedoch nicht zu verwechseln mit Shiftkleidern, die insgesamt weniger körpernah geschnitten sind und gerade im Taillen- und Hüftbereich deutlich weiter ausfallen.

Das richtige Kleid für deine Figur

Ein Grund für die große Beliebtheit der Etuikleider liegt darin, dass sie allen Figurtypen schmeicheln. Ein Kleid für jede Figur – wie ist das möglich? Es sind die kleinen Details, die individuelle Vorzüge betonen und deine Schokoladenseite herauskitzeln:

  • Der A-Typ mit einer dreieckigen Figurform hat einen schmalen Oberkörper und kräftigere Hüft- und Oberschenkelpartien. Hier gilt es, die Proportionen auszugleichen und die Aufmerksamkeit auf den Oberkörper zu lenken. Das gelingt mit tiefen oder breiten Ausschnitten, diversen Kragenvarianten sowie verspielten Details und intensiven Farben im Oberteil des Kleides. Der Rockteil hingegen – bestenfalls in ausgestellter Form – sollte dezent und eher dunkel sein.
  • Der V-Typ hat im Gegensatz dazu einen breiten Oberkörper und schmale Hüften. Hier kommt ein V-Ausschnitt prima zur Geltung. Ärmel sollten mindestens halblang sein, dürfen aber nicht spannen. Schulterpolster, Rüschen und aufgesetzte Applikationen wirken unvorteilhaft. Ausgeprägte Schultern schmälerst du stattdessen mit dunklen Farben und schlichten Schnitten, während du ab Taille abwärts mit extravaganten Mustern Blicke auf dich ziehst. Zeig deine schlanken Beine in einem Mini-Etuikleid!
  • Der X-Typ hat eine schmale Taille. Oberkörper, Schultern und Hüfte sind etwa gleich breit. Die feminine Sanduhr-Silhouette ist wie geschaffen für taillierte Etuikleider. Mit einem Taillengürtel kannst du deine Vorzüge noch stärker betonen. Ein tiefer V-Ausschnitt setzt dein reizvolles Dekolleté in den Fokus. Kleider mit kastenförmigen Schnitten oder im Oversize-Format, die deine Taille verbergen, bleiben besser im Schrank.
  • Der H-Typ zeichnet sich durch eine sportlich-androgyne Figur aus, die von den Schultern bis zur Hüfte etwa gleichbleibend verläuft. Mit hellen Farben in der Körpermitte, mit geradem Schnitt oder einer nur leichten Taillierung und mit einem V-Ausschnitt zeichnest du sanft deine Silhouette nach und akzentuierst deine weiblichen Reize. Knielange Etuikleider rücken deine Beine ins beste Licht.

Tipps:

  • Ein kurzer Oberkörper wird gestreckt durch längs verlaufende Nähte und verkürzt durch eine horizontale Taillennaht.
  • Bei großer, voller Oberweite solltest du auf Abnäher im Brustbereich achten.
  • Bei kräftigen Po-, Hüft- und Oberschenkelpartien sorgt ein Gehschlitz für Bewegungsfreiheit.
  • Im Zweifelsfall gilt: Bestell dein Etuikleid eine Nummer größer. Denn sitzt es zu eng, sodass sich Pölsterchen abzeichnen, trägt es auf.

Wann trägt man Etuikleider?

Wegen seiner schlichten Optik gilt das Etuikleid bei stilbewussten Damen als vielseitig kombinierbar und absolut chic. Als Alternative zu Anzügen, Hosen oder Röcken ist der Einteiler perfekt für den konventionellen Business-Look und ebenso gut als Abend- und Cocktailkleid geeignet. Doch auch hier entscheiden die Details, welches Kleid zu den verschiedenen Anlässen jeweils am besten passt:

  • Feste: Der Klassiker für gehobene Empfänge, Firmenjubiläen, Theater- und Restaurantbesuche ist unbestritten das kleine Schwarze. Für Abwechslung sorgen farbenfrohe Modelle in glänzenden, fließenden Stoffen wie Seide oder Satin, mit Volant oder Raffungen. Mit Pailletten besetzte Kleider lassen dich auf der Cocktailparty strahlen.
  • Hochzeiten: Als Hochzeitsgast solltest du Etuikleider nicht in Schwarz oder Weiß tragen. Hier empfehlen sich pastellfarbene, leichte Alternativen, gern verziert mit hochwertigen Perlenapplikationen oder Blütenstickereien. Jacquard-Modelle mit komplexen Musterungen sind an Eleganz kaum zu toppen, und auch ein edles Spitzenkleid ist zur Hochzeit eine Spitzenwahl.
  • Business: Der seriöse Büro-Look ist zurückhaltend und clean. Für Meetings und Kundentermine greifst du am besten zu Kleidern in klassischem Schwarz oder Weiß, Dunkelblau oder Grau. Matte, feste Stoffe mit dezenten, geradlinigen Mustern oder in Velourslederoptik sind ideal. Kombiniere einen farblich passenden Blazer dazu und dein Auftritt ist stilsicher und ladylike.
  • Freizeit: In der Casual-Mode stehen dir alle Optionen offen. Ebenso bequem wie deine liebsten Jeans sind legere Kleider in Jersey-Qualität. Magst du den romantisch-verspielten Stil? Dann sind Etuikleider mit Blumen, Spitze oder Häkeleinsätzen die richtige Wahl. Fans des Colour Blockings kaufen bevorzugt Kleider mit Ober- und Unterteil in Komplementär- oder Kontrastfarben.

Tipp:

Mit einem einfarbigen Kleid legst du dich weniger fest, sodass du dasselbe Modell zu vielen unterschiedlichen Anlässen tragen kannst. Mithilfe von Schmuck, Accessoires und kombinierten Kleidungsstücken bestimmst du den Stil deines Looks und veränderst ihn ganz unkompliziert. Aus der Büro-Kombi aus dunkelblauem Etuikleid und nudefarbenem Blazer machst du im Handumdrehen ein stylishes Outfit für die After-Work-Party: Tausche den Blazer gegen eine Jeansjacke, die lederne Aktentasche gegen die handliche Clutch und die flachen Schuhe gegen High Heels.

Mit den passenden Stylingpartnern durch die vier Jahreszeiten

Für Etuikleider gibt es zahlreiche Gelegenheiten, ausgeführt zu werden – in allen Jahreszeiten. Nun gehören Kleider zwar nicht zur typischen Wintergarderobe, doch passende Kombipartner – allen voran Jacken und Mäntel – machen sie allwettertauglich.

Frühling und Sommer

Steigen die Temperaturen, steigt bei den meisten Damen auch die Lust, endlich rauszugehen und die angenehmen Seiten des Lebens zu genießen. Das klappt am besten in einem Wohlfühl-Outfit. Für den Einkaufsbummel durch die Fußgängerzone oder die Auszeit im Eiscafé bist du mit einem kurzärmeligen oder ärmelfreien Etuikleid bestens beraten. Ob du den Einteiler unifarben, mit floralen Prints oder maritimen Streifen wählst, liegt ganz bei dir. Dazu ein großer Shopper für deine Einkäufe, bequeme Schuhe wie Ballerinas oder leichte Sneaker – ready to go! Für die ersten, noch etwas kühlen Sommernächte ist es ratsam, eine feine Strickjacke mitzunehmen. Bist du in gehobenem Ambiente unterwegs, kannst du deine freien Arme mit einem Bolero-Jäckchen oder einer Stola bedecken.

Wer auch im Urlaub einmal ausgehen und sich hübsch zurechtmachen möchte, packt zu Bademode, Sonnenbrille und Flipflops ein luftig-leichtes Modell aus Leinen oder Viskose in den Koffer. Atmungsaktive Baumwolle in leichter Stoffqualität bietet ein angenehmes Tragegefühl und ist für die warmen Monate ebenfalls sehr gut geeignet.

Herbst und Winter

Während der kalten Jahreszeit brauchen Etuikleider keinesfalls im Kleiderschrank auszuharren. Ideal sind Varianten aus festen, schweren Baumwollstoffen, Lederimitat oder Webstoffen in wollig-warmer Qualität.

Styling-Idee: Zum braunen Trägerkleid mit angesagtem Karomuster passen beige Strickstrumpfhosen oder hautenge Leggins sowie Lederstiefel und Ankle Boots mit Stulpen. Ein dünner Pullover oder ein Langarmshirt unter dem Kleid sehen stylish aus und wärmen zusätzlich. Den Herbst- und Winterlook rundest du mit einem dicken XXL-Schal und einer kuscheligen Strickjacke oder einem farblich abgestimmten Trenchcoat ab. Mit einem Poncho lässt du auf originelle Weise die Sixties wieder aufleben.

Entscheidest du dich für ein gemustertes, mehrfarbiges Etuikleid, sollte dies der Eyecatcher in deinem Outfit sein und die anderen Komponenten dezent und einfarbig hinter ihm zurücktreten. Dieses Credo gilt auch umgekehrt. Kombiniere Strumpfhosen, Schals, Jacken und Accessoires mit wiederkehrendem Muster zu einem einfarbigen Kleid.

Tipp: Unifarbene Varianten laden in ihrer Schlichtheit förmlich dazu ein, sie mit Schmuck zu verzieren. Gerade bei gehobenen Anlässen solltest du sie, um die elegante Anmutung zu erhalten, jedoch nicht überladen. Gezielt platzierte Highlights – etwa eine lange Perlenkette, eine Statementkette, opulente Ohrringe oder ein farblich abgesetzter Gürtel – genügen oftmals schon, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Fazit: Was sie zu unangefochtenen Klassikern macht

Das Etuikleid vereint viele Facetten, die modebewusste Damen sehr schätzen. Es steht für Eleganz, Sinnlichkeit, modisches Understatement bei zugleich souveränem Selbstbewusstsein. Aus diesen Gründen sollte jede Frau ein solches Kleid ihr Eigen nennen:

  • Der knielange, schmale Schnitt mit leichter Taillenbetonung hebt weibliche Reize gekonnt hervor.
  • Dank ausgeklügelter Details schmeicheln die Kleidervariationen vielen unterschiedlichen Figurtypen.
  • Das schnörkellose Design zeugt von Klasse, Stil und seriöser Ausstrahlung.
  • Aus hochwertigen Stoffen gefertigt und vielseitig kombinierbar, kannst du es zu feierlichen Anlässen ebenso tragen wie im Büro.
  • Mit dem kleinen Schwarzen bist du für jede Situation gewappnet – auch für unvorhergesehene Termine.
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